Persons with disabilities are NOT excluded from ....

"the general education system on the basis of disability, and that children with disabilities are not excluded from free and compulsory primary education, or from secondary education, on the basis of disability"
Article 24 CONVENTION ON THE RIGHTS OF PERSONS WITH DISABILITIES

Leserbrief an die Leiterin der Deutschen Antidiskriminierungsstelle Frau Christine Lueders







Diskriminierung hat viele Gesichter. Doch nur wenn sich Betroffene dagegen wehren, kann ein Umdenken in unserer Gesellschaft gefördert und ein herabwürdigendes Verhalten sanktioniert werden. In einem Diebstahlsprozess vor dem Frankfurter Landgericht (Hessen) wurde die Staatsanwältin Silke Schönfleisch-Backofen von einem Zeugen auf Grund ihrer Größe ausgelacht. Nun musste sich der Mann wegen Beleidigung vor Gericht verantworten.

 ·  ·  · Mittwoch um 18:03
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    • Wasilios Katsioulis 
      Sehr geehrte Frau Lueders,
      nur wenn fuer solches Fehlverhalten klare gesetzliche Sanktionen mit Bussgeldern und Entschaedigungen vogesehen sind, ist sichergestellt, dass die "Zeugen" die aufgrund heute in der Gesellschaft noch mangelnder Inklusion solches Verhalten an den Tag gelegt haben ("was man nicht kennt....") sich zurueckhaltender und damit nicht diskriminierend verhalten haetten. Es kann unmoeglich die Aufgabe der Betroffenen bleiben sich taeglich mit dem Schutz vor Diskriminierung zu beschaeftigen, es ist Aufgabe des Gesetzgebers effektive Sanktionen einzufuehren und fuer Inklusion zu sorgen :-)) Beste Gruesse Wasilios Katsioulis

      Mittwoch um 18:17 ·  ·  1

    • Christine Lüders 
      Sehr geehrter Herr Katsioulis,
      ich stimme Ihnen zu, dass es Aufgabe des Gesetzgebers ist, Betroffene durch wirksame Maßnahmen und Gesetze vor Diskriminierung zu schützen. Ziel ist es, dass Benachteiligung jeglicher Art in unserer Gesellschaft verhindert wird. Das oben genannte Beispiel zeigt, dass sich Opfer gegen diskriminierendes Verhalten auch zur Wehr setzen können. Das 2006 in Kraft getretene Allgemeine Gleichbehandlungsgesetz war dafür ein Meilenstein. Jetzt liegt es an der Rechtsprechung, Entschädigungen entsprechend der Vorgaben des AGG und der Europäischen Union auch so hoch anzusetzen, dass sie den Diskriminierenden weh tun.
      Mit freundlichen Grüßen, Ihre Christine Lüders

      vor etwa einer Stunde ·  ·  1

    • Wasilios Katsioulis Besten Dank fuer Ihr Feedback Frau Lueders, wir brauchen hierzu unbedingt einen europaweiten Schutz !
      vor etwa einer Stunde ·  ·  1

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