Persons with disabilities are NOT excluded from ....

"the general education system on the basis of disability, and that children with disabilities are not excluded from free and compulsory primary education, or from secondary education, on the basis of disability"
Article 24 CONVENTION ON THE RIGHTS OF PERSONS WITH DISABILITIES

Ohne ABA keine Inklusion nach Artikel 24 UN BRK!

Werter Herr (Schuldirektor),

Vielen Dank für Ihre E-Mail.

Ich möchte Ihnen beschreiben, dass Lucas zuhause verhaltensmäßig ruhig ist und wir in dem Gespräch mit Frau Dr (behandelnde Ärztin) vereinbart haben, dass wir zur Unterstützung der Schule eine maximale Dosis von 0,25 mg Risperdal geben könnten, aber nur für den Fall, dass sich unkontrolliertes Verhalten aufgrund der nicht mit ABA adaptierten Schulsituation einstellt (was mehrfach Grund für eine Unterbrechung der Beschulung war). In diesem Zusammenhang möchte ich Sie nochmals bitten dringend die Methode ABA ins Programm aufzunehmen damit das Personal genau weiß, wie es mit dem Fehlverhalten umgehen muss, so dass es zu keinen Krisensituationen mehr kommt. Dies ist wie ich schon lange versuche zu erklären der wesentlich bessere Weg als die Gabe von Medikamenten zur Senkung der Verhaltensspitzen!

Die Schule hat die letztlich auch eingesehen und möchte sich nun ab März in Bezug auf ABA zumindest beraten lassen; ob die Methode dann auch in das Programm aufgenommen wird steht noch dahin: es ist bei frühkindlichem Autismus - eine Erfahrung, die hunderte Familien, die ABA anwenden - notwendig ! Die Methode TEACCH ist zwar geeignet ein für Autisten "ruhiges Umfeld einzurichten", sie ist jedoch nicht geeignet Fehlverhaltensweisen zu steuern. Ohne den Einsatz von ABA ist daher auch keine Inklusion nach Artikel 24 UN BRK autistischer Kinder, die (ohne ABA Kenntnis!) unkontrollierbares Verhalten aufzeigen, denkbar!

Eine Adaptierung durch ABA und falls überhaupt dann noch erforderlich durch ein Medikament wird auch von der Lucas behandelnden Ärztin (Universitaetsklinikum Aachen) unterstützt in unserem gemeinsamen Gespräch mit (dem Schulpsychologen).

Vielen Dank für die bisherigen Bemühungen und ich wünsche dem gesamten Team ein frohes Weihnachtsfest und verbleibe

mit freundlichen Grüßen


Email der Schule:

Werte Familie,

Zur Ist-Situation Ihres Sohnes würden wir Ihnen gerne Folgendes mitteilen:

o Im Allgemeinen bleibt die Situation unstabil. (: durch ABA waere sie stabil !)
o In den letzten zwei Tagen ist er allerdings ‚wie ein Lamm’.
o Beobachtung: wenn er ruhig ankommt, wird es ein ruhiger Tag. (: durch ABA wuerde es nicht darauf ankommen, wie Lucas zur Schule kommt, weil das Verhalten jederzeit auch fuer die Assistenten steuerbar waere !)

o Aus den Elterngesprächen ergeben sich deutliche Parallelen hier und zu Hause.
o Ansätze von zu Hause werden in der Schule übernommen. (: ABA fehlt in der Schule !)
o Insgesamt geht die Zusammenarbeit für uns in eine positive Richtung. (: ABA ist nach 3 Jahren in der Planung !)

o Vorbereitung Gespräch mit Frau Dr. X
o Unser Eindruck: mit Medikamenten ging es besser. (: mit ABA werden keine Medikamente benoetigt, weil das Verhalten steuerbar wird!)
o Unsere Position ist nicht: ohne Medikamente geht es nicht. (: fuer die Vergangenheit unzutreffend, denn der Schulbesuch musste mehrfach aufgrund nicht steuerbaren Verhaltens abgebrochen werden!)
o Beobachtung: x

o Pädagogische Methoden: gute Strukturierung mit visuellen Hilfsmitteln führen bei ihm zu mehr Selbstständigkeit. (: Methode TEACCH)
o Bei Kalenderaktivität in der Klasse wird viel gesprochen. Er fragt dann oft nach seiner Mutter. Bei eher visuellen Aktivitäten passiert das nicht. Diese geben ihm Sicherheit. (: Methode TEACCH)

o Integration: Man kann ihn wieder loslassen und er schaut sich gerne andere Kinder an. (: mit ABA waeren keine Krisensituationen entstanden, weil Verhaltensstoerungen bereits im Ansatz korrigiert werden)
o Allerdings geht er zu schnell auf andere Kinder los. (: durch ABA waere sie stabil und die Assistenten koenntes solches Verhalten jederzeit steuern !)
o
o Zukunft, ab Januar:
o Beschulung: Das Personal ist der Meinung, es so wie bislang zu belassen. Der Rhythmus bis mittags reicht in Bezug auf seine Ausdauer. (: mit ABA waere die Ausdauer groesser, weil stoerendes Fehlverhalten durch Motivation ("enforcement") von vornherein verhindert wuerde und das Kind so lieber in die Schule geht!
o Integration: Kinder fragen, einige Minuten mit ihm zu spielen. Bei den Kleinen, mit den Lehrerinnen. Das Spielen üben geht weiter. (da das Verhalten durch ABA erst steuerbar wird, waeren inklusive Aktivitaeten erst dann sinnvoll durchfuehrbar, d.h. ABA ist fuer die Umsetzung des Artikels 24 UN BRK unabdingbare Voraussetzung, weil TEACCH dies nicht leisten kann - wie diese Email der Schule belegt!)
o Wir beürworten die Fortsetzung des Elternfeedbacks.

In den ersten Schultagen 2012 werden wir Sie wie vereinbart zum Elterngespräch einladen.
Auch die Dienststelle ist bei diesem Gespräch gern gesehener Gast.
Wir melden uns zwecks Terminvereinbarung.

Im Namen des gesamten Steuergremiums wünsche ich Ihnen ein schönes Jahresende.

Mit freundlichen Grüßen.

(Schuldirektor)


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