Persons with disabilities are NOT excluded from ....

"the general education system on the basis of disability, and that children with disabilities are not excluded from free and compulsory primary education, or from secondary education, on the basis of disability"
Article 24 CONVENTION ON THE RIGHTS OF PERSONS WITH DISABILITIES

Statt Griechenland zum "totsparen" zu zwingen, sollte Europa besser die Europaeische Inklusion durch Freigabe der 5. Europaeischen Antidiskriminierungsrichtlinie im Rat vorantreiben !

Statt Griechenland zum "totsparen" zu zwingen, sollte Europa besser die Europaeische Inklusion durch Freigabe der 5. Europaeischen Antidiskriminierungsrichtlinie im Rat vorantreiben !

"Behinderte Menschen werden behindert" - Wiener Behindertenorganisationen wollen gemeinsam für Rechte kämpfen - Wiener Zeitung Online

Wiener Behindertenorganisationen wollen gemeinsam für Rechte kämpfen

"Behinderte Menschen werden behindert"


Von Petra Tempfer
  • Organisationen formieren sich zu Interessenvertretung.
  • Das Ziel ist die Umsetzung der UN-Konvention 2008 für Behindertenrechte.
  • Selbstbestimmung behinderter Menschen gefordert.

Wien. Drei Jahre ist es her, dass die UN-Konvention über die Rechte behinderter Menschen durch Österreich ratifiziert worden ist - geschehen ist in Wien seitdem wenig, wie Marion Ondricek, Geschäftsführerin der Sozialeinrichtung "Balance", kritisiert.


Um die Umsetzung der Konvention voranzutreiben, haben sich nun 16 der insgesamt 28 Behindertenorganisationen des Fonds Soziales Wien zur "Interessenvertretung sozialer Dienstleistungsunternehmen für Menschen mit Behinderung in Wien" (IVS) formiert.

Sie wollen die politischen und gesetzlichen Rahmenbedingungen mitbestimmen, wie sie bei der Vorstellung der IVS am Donnerstag betonten.

In erster Linie geht es ihnen dabei ums Thema Wohnen - ein Kernbereich der Behindertenhilfe in Wien, der für rund 7500 Kunden jährlich 160 Millionen Euro zur Verfügung stehen. Konkret sollen etwa nicht mehr nur körperbehinderte Menschen ein gewisses Budget bekommen, mit dem sie eine persönliche Assistenz finanzieren und daher zu Hause wohnen können. "Alle sollen frei wählen dürfen, mit wem und wo sie wohnen wollen", sagt Ondricek.

Zeit zum Umdenken

Derzeit müssten geistig behinderte Menschen mit Wohngemeinschaften mit bis zu 14 Mitbewohnern vorlieb nehmen. Lediglich sehr selbständige Personen könnten allein wohnen, wobei sie ambulant unterstützt werden. Angebote dazwischen fehlten.

Die IVS fordert dafür nicht unbedingt mehr Geld, wie sie betont. Vielmehr will sie ein Umdenken in der Gesellschaft initiieren, dass Behinderte nicht länger als Bittsteller, sondern als selbstbestimmte Menschen betrachtet werden. Dazu müsse auch dem gleichen Recht für alle, zu arbeiten, nachgekommen werden. "Rollstuhlfahrer brauchen einen Aufzug, Gehörlose einen Dolmetsch", fordert Ondricek. Es liege an der Politik, zu handeln.

"Wir gehen davon aus, dass es ein gutes Einvernehmen mit den Organisationen geben wird", heißt es dazu aus dem Büro der Wiener Stadträtin für Gesundheit und Soziales, Sonja Wehsely (SPÖ). Und Iraides Franz vom Fonds Soziales Wien meint: "Die Umsetzung der UN-Konvention braucht ihre Zeit. In Wien gibt es bereits ein breites Leistungsangebot für Menschen mit Behinderung."

ÖVP-Wien-Behindertensprecherin Karin Praniess-Kastner sieht das anders. "Viel Geld für Behinderte wird falsch ausgegeben - und der Wille zur Veränderung fehlt." Der Zusammenschluss zur IVS sei längst nötig gewesen und begrüßenswert.


"Behinderte Menschen werden behindert" - Wiener Behindertenorganisationen wollen gemeinsam für Rechte kämpfen - Wiener Zeitung Online

Viva la Inclusion! Painting in the EