Persons with disabilities are NOT excluded from ....

"the general education system on the basis of disability, and that children with disabilities are not excluded from free and compulsory primary education, or from secondary education, on the basis of disability"
Article 24 CONVENTION ON THE RIGHTS OF PERSONS WITH DISABILITIES

Warum der Zweite Weltkrieg heute zur Krise in Europa führte?


Der Zweite Weltkrieg endete am 05. Mai 1945, damit endeten alle Kriegshandlungen. Nicht beendet wurden an diesem Tag Gedanken an Tod, Verletzung, Diskriminierung und Exklusion – europaweit !

Die Ursache des Krieges basierte auf einer nationalsozialistischen Ideologie, die von Diskriminierung und Exklusion andersdenkender Menschen, anderen religiösen Glaubens oder Behinderung durchtränkt war. Millionen Deutsche sind in der Zeit des Dritten Reiches geboren worden und wurden von dieser Ideologie unwillentlich „erfasst", die zu exklusiver Denkweise führt, d.h. zur Unterscheidung und Kategorisierung von Menschen nach ihren unterschiedlichen Merkmalen:

Am Beispiel der Sonderschulen in Deutschland lässt sich schnell erkennen, dass Inklusion – das Gegenteil von Diskriminierung – in Deutschland nur sehr schwach ausgeprägt war: während beispielsweise in Spanien 85% der behinderten Schüler in eine Regelschule gehen, ist dies Verhältnis in Deutschland umgekehrt, obwohl sich die Behinderung eines spanischen Schülers nicht von der seines deutschen Kollegen unterscheidet. Ursache für diesen Unterschied basiert auf exklusivem Denken, die zu unterschiedlichen Infrastrukturen der EU Mitgliedsländer geführt hat.

Nun kann jeder sagen: gut, dass ist eben Teil der Deutschen Kultur und muss so hingenommen werden. Eigentlich richtig, aber exklusives Denken hat den Europäischen Vereinigungsprozess behindert! 

Warum?

Als es darum ging Europa sozial stärker miteinander zu verbinden hat nur die Deutsche Bundesregierung im Europaeischen Rat, ohne eine sachliche Begründung zu liefern, ein solches Vorhaben verhindert, indem das Mitgliedsland die für die Inklusion der Zivilgesellschaft erforderliche 5. EU Antidiskriminierungsrichtlinie für die Zivilgesellschaft blockierte und auf diese Weise – ohne dass ihr dies vielleicht bewusst wurde – den Europäischen Integrationsprozess an dieser Stelle gestoppt:

Erst die soziale Inklusion hätte die Europäische Union perfekt gemacht, indem sie weit über die lediglich auf wirtschaftlicher Ebene ablaufende Integration hinaus gegangen wäre. Die soziale Inklusion hätte zur Einbeziehung der Menschen in Europa geführt und diese von Europa überzeugt, denn erst diese Richtlinie hätte beispielsweise dazu geführt, dass auch Menschen mit einer Behinderung sich innerhalb der Europäischen Union hätten frei bewegen können, weil sie in jedem Mitgliedsland die entsprechend ihrer Behinderung notwendigen Adaptionen „angetroffen" hätten. Die Fluktuation von Menschen hätte hierdurch stark zugenommen, denn in Europa leben mehr als 100 Millionen Menschen mit Behinderungen oder psychischen Erkrankungen, die in den Genuss der 5. EU Antidiskriminierungsrichtlinie gelangt wären. Soziale Inklusion hätte auch den Versöhnungsprozess innerhalb Europas gestärkt, weil es Menschen aus verschiedensten Mitgliedsländern näher gebracht hätte und zwar unabhängig davon, ob diese bestimmte Merkmale – wie etwa eine Behinderung – haben oder nicht!

Letztlich führte die Blockade der 5. EU Antidiskriminierungsrichtlinie – und die zeitgleiche Wiederzulassung von Leergeschäften auf Finanz- und Versicherungsaktien durch das Bafin im Januar 2010  – auch zu massiven Kursverlusten an den Börsen, denn Wachstumsraten, die durch sog. Inklusives Wachstum aufgrund dieser Richtlinie entstanden wären und von den Kapitalmärkten bereits eingepreist (Fachbegriff: eskomptiert) waren, wurden nach Antritt der neuen schwarzgelben Bundesregierung und ihrer Blockademitteilung im Februar 2010 selbstverständlich von den Kapitalmärkten wieder ausgepreist und darüber hinaus hat dieses Ereignis, dass als Vereitelung des Europäischen Integrationsprozesses auf sozialer Ebene verstanden wird dazu geführt, dass die Kapitalmärkte weltweit Europa nicht mehr als wirtschaftliche Einheit betrachten, sondern von da an jedes Mitgliedsland einzeln bewerten, was schließlich die Krise in Griechenland ausgelöst hat, weil dies die schwächsten Zahlen aufwies und fortfolgend andere Mitgliedsländer ebenfalls betroffen wurden, die ebenfalls schwache Kennzahlen aufweisen!

