Persons with disabilities are NOT excluded from ....

"the general education system on the basis of disability, and that children with disabilities are not excluded from free and compulsory primary education, or from secondary education, on the basis of disability"
Article 24 CONVENTION ON THE RIGHTS OF PERSONS WITH DISABILITIES

Fachgespräch des Behindertenbeauftragten der Bundesregierung zur Teilhabe am allgemeinen Arbeitsmarkt


Logo Beauftragter der Bundesregierung für die Belange behinderter Menschen (Link zur Startseite) Logo Kampagne Inklusionslandkarte (Link zur Landkarte)

Pressemitteilung

Nr. 11/2012
29. März 2012

Forderungen nach alternativen Angeboten für werkstattberechtigte Menschen - Fachgespräch des Behindertenbeauftragten der Bundesregierung zur Teilhabe am allgemeinen Arbeitsmarkt

„Mehr Teilhabe von werkstattberechtigten Personen in Betrieben des allgemeinen Arbeitsmarktes" war der Titel eines Fachgesprächs, zu dem der Beauftragte der Bundesregierung für die Belange behinderter Menschen, Hubert Hüppe, am gestrigen Donnerstag in die Hessische Landesvertretung nach Berlin eingeladen hatte. „Das Fachgespräch hat verdeutlicht, dass Angebote für werkstattberechtigte Menschen auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt möglich sind. Bestehende Leistungen müssen so ausgestaltet werden, dass sie dem Menschen folgen, nicht umgekehrt", so Hubert Hüppe.

Es gelte, Probleme auf der Umsetzungsebene anzugehen, Unternehmen zu gewinnen, sich für Menschen mit höherem Unterstützungsbedarf zu öffnen und Regelungen zu ändern, die alternativen Angeboten entgegenstehen, fasst der Beauftragte die Ergebnisse des Fachgesprächs zusammen. Er gehe davon aus, dass die notwendigen rechtlichen Änderungen für alternative Angebote zu Werkstätten für behinderte Menschen noch in dieser Legislaturperiode umgesetzt würden, betonte Hubert Hüppe unter Verweis auf Ankündigungen, unter anderem der Arbeits- und Sozialministerkonferenz der Bundesländer.

Am Fachgespräch nahmen werkstattberechtigte Menschen, Vertreter von Unternehmen, Kostenträgern, Anbietern von Unterstützungsdiensten, von Bundes- und Landesministerien, sowie Mitglieder des Deutschen Bundestages teil. Die anwesenden Unternehmensvertreter und werkstattberechtigten Menschen machten deutlich, welche Voraussetzungen für eine gelingende betriebliche Eingliederung nötig sind: Arbeitgeber, Personalverantwortliche und Mitarbeiter, die offen gegenüber Menschen mit hohem Unterstützungsbedarf sind, eine verlässliche Begleitung durch einen Anbieter von Unterstützungsleistungen und eventuell ein finanzieller Ausgleich bei geringerer Produktivität. Anwesende Unternehmensvertreter berichteten von guten Beispielen werkstattberechtigter Menschen, die in ihren Betrieben tätig sind.

Gesprächsthema war auch die Finanzierung von Unterstützungsleistungen und Lohnkostenzuschüssen sowie die Anforderungen an alternative Anbieter für die Begleitung werkstattberechtigter Menschen. Einigkeit bestand darin, dass für werkstattberechtigte Menschen in tariflich entlohnten sozialversicherungspflichtigen Arbeitsverhältnissen in der Regel ein Lohnkostenzuschuss notwendig sei. Allerdings gingen die Meinungen auseinander, welcher Kostenträger regelmäßig für Lohnkostenzuschüsse zu welchen Anteilen aufkommen soll. Zu den Anforderungen an alternative Anbieter gab es ebenfalls unterschiedliche Ansichten. Diese gingen von einer weitgehenden Entscheidungsfreiheit des behinderten Menschen bei der Auswahl eines Anbieters bis zu einem breiten Katalog an Strukturmerkmalen und sonstigen Anforderungen, der von einem alternativen Anbieter zuerst erfüllt sein müsse.

Das Fachgespräch nahm mit der Teilhabe von Menschen mit Behinderung am allgemeinen Arbeitsmarkt gleichzeitig ein Thema auf, das der Behindertenbeauftragte mit einer Tagungsreihe in diesem Jahr in den Mittelpunkt stellen möchte. Geplant sind regionale Veranstaltungen, die vor allem Unternehmen für die betriebliche Inklusion von Menschen mit Behinderung gewinnen sollen.

Möchten Sie keinen Newsletter mehr erhalten? Dann können Sie sich über den folgenden Link von unserem Infodienst abmelden:

Internal link icon Newsletter abbestellen

Herausgeber

Beauftragter der Bundesregierung
für die Belange behinderter Menschen

E-Mail presse@behindertenbeauftragter.de
Internet www.behindertenbeauftragter.de
Telefon 030 18 527 2723
Adresse Mauerstraße 53
10117 Berlin

Koenigreich Luxemburg setzt den Aktionsplan zur UN BRK um !



Koenigreich Luxemburg setzt den Aktionsplan zur UN BRK um !



Letter to Ms GÖNCZ, Vice-president, Committee on Civil Liberties, Justice and Home Affairs




European Parliament
Committee on Civil Liberties, Justice and Home Affairs
Vice-president
Mrs Kinga GÖNCZ


Dear Ms GÖNCZ,

i was happy to meet you yesterday in parliament!

As discussed it is an obligation for the European Commission to implement the UN convention on the rights of the persons with disabilities into the revision of the EU staff regulation as up to now this is not the case (see documents attached). Commissioner Sefcovic replied to the president of European Parliaments Disability Support Group and refused to implement the articles of the UN CRPD what in fact means that for example the European School remains without the necessary accessibility for children of officials who have a certain learning disability and speak only the language of the "sending country"!

The European Commission ratified the UN CRPD two years ago and despite that they refuse to implement the UN CRPD into the revision of the EU staff regulation.

Furthermore the Commission needs to undersign and ratify the Optional Protocol of the UN CRPD so that officials who are affected by the violations of the UN CRPD within the European Institutions are able to call the specialized UN Human Rights Office in Geneva who will give afterwards concrete advise in regard of violated disability rights to the institutions.

We need to ensure highest accessibility for officials with disabilities and for officials with disabled family members. I need to remind the institutions that an effective inclusion of around 100 million disabled citizens in Europe will be only possible after the institutions will increase the staff with disabilities to raise best awareness. To enable the Institutions to do so the implementation of the UN CRPD into the revision of the staff regulation is a key element.

I would be grateful, dear Ms GÖNCZ, if you could help to bring this issue forward as I do not see any movements on that from the side of the institution: perhaps it will make good sense to place for both points any time limits.

Best regards
Wasilios Katsioulis
member of the board
European Networt for
Independent Living

Related Posts Plugin for WordPress, Blogger...