Persons with disabilities are NOT excluded from ....

"the general education system on the basis of disability, and that children with disabilities are not excluded from free and compulsory primary education, or from secondary education, on the basis of disability"
Article 24 CONVENTION ON THE RIGHTS OF PERSONS WITH DISABILITIES

Inklusion bringt oekonomische Vorteile fuer die gesamte Gesellschaft !

Inklusion bringt oekonomische Vorteile fuer die gesamte Gesellschaft !

Social Europe!


An die Leiterin der Antidiskriminierungsstelle in Deutschland

Sehr geehrte Frau Lueders, vielen Dank fuer Ihren Einsatz in Diskriminierungsfragen; ich moechte Sie bitten den Begriff "geistige Behinderung" in "Lernbehinderung" abzuaendern, ich sah das gestern in einem Artikel zum Thema Versicherungsschutz fuer Menschen mit Lernbehinderungen, der von der AD Stelle veroeffentlicht worden ist. Der Begriff "geistig behindert" vermittelt den Eindruck, das diese Menschen nicht lernen koennen, was falsch ist!
23.06.2011


Selbstbestimmtes Zentrum für Gießen | Gießen | Gießener Zeitung

Selbstbestimmtes Zentrum für Gießen

Gießen | Gießen (pm). Eine Gruppe Gießener trafen sich am vergangenen Montag zu einem Initiativtreffen, um eine selbstbestimmte Struktur für Menschen mit Behinderung in Gießen zu gründen. Auf dem Treffen wurde die Gründung eines Vereins vereinbart. Der vorläufige Arbeitstitel des Vorvereins lautet „Zentrum selbstbestimmtes Leben Gießen“. Das Zentrum soll eine neue noch nicht vorhandene lokale und regionale Struktur für Betroffene in und um Gießen bieten, um selbstbestimmt die eigenen Interessen zu vertreten und ihr eigenes Leben zu organisieren. Vorbild für das Gießener Zentrum sollen andere Zentren etwa in Mainz, Köln oder Berlin sein. Die Grundsätze für solche Zentren liegen in der Geschichte der Selbstbestimmt-Leben-Bewegung sowie der Krüppelbewegung in Deutschland. Seit den siebziger Jahren entstanden Clubs und Zentren für Behinderte. Diese organisierten neben der Beratung von Betroffene für Betroffene Assistenzen in vielen verschiedenen Bereichen, Eingliederungsmaßnahmen oder Unterstützung bei der eigenen Lebensführung im privaten Bereich.

Die Hauptaufgabe der Initiative ist es jetzt, Menschen anzusprechen, die
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Selbstbestimmung (2)Behinderung (14)Behindertenrechtskonvention (1)
mithelfen wollen, ein solches Zentrum zu gründen. Wichtigste Basis für Kontakt und Information wird die Homepage www.zsl-giessen.de sein. Daneben können Interessierte unter busam@zsl-giessen.de Informationen bestellen. Die Initiative wird organisatorisch unterstützt durch den Arbeitskreis Disability Studies. Der Arbeitskreis, gebildet von Studierenden, wird getragen durch den AStA der JLU Gießen. Der Arbeitskreis verfolgt mit der Initiative das grundsätzliche Ziel, Behinderung als Thema in die allgemeine Debatte vor Ort zu bringen und damit stärker die Verantwortung der lokalen und regionalen Gesellschaft zu fordern. „In vielen Sonntagsreden wird jetzt von der Behindertenrechtskonvention als Meilenstein gesprochen.