Schließlich wurde versucht diese Fehlentscheidung (Ursache: Blockade der Richtlinie im Rat) durch die Einrichtung des EFSF-Rettungsschirmes aufzufangen, indem den Märkten signalisiert wurde Europa könne auch ohne soziale Inklusion auskommen und der wirtschaftliche Integrationsprozess sei vollkommen ausreichend für die Union: die Börsen haben dies der Politik nicht abgekauft und befinden sich unverändert in stark volatilen Handel!

Den Grund fuer die Blockade dieser fuer die soziale Inklusion entscheidende Richtlinie sehe ich darin begruendet, dass exklusives Denken innerhalb der Bundesregierung – verstärkt durch exklusives Denken und branchenspezifische Eigeninteressen von Lobbyisten – die Blockadehaltung Deutschlands im Rat verursacht hat. Insofern muss die derzeitige Krise in Europa mit den Folgen des Zweiten Weltkrieges in Verbindung gebracht werden:

Es bleibt im Interesse Europas (und damit Deutschlands) zu hoffen, dass die Bundesregierung diesen Fehler schnellstmöglich korrigiert! Europa braucht die politische Union !

Andernfalls würden die Kapitalmärkte den Exklusionsprozess durch singuläre Betrachtung weiterer Mitgliedsländer fortsetzen und die Krise könnte schnell zu einem nicht mehr beherrschbaren Zustand führen, so wie dies in betroffenen Ländern bereits heute der Fall ist!

Frau Merkel korrigieren Sie bitte Ihren Fehler oder treten Sie zurueck, damit andere ihn korrigieren koennen!

An einer politischen Union fuehrt ueber kurz oder lang kein Weg vorbei !

An einer politischen Union fuehrt ueber kurz oder lang kein Weg vorbei ! 

Neben dem Europaeischen Integrationsprozess, der eher wirtschaftlicher Natur ist bedarf es eines Europaeischen Versoehnungsprozesses, der sozialer Natur sein muss! Dieser nennt sich u.a. Antidiskriminierungspolitik !

Neben dem Europaeischen Integrationsprozess, der eher wirtschaftlicher Natur ist bedarf es eines Europaeischen Versoehnungsprozesses, der sozialer Natur sein muss!  Dieser nennt sich u.a. Antidiskriminierungspolitik !

Dass Europa heute in der Krise ist, hat folglich damit zutun, wie Europa die Ereignisse des Zweiten Weltkrieges nachverarbeitet hat: Inklusion ist nur moeglich, wenn alle Beteiligten hierzu bereit sind !

Dass Europa heute in der Krise ist, hat folglich damit zutun, wie Europa die Ereignisse des Zweiten Weltkrieges nachverarbeitet hat: Inklusion ist nur moeglich, wenn alle Beteiligten hierzu bereit sind !

Diskriminierung und Exklusion sind haeufig unbewusste Prozesse !


Diskriminierung und Exklusion sind haeufig unbewusste Prozesse !

Exklusives "Gedankengut" beeinflusst z.T. noch immer - 66 Jahre nach Ende des Zweiten Weltkrieges - Politik in Deutschland.


Exklusives "Gedankengut" beeinflusst z.T. noch immer, 66 Jahre nach Ende des Zweiten Weltkrieges, Politik in Deutschland. Dies ist mit Europaeischer Inklusionspolitik jedoch nicht vereinbar !

Bis die Bundesregierung die Antidiskriminierungsrichtlinie freigibt sind der IWF und EFSF automatisch gebunden den Inklusionsschaden in Europa aufzufangen!

Bis die Bundesregierung die Antidiskriminierungsrichtlinie freigibt sind der IWF und EFSF automatisch gebunden den Inklusionsschaden in Europa aufzufangen! Das kann auf Dauer jedoch nicht gelingen, weil Europa ohne Fortschreiten des Inklusionsprozesses wieder auseinanderfaelllt ! 
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