Persons with disabilities are NOT excluded from ....

"the general education system on the basis of disability, and that children with disabilities are not excluded from free and compulsory primary education, or from secondary education, on the basis of disability"
Article 24 CONVENTION ON THE RIGHTS OF PERSONS WITH DISABILITIES

Behindertenrechtskonvention konsequenter umsetzen

Berlin (kobinet) Die Bundesregierung muss sich noch konsequenter als bisher für die Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention einsetzen und ihren Nationalen Aktionsplan diesbezüglich konkretisieren. Wie der parlamentarische Informationsdienst "Heute im Bundestag" weiter berichtet, forderte dies die Mehrheit der Sachverständigen in der Öffentlichen Anhörung des Ausschusses für Arbeit und Soziales am Montagnachmittag. Bei der Veranstaltung im Marie-Elisabeth-Lüders-Haus ging es um den Nationalen Aktionsplan (NAP), mit dem die Bundesregierung in den nächsten zehn Jahren die Konvention umsetzen will. 

Für Valentin Aichele vom Deutschen Institut für Menschenrechte ist der Aktionsplan ein wichtiger Schritt zur Umsetzung der UN-Konvention, der einen Beitrag leiste, um gesellschaftliche Multiplikatoren für dieses Thema zu gewinnen. Die Ausrichtung auf die Inklusion sei richtig, müsse nun aber konsequent, also noch in dieser Legislaturperiode umgesetzt werden, forderte er. „Wir weisen schon seit Jahren darauf hin, dass die Potenziale behinderter Menschen in den Unternehmen besser genutzt werden müssen", ergänzte Anna Robra von der Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände. Viele größere Unternehmen würden sich dort schon lange engagieren. Jedoch könne man ein solches Engagement nicht als allgemeine Empfehlung aussprechen, da die Bedingungen und Möglichkeiten vor Ort sehr unterschiedlich seien, sagte Robra. Theresia Degener, Professorin an der Evangelischen Fachhochschule Rheinland Westfalen Lippe in Bochum, hob positiv hervor, dass der Aktionsplan die Behindertenfrage klar zu einer Menschenrechtsfrage gemacht habe und Deutschland hier eine Vorreiterrolle spiele. 

Kritischer äußerte sich Sigrid Arnade, Mitbegründerin vom „Netzwerk behinderter Frauen Berlin e.V.": „Der NAP entspricht nicht unseren Erwartungen." Sie kritisierte vor allem, dass es mit den Betroffenen keine Partizipation auf Augenhöhe gegeben habe und der NAP ein „munteres Bündel" verschiedener Maßnahmen sei, die zum Teil schon abgelaufen seien. Zudem dürfe man Menschenrechte nicht unter einen Haushaltsvorbehalt stellen, also deren Durchsetzung, wie ein selbstbestimmtes Wohnen, nicht von der Kostenfrage abhängig machen. Diesen Punkt sprach auch Felix Welti, Professor für Humanwissenschaften an der Universität Kassel, an: Es gebe ein Menschenrecht auf Privatheit und deshalb müsse man gerade beim Thema Wohnen den Kostenvorbehalt zurücknehmen. 

Auf die finanzielle Situation behinderter Menschen ging auch Petra Hilbert ein, die selbst Opfer der Contergan-Affäre ist. Der Aktionsplan enthalte keine Aussagen zur finanziellen Absicherung behinderter Menschen. Wenn man jedoch eine selbstbestimmte Teilhabe durchsetzen will, brauche man ein separates Teilhabegesetz, so Hilbert. In dieselbe Richtung äußerte sich Claudia Tietz, Referentin beim Sozialverband Deutschland. Ein eigenständiges Leistungsgesetz sei unbedingt nötig, denn es sei schwer nachvollziehbar, dass es einkommens- und vermögensabhängige Leistungen im Fürsorgerecht gibt, sagte Tietz. sch



Unadaptiertes Schulumfeld bei Autismus

Dienststelle Behinderung
XXX, Belgien

Sehr geehrter Herr XXX,

selbstverstaendlich werden wir diesen Teermin wahrnehmen, ich sehe jedoch deutliche Schwierigkeiten darin, dass sich die Schule weigert die notwendigen Autismusadaptionen in das Programm aufzunehmen wozu sie nach Art 24 II UN BRK verpflichtet sind, als das sind persoenliche Assistenz mit ABA Kenntnis. 