Jetzt wird es darauf ankommen, wie wir als Betroffene von der Mehrheitsgesellschaft tatsächlich behandelt werden. Fraglich bleibt, ob die Verantwortlichen tatsächliche Inklusion und damit unserem Leitsatz „Nicht über uns – ohne uns“ akzeptieren und danach handeln“, erklärt Alexander Busam, Leiter des Arbeitskreises Disability Studies. Viel zu oft noch werden Betroffene von der tatsächlichen selbstbestimmten Teilhabe am Leben ausgeschlossen, auch in Stadt und Landkreis Gießen. Um effektiv Diskriminierung und Ausgrenzung bekämpfen zu können, müssen die Betroffenen selbst eine Struktur finden und organisieren, wo nur sie selbst tatsächlich selbstbestimmt festlegen, wie sie leben, arbeiten, studieren, Kunst und Kultur leben und erleben, Politik mitbestimmen und Gesellschaft organisieren wollen. In der nächsten Zeit werden die Verantwortlichen vor Ort aufgefordert werden darüber nachzudenken, wie viele Möglichkeiten solch eine Struktur tatsächlich haben kann. „Briefe werden verschickt, Aufrufe getätigt, Informationen in die Öffentlichkeit gegeben. Wir werden auf uns aufmerksam machen und die Gesellschaft in Stadt und Landkreis fragen, wie wir zusammenarbeiten können“, erklärt Busam das Engagement in den nächsten Wochen. Hinsichtlich der Struktur selbst entschieden sich die Initiatoren für die Organisationsform eines eingetragenen Vereins. Dieser kann sich selbst durch Satzung und Regelungen eine Verfassung geben, bei der die Grundsätze der Selbstbestimmt-Leben-Bewegung beachtet werden. Auch kann dieser Verein mit anderen Kooperationen eingehen.

Die Gründung soll Ende September 2011 stattfinden. Dort soll neben Satzung und Vorstandswahl auch das Arbeitsprogramm für das Jahr 2012 diskutiert und beschlossen werden. Das nächste Vorbereitungstreffen findet statt am 25. Juli 2011 ab 19 Uhr im Cafe Giramondi in der Gießener Bahnhofstraße.

Selbstbestimmtes Zentrum für Gießen | Gießen | Gießener Zeitung

Joseph Daul: "This afternoon at the EPP Summit, I confirmed Europe's solidarity to our Greek friends, and I asked them to do anything in their power to do the necessary reforms for the recovery of their economy. How do you feel about the situation in

 "This afternoon at the EPP Summit, I confirmed Europe's solidarity to our Greek friends, and I asked them to do anything in their power to do the necessary reforms for the recovery of their economy. How do you feel about the situation in Greece vs the Euro ?"
Joseph Daul, President EPP, 23.06.2011

Greece needs the full support of Europe. This will demonstrate Europes will for full Inclusion in a difficult time, and will eliminate the real reason behind the current crisis! We need inclusion on every level (countries and persons!)
WK

Wasilios, you are right, and you already have Europe's full support. Greece also has to "support itself" and accept difficult measures until it recovers on a long term basis, do you agree ?
Joseph Daul

Joseph, i think that we need to be extremly careful in regard with the austerity measures not to distroy potential growth (of Greece and other countries in crisis) and to do our best to reactivate the European Antidiscrimination directive which will create additional gowth as this directive ensures to include (socially and economically) people who are currently excluded in participation to the European Society. Thanks a lot for all efforts of EPP and all other parties; we need to be all united !
WK

Jutta Steinruck: "Wer nicht wagt, der nicht gewinnt - Durchbruch bei den Verbraucherrechten!"


Wie will die Europaeische Kommission die Inklusion Europas auf Laenderebene vorantreiben, wenn sie es seit 40 Jahren nicht schafft die Inklusion autistischer Kinder (in der Europaeischen Schule) voranzutreiben?

Wie will die Europaeische Kommission die Inklusion Europas auf Laenderebene vorantreiben, wenn sie es seit 40 Jahren nicht schafft die Inklusion autistischer Kinder (in der Europaeischen Schule) voranzutreiben?* 
 
Es geht nur durch den Einsatz der richtigen Adaptionen, die von der Kommission selbst verweigert werden !** 
23.06.2011

* hierzu muss der Leser wissen, dass die Inklusion autistischer Kinder bei der Europaeischen Schule von fundamentaler Wichtigkeit ist, weil es aufgrund der Muttersprachen dieser Kinder am Arbeitsstandort der Eltern (EU Institutionen) keinerlei Beschulungsalternativen gibt!

** hierzu habe ich ein Petitionsverfahren eingereicht und Beschwerde beim Europaeischen Ombudsmann wegen Nichtbeantbeantwortung der alles entscheidenden Frage, wann die Kommission die notwendigen Autismusadaptionen Persoenliche Assistenz mit ABA Kenntnissen einsetzt.

