Persons with disabilities are NOT excluded from ....

"the general education system on the basis of disability, and that children with disabilities are not excluded from free and compulsory primary education, or from secondary education, on the basis of disability"
Article 24 CONVENTION ON THE RIGHTS OF PERSONS WITH DISABILITIES

easyJet zu 70.000 Euro Geldstrafe verurteilt -- kobinet

easyJet zu 70.000 Euro Geldstrafe verurteilt.

Paris (kobinet) Die Fluggesellschaft easyJet wurde wegen Diskriminierung behinderter Kunden von einem Gericht in Paris zu einer Geldstrafe in der Höhe von 70.000 Euro verurteilt.

Dies ist nicht die erste Verurteilung der in diesem Punkt schon mehrfach bestraften Fluggesellschaft.

Bei dem am 9. Dezember 2011 eingeleiteten Verfahren klagen drei Fluggäste mit einer Behinderung, die von easyJet in Paris nicht befördert wurden, weil sie nicht in Begleitung waren.

Die von einer französischen Behindertenorganisation eingebrachte Beschwerde wurde nun von einem Gericht entschieden. Die drei Betroffenen hatten sich dem Verfahren als Nebenkläger angeschlossen.

"Wir sind enttäuscht und traurig", wird easyJet-Anwalt Philippe Van der Meulen auf sueddeutsche.de zitiert. lad

Leserbrief an die Leiterin der Deutschen Antidiskriminierungsstelle Frau Christine Lueders







Diskriminierung hat viele Gesichter. Doch nur wenn sich Betroffene dagegen wehren, kann ein Umdenken in unserer Gesellschaft gefördert und ein herabwürdigendes Verhalten sanktioniert werden. In einem Diebstahlsprozess vor dem Frankfurter Landgericht (Hessen) wurde die Staatsanwältin Silke Schönfleisch-Backofen von einem Zeugen auf Grund ihrer Größe ausgelacht. Nun musste sich der Mann wegen Beleidigung vor Gericht verantworten.

 ·  ·  · Mittwoch um 18:03
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  • 1 Mal geteilt

    • Wasilios Katsioulis 
      Sehr geehrte Frau Lueders,
      nur wenn fuer solches Fehlverhalten klare gesetzliche Sanktionen mit Bussgeldern und Entschaedigungen vogesehen sind, ist sichergestellt, dass die "Zeugen" die aufgrund heute in der Gesellschaft noch mangelnder Inklusion solches Verhalten an den Tag gelegt haben ("was man nicht kennt....") sich zurueckhaltender und damit nicht diskriminierend verhalten haetten. Es kann unmoeglich die Aufgabe der Betroffenen bleiben sich taeglich mit dem Schutz vor Diskriminierung zu beschaeftigen, es ist Aufgabe des Gesetzgebers effektive Sanktionen einzufuehren und fuer Inklusion zu sorgen :-)) Beste Gruesse Wasilios Katsioulis

      Mittwoch um 18:17 ·  ·  1

    • Christine Lüders 
      Sehr geehrter Herr Katsioulis,
      ich stimme Ihnen zu, dass es Aufgabe des Gesetzgebers ist, Betroffene durch wirksame Maßnahmen und Gesetze vor Diskriminierung zu schützen. Ziel ist es, dass Benachteiligung jeglicher Art in unserer Gesellschaft verhindert wird. Das oben genannte Beispiel zeigt, dass sich Opfer gegen diskriminierendes Verhalten auch zur Wehr setzen können. Das 2006 in Kraft getretene Allgemeine Gleichbehandlungsgesetz war dafür ein Meilenstein. Jetzt liegt es an der Rechtsprechung, Entschädigungen entsprechend der Vorgaben des AGG und der Europäischen Union auch so hoch anzusetzen, dass sie den Diskriminierenden weh tun.
      Mit freundlichen Grüßen, Ihre Christine Lüders

      vor etwa einer Stunde ·  ·  1

    • Wasilios Katsioulis Besten Dank fuer Ihr Feedback Frau Lueders, wir brauchen hierzu unbedingt einen europaweiten Schutz !
      vor etwa einer Stunde ·  ·  1

Fehlerhaftes politisches Verhalten fuehrt zu sofortigen sozialen und wirtschaftlichen Reaktionen, weil aufgrund bestehender vollstaendiger Infomationstransparenz in einer Zeit sozialer Netzwerke die Fehlentscheidung effizient (d.h. ohne zeitlichen Ve

Fehlerhaftes politisches Verhalten fuehrt zu sofortigen sozialen und wirtschaftlichen Reaktionen, weil aufgrund bestehender vollstaendiger Infomationstransparenz in einer Zeit sozialer Netzwerke die Fehlentscheidung effizient (d.h. ohne zeitlichen Verzug) verarbeitet wird, das dient dem gesellschaftlichen Fortschritt und laesst Korruption immer unwahrscheinlicher werden. 
13.01.2012


Gemeinsam: es geht!