Eine optimale Betreuung meines Sohnes ist nur moeglich, wenn die notwendigen Schritte auch realisiert werden, die zu einem Erfolg der Integration fuehrt, was bisher nicht der Fall ist, nachdem Lucas medizinisch angezeigt das Medikament absetzen musste.

Desweiteren war zwischen dem Europaeischen Parlament, der Schule und mir vereinbart, dass eine persoenliche Assistenz Lucas begleitet. Hierfuer wurden ca 35.000 Euro p.a. vom Parlament und mir zur Verfuegung gestellt, ohne dass Lucas persoenlich assistiert wurde, wie seine Behinderung dies erfordert !

Dies ist nicht akzeptierbar, zumal sich jetzt - nach medizinisch verordneter Absetzung des Medikamentes - erhebliche Schwierigkeiten in der Schule ergeben, weil das Umfeld nicht - und wie vereinbart - auf seine Beduerfnisse adaptiert ist!

Mit freundlichen Gruessen

Wasilios Katsioulis

Inclusion will increase the mental health status of the society as former excluded people will be included and former included people wont have "mental barriers" in regard of disabilities as before.

Inclusion will increase the mental health status of the society as former excluded people will be included and former included people wont have "mental barriers" in regard of disabilities as before. Disability will be more natural part in awareness of the whole society!

Inklusion gilt gerade fuer die schwaechsten Mitglieder der Gesellschaft, also fuer die mit besonders hohem Adaptionsbedarf ! Die Praxis jedoch laeuft anders: sparen an der falschen Stelle !

Inklusion gilt gerade fuer die schwaechsten Mitglieder der Gesellschaft, also fuer die mit besonders hohem Adaptionsbedarf ! Die Praxis jedoch laeuft anders: sparen an der falschen Stelle !

Was fuer einen Rollstuhlfahrer der Rollstuhl ist, ist fuer einen Autisten der persoenliche Assistent in der Schule ! Den Assistenten zu entziehen kommt daher dem Entzug des Rollstuhles gleich !

Was fuer einen Rollstuhlfahrer der Rollstuhl ist, ist fuer einen Autisten der persoenliche Assistent in der Schule ! 

Den Assistenten zu entziehen kommt daher dem Entzug des Rollstuhles gleich: 

Stop discrimination in Europe !!


Schweiz: Studie zur Langzeitwirkungen der schulischen Integration erschienen

Bern (kobinet) "Eine empirische Studie zur Bedeutung von Integrationserfahrungen in der Schulzeit für die soziale und berufliche Situation im jungen Erwachsenenalter", so lautet der Untertitel der Schweizer Studie "Langzeitwirkungen der schulischen Integration", die Michael Eckhart, Urs Haeberlin, Caroline Sahli Lozano, Philippe Blanc erstellt haben. 

"Eine vom Schweizerischen Nationalfonds geförderte Studie bringt nun Klarheit zu den langfristigen Wirkungen der Separation in Sonderklassen und der Integration in Regelklassen", ist auf der Homepage der Universität Freiburg diesbezüglich zu entnehmen. Die Resultate belegen, "dass sich eine gute Integration während der Schulzeit im jungen Erwachsenenalter mehrheitlich auszahlt", heißt es dort. 

Schweizer Studie sieht Abschaffung der Sonderschulen als unumgänglich


Die Studie "legt die Abschaffung der Sonderschulen für lernbehinderte Personen nahe", verweist auch Univ.Prof. Dr. Volker Schönwiese vom Institut für Erziehungswissenschaften der Universität Innsbruck auf ein Teilergebnis und zitiert aus der wissenschaftlichen Arbeit: "Die Bildungspolitische Schlussfolgerung aus unseren Forschungsergebnissen liegt unseres Erachtens eindeutig auf der Hand: Die Integration der bisher als 'lernbehindert' diagnostizierten Kinder und Jugendlichen in die Regelklassen und damit die Abschaffung der Sonderklassen für Lernbehinderte ist unter dem Aspekt der Chancengerechtigkeit unumgänglich." 

Auch das Schweizer Zentrum für Selbstbestimmtes Leben berichtet erfreut über Aspekte der Langzeitstudie, da schulische Inklusion in einigen Kantonen der Schweiz noch sehr umstritten ist. 

Man kann die im Haupt Verlag erschienene Studie bei amazon bestellen. lad 

Quelle: kobinet

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