„Inklusion beginnt im Kopf“ | BZ: alle Meldungen - Münsterländische Volkszeitung

„Inklusion beginnt im Kopf“


Hans-Dieter Strothmann, stellvertretender Bürgermeister, klebt einen der zahlreichen „Zustimmungspunkte“ unter die einzelnen Thesen und macht - auch im namen der Gemeinde - damit deutlich, dass ihm Inklusionwichtig ist.
Hans-Dieter Strothmann, stellvertretender Bürgermeister, klebt einen der zahlreichen „Zustimmungspunkte“ unter die einzelnen Thesen und macht - auch im namen der Gemeinde - damit deutlich, dass ihm Inklusionwichtig ist.
(Foto: pd)


RAESFELD. Der CBF-Ortsverein Raesfeld (Club der Behinderten und ihre Freunde) hat an einem Stand auf dem Bauernmarkt Süthold zum Thema „Inklusion beginnt im Kopf“ informiert.

Unter diesem Motto läuft zurzeit eine kreisweite Aktion des Kreises Borken, dem Arbeitskreis Behindertenhilfe und Aktion Mensch. Diese hatte eine Plakatwand zu diesem Thema zur Verfügung gestellt, auf der die Bürger nach dem Mitspracherecht und der Beteiligung von Menschen mit Behinderungen ihre Meinung sagen sollten. Der CBF Raesfeld nutzte die Gelegenheit, das Thema des gleichberechtigten Miteinanders zwischen Menschen mit Behinderungen und Nichtbehinderten zu präsentieren.


Die Gemeinde Raesfeld unterstützte die Aktion, und beide Bürgermeister haben sich dem Thema gestellt und den Austausch bereichert. Der Infostand war sehr gut besucht, es gab viele anregende Gespräche und Diskussionen. Ein breites Meinungsspektrum wurde erkennbar. Da die absolute Mehrheit der Teilnehmer sich für eine inklusive Beteiligung von Menschen mit Behinderungen am gesellschaftlichen Leben ausgesprochen haben, war der CBF Raesfeld mit dem Ergebnis sehr gut zufrieden, so die Pressemitteilung.
„Inklusion beginnt im Kopf“ | BZ: alle Meldungen - Münsterländische Volkszeitung

Chancengleichheit: Gemeinsam gegen Ausgrenzung - Oberhausen - DerWesten

Chancengleichheit Gemeinsam gegen Ausgrenzung

Oberhausen, 22.06.2011, Nadine Gewehr

Die Inklusion von Menschen mit Behinderung gehört mit zu den Aufgaben des neuen Büros für Chancengleichheit. Foto: Thomas Lohnes/dapd

Die Inklusion von Menschen mit Behinderung gehört mit zu den Aufgaben des neuen Büros für Chancengleichheit. Foto: Thomas Lohnes/dapd

Oberhausen. Mehr Chancengleichheit und der Abbau von sozialer Benachteiligung sind hehre Ziele. Um die Umsetzung dieser Ziele haben sich in Oberhausen bis jetzt verschiedene Bereiche an verschiedenen Stellen gekümmert. Das soll sich nun ändern: Zum 1. Juli gründet die Stadt einen neuen Verwaltungsbereich, das Büro für Chancengleichheit soll zukünftig die „strukturellen Benachteiligungen unterschiedlicher Zielgruppen gebündelt“ abbauen, heißt es in der Beschlussvorlage.

Dafür werden das Familienbüro, die Koordinierungsstellen Integration und Leben im Alter, das Ehrenamtsbüro, die Gleichstellungsstelle sowie der Themenbereich Inklusion zusammengefasst. Durch die Bündelung verschiedener Handlungsfelder und Organisationseinheiten könnten effektivere Strukturen geschaffen werden, heißt es in der Vorlage. „Damit kann die Chancengleichheit in Oberhausen und damit die gesellschaftliche Teilhabe noch besser gefördert werden.“ Niemand soll aufgrund ethnischer Herkunft, Geschlecht, Religion, Weltanschauung, Alter, sexueller Orientierung oder Behinderung diskriminiert werden.