Inklusionsbericht einer Mutter:"

"wir haben auch gute Erfahrungen mit der Regelschule, obwohl unser Sohn
nicht mit der Klasse mithalten kann und nach seinem eigenen
Lernprogramm unterrichtet wird. Er verbleibt auch jeden Tag nur bis ca.
11 Uhr oder höchstens 11:30 Uhr an der Schule. Allerdings hatten wir
großes Glück mit der Erstklasslehrerin, die die Aufgabe als
Herausforderung ansah und mit großer Offenheit und mit Engagement an
die Sache herangegangen ist und uns damit den Weg auch in die dritte
Klasse geebnet hat (nebenbei hat sie auch - berechtigterweise -
Karriere gemacht und ist zur Konrektorin aufgestiegen. Ihr Engagement
hat sichh also ausgezahlt). Wir haben viel mit der Schule/den
Lehrkräften gesprochen, ihnen dabei zugesichert, dass wir sie
unterstützen würden sowohl inhaltlich, als auch im Umgang mit unserem
Sohn. Wir haben auch den Umstand genutzt, dass wir die ersten
Inklusionisten waren in einer Situation, wo noch so gut wie keine
amtlichen Vorgaben da waren und haben die Ziele selbst formuliert, fast
ausschließlich soziale Ziele. Und wir hatten die Unterstützung der
Eltern - zumindest der tonangebenden, denen eingeleuchtet hat, dass
ihre Kinder großartige Bedingungen hatten für soziales Lernen. Sie
haben auch sichtbar profitiert, haben unseren Sohn zu so etwas wie ihr
Klassenprojekt gemacht und viel viel dabei gelernt. Auch unser Sohn
braucht Verstärker, gibt seine Töne von sich. Die Klassleiterin hat
aber die Klasse darauf getrimmt die Störungen zu ignorieren, sie
gehören zum Paket Inklusion dazu. Aber wenn unser Sohn wirklich stört,
verlässt er die Klasse mit seiner Betreuung, bei den fünf anderen
auffälligen Schülern ist die Lehrerin/Klasse allein im Regen. Das darf
man auch mal ansprechen. Die professionelle Beratung durch unsere
Therapeutin, unser im wesentlich von uns konzipiertes Lernprogramm und
die Schulbegleitung waren glauben wir die Voraussetzung, dass die
Schule uns als Herausforderung und nicht so sehr als Belastung
betrachtet hat. Wir haben uns aber schon lange im Vorfeld der
Einschulung mit der Schule in Verbindung gesetzt und die
Schulbegleitung ein Jahr eingearbeitet. Das hilft wahrscheinlich
auch, denn sie waren ein gutes Team, als sie in die Schule kamen. Aber
mit den Vorteilen, die solch eine wohl begleitete Inklusion für eine
Schule bringen kann, darf man nicht unter den Tisch kehren. Die Schulen
werden sich auf weit weniger gut begleitete Fälle von Inklusion
einstellen müssen, sie ist ja - Gott sein Dank - nicht mehr zu
verhindern.

In dem Sinne, sprecht mit den Lehrern, werbt für Euer Projekt, es ist
eine gute Gelegenheit für die Schule, sich weiter zu bilden. Hebt noch
einmal die Unterstützung heraus, die Ihr ihnen gebt und formuliert
Ziele, die erreichbar sind. Sie müssen nicht schulische Ziele sein. Nur
erreichbar. Die Lehrerin hat mir am Ende des ersten Schuljahrs gesagt:
"Ich wusste nicht, wie das Experiment ausgehen würde, habe mich am
Anfang auch gefragt, was der da bei uns tut. Aber jetzt würde ich es
jedes Mal wieder tun. Ein Pädagoge, den ich befragt habe zu den
Erfolgsaussichten, sagte mir: Sie können einen Fehler machen: es nicht
zu tun. Das sehe ich jetzt genauso."

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