14 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter werden in dem neuen Bereich tätig sein. Zusätzliche Stellen gibt es aufgrund der schlechten Haushaltslage nicht, vielmehr wird das vorhandene Personal der nun auslaufenden Bereiche in das neue Büro für Chancengleichheit verlagert. Allerdings wird auf die Mitarbeiter wohl mehr Arbeit als gewohnt zukommen:
Chancengleichheit: Gemeinsam gegen Ausgrenzung - Oberhausen - DerWesten

Ältere Lehrer überlastet und frustriert - nnn.de

23. Juni 2011 | von Andreas Frost

SCHWERIN - Mecklenburg-Vorpommern muss sich intensiver um seine älter werdende Lehrerschaft kümmern. Mit den bisherigen Vorschlägen der politischen Parteien zu diesem "sehr komplexen Thema" sei sie unzufrieden, so die Landesvorsitzende der Gewerkschaft und Wissenschaft (GEW), Annett Lindner. Viele Lehrer seien überlastet und zudem frustriert, weil ihre Arbeit nicht genügend anerkannt wird. (...) Der GEW fehlt bislang auch die Zuversicht, dass die nächste Landesregierung es schafft, lernschwache Schüler, die bis vor kurzem an Förderschulen unterrichtet wurden, vernünftig in die Grundschulklassen zu integrieren. Diese vor einem Jahr begonnene "Inklusion" wird zwar von allen befragten Parteien grundsätzlich unterstützt, aber es fehlt laut GEW immer noch ein Konzept, das in der täglichen Praxis funktioniert.
Ältere Lehrer überlastet und frustriert - nnn.de

Nick Panayotopoulos: "Die Währungsunion funktioniert nicht ohne eine engere Politische Union"

Die Währungsunion funktioniert nicht ohne eine engere Politische Union

Die Kommission ist vom Parlament zum Handeln gewaehlt worden und der Rat muss dieses Handeln im Sinne Europaeischer Inklusion kooperativ unterstuetzen und nicht blockieren !

Die Kommission ist vom Parlament zum handeln gewaehlt worden und der Rat muss dieses Handeln im Sinne Europaeischer Inklusion kooperativ unterstuetzen und nicht blockieren !

Die Kapitalmaerkte sind weiter dabei das Europaeische Diskriminierungsrisiko einzupreisen.

Die Kapitalmaerkte sind weiter dabei das Europaeische Diskriminierungsrisiko einzupreisen.

Christian Angersbach: Seele aus Glas - die Gefuehlslage von Diskriminierungsopfern!

Seele aus Glas


Du fühlst sehr tief was keiner sieht
und kannst es doch nicht zeigen,
es kann nicht raus, wird überspielt
um Schmerzen zu vermeiden.

Du möchtest sprechen doch die Angst
raubt alle deine Sinne.
Wer hört dir zu, wer spricht denn schon
über ernste Dinge?

Oft fühlst du dich von minderem Wert
versuchst es zu verdrängen,
so lange bis die Seele bricht
und Zwänge dich bedrängen.

Viele Seelen gibt's aus Glas
man kann sie meist nicht sehen,
weil sie verletzbar sind wie du
nicht leicht durch's Leben gehen.

Wenn der Schmerz die Seele trifft
dann baue keine Mauer,
öffne, offenbare dich,
verliere deine Trauer.

Spreche aus was dich bedrückt
und such den Weg zu dir,
rede wo der Andere schweigt
deine Seele dankt es dir

Nicht alle sind glücklich, die glücklich
scheinen.
Manche lachen nur, um nicht zu weinen!



Kommunen sollen erneut mehr Geld für Behindertenhilfe ausgeben

Kommunen sollen erneut mehr Geld für Behindertenhilfe ausgeben Drucken E-Mail
Mittwoch, den 22. Juni 2011 um 13:34 Uhr
Kommunen sollen erneut mehr Geld für Behindertenhilfe ausgebenKassel. Die hessischen Kommunen müssen im kommenden Jahr voraussichtlich erneut mehr Geld für die Behindertenhilfe aufbringen. Am Mittwoch beschloss die Verbandsversammlung des Landeswohlfahrtsverbands (LWV) in Kassel den Haushaltsrahmen des Sozialhilfeträgers für 2012. Danach sollen die Landkreise und kreisfreien Städte knapp 1,09 Milliarden Euro an den Verband abführen.

Das sind 25,2 Millionen Euro mehr als im laufenden Jahr - und rund 200 Millionen Euro mehr als noch von 2005 bis 2008. Insgesamt soll der Etat auf 1,62 Milliarden Euro klettern. Das ist ein Plus von 44,8 Millionen Euro im Vergleich zu 2011.

Hintergrund der erwarteten Ausgabensteigerung sei die wachsende Zahl von behinderten Menschen, erklärte der LWV. Der Verband rechnet damit, dass im kommenden Jahr 53.100 Menschen in Hessen Anspruch auf Leistungen haben werden - 1.400 mehr als in diesem Jahr. Mehr als die Hälfte von ihnen seien seelisch Behinderte und Suchtkranke.

«Wir stellen aber noch einen anderen Trend fest», sagte LWV-Landesdirektor und Kämmerer Uwe Brückmann. So habe die Zahl der Menschen, die wegen der Schwere ihrer Behinderung nicht in einer Werkstatt arbeiten können und stattdessen in Tagesförderstätten betreut werden, in den vergangenen Jahren massiv zugenommen.

Der Landeswohlfahrtsverband kümmert sich im Auftrag der hessischen Kommunen um die Betreuung behinderter, kranker und sozial benachteiligter Menschen. Über seine privatwirtschaftlich organisierte Tochtergesellschaft Vitos betreibt er zudem psychiatrische und forensische Kliniken für Kinder, Jugendliche und Erwachsene.
(dapd-hes)

Kommunen sollen erneut mehr Geld für Behindertenhilfe ausgeben

Gießener Anzeiger - Selbstbestimmtes Zentrum für Gießen

Selbstbestimmtes Zentrum für Gießen

22.06.2011 - GIESSEN

Verein soll lokale Struktur für Behinderte bieten, die ihr Leben organisieren und eigene Interessen vertreten wollen

(red). Eine Gruppe Gießener kam zu einem Initiativtreffen zusammen, um eine selbstbestimmte Struktur für Menschen mit Behinderung in Gießen zu gründen. Auf dem Treffen wurde die Gründung eines Vereins vereinbart. Der vorläufige Arbeitstitel des Vorvereins lautet: „Zentrum selbstbestimmtes Leben Gießen“. Das Zentrum soll eine neue noch nicht vorhandene lokale und regionale Struktur für Betroffene in und um Gießen bieten, um selbstbestimmt die eigenen Interessen zu vertreten und ihr eigenes Leben zu organisieren.

Vorbild für das Gießener Zentrum sollen Zentren etwa in Mainz, Köln oder Berlin sein. Die Grundsätze für solche Zentren liegen in der Geschichte der Selbstbestimmt-Leben-Bewegung sowie der Krüppelbewegung in Deutschland.

Seit den siebziger Jahren entstanden Clubs und Zentren für Behinderte. Diese organisierten neben der Beratung von Betroffenen für Betroffene Assistenzen in vielen verschiedenen Bereichen, Eingliederungsmaßnahmen oder Unterstützung bei der eigenen Lebensführung im privaten Bereich.

Die Hauptaufgabe der Initiative ist es jetzt, Menschen anzusprechen, die mithelfen wollen, ein solches Zentrum zu gründen. Wichtigste Basis für Kontakt und Information wird die Homepage www.zsl-giessen.de sein.

Daneben können Interessierte unter busam@zsl-giessen.de Informationen bestellen. Die Initiative wird organisatorisch unterstützt durch den Arbeitskreis Disability Studies. Der Arbeitskreis, gebildet von Studierenden, wird getragen durch den AStA der JLU Gießen. Der Arbeitskreis verfolgt mit der Initiative das grundsätzliche Ziel, Behinderung als Thema in die allgemeine Debatte vor Ort zu bringen und damit stärker die Verantwortung der lokalen und regionalen Gesellschaft zu fordern. „In vielen Sonntagsreden wird jetzt von der Behindertenrechtskonvention als Meilenstein gesprochen. Jetzt wird es darauf ankommen, wie wir als Betroffene von der Mehrheitsgesellschaft tatsächlich behandelt werden. Fraglich bleibt, ob die Verantwortlichen tatsächliche Inklusion und damit unserem Leitsatz ,Nicht über uns - ohne uns´ akzeptieren und danach handeln“, erklärt Alexander Busam, Leiter des Arbeitskreises Disability Studies. Viel zu oft noch werden Betroffene von der tatsächlichen selbstbestimmten Teilhabe am Leben ausgeschlossen, auch in Stadt und Landkreis Gießen. „Briefe werden verschickt, Aufrufe getätigt, Informationen in die Öffentlichkeit gegeben. Wir werden auf uns aufmerksam machen und die Gesellschaft in Stadt und Landkreis fragen, wie wir zusammenarbeiten können“, erklärt Busam das Engagement in den nächsten Wochen. Hinsichtlich der Struktur selbst entschieden sich die Initiatoren für die Organisationsform eines eingetragenen Vereins. Dieser kann sich selbst durch Satzung und Regelungen eine Verfassung geben, bei der die Grundsätze der Selbstbestimmt-Leben-Bewegung beachtet werden. Auch kann dieser Verein mit anderen Kooperationen eingehen. Die Gründung soll Ende September stattfinden. Dort soll neben Satzung und Vorstandswahl auch das Arbeitsprogramm für das Jahr 2012 diskutiert und beschlossen werden. Das nächste Vorbereitungstreffen findet statt am 25. Juli ab 19 Uhr im Café Giramondi in der Bahnhofstraße.

Gießener Anzeiger - Selbstbestimmtes Zentrum für Gießen

Protestfahrt zum Bundestag gegen skandalöse Behindertenpolitik -- kobinet

22.06.2011 - 06:36

Protestfahrt zum Bundestag gegen skandalöse Behindertenpolitik.

Berlin (kobinet) Drei Wochen fuhr Stefan Lemke, begleitet von seinem Hund Sammy, mit dem Fahrrad von Ringsheim in Südbaden nach Berlin, um gegen die unwürdigen Zustände von Menschen mit Behinderungen und ihren Angehörigen zu protestieren. Am 20.Juni, fünf vor zwölf, empfing ihn Dr. Ilja Seifert, behindertenpolitischer Sprecher der LINKEN im Bundestag, in Berlin.

Stefan Lemke informierte über die Lebenssituation seiner in Folge eines Autounfalls vor 12 Jahren querschnittsgelähmten Nachbarin Kornelia Oschmann und ihres Lebensgefährten Lothar Schwarz. Er pflegt seine Lebensgefährtin (35) rund um die Uhr, beide sind ohne Arbeit und leben von Hartz IV. Auf seiner Fahrt kam er – so Stefan Lemke – mit vielen Menschen ins Gespräch, traf auf Aufgeschlossenheit und Solidarität für seine Protestfahrt.

"Die Situation von Frau Oschmann und Herrn Schwarz ist leider kein Einzelfall. Wir brauchen für diese Menschen endlich bedarfsgerechte sowie einkommens- und vermögensunabhängige Assistenz- und Pflegeleistungen. Mit dem derzeitigen Recht bleiben Artikel 1 des Grundgesetzes 'Die Würde des Menschen ist unantastbar' und die UN-Behindertenrechtskonvention wertloses Papier", erklärte Dr. Ilja Seifert. "Nun geht es auf einer anderen Route mit dem Fahrrad zurück nach Ringsheim. Behinderung darf nicht arm machen und die Arbeit Pflegender muss endlich anerkannt werden. Ich werde weiterhin gegen diese Zustände protestieren und hoffe, auf meiner Tour noch viele neue Verbündete zu gewinnen", erklärte Stefan Lemke. moh


Protestfahrt zum Bundestag gegen skandalöse Behindertenpolitik -- kobinet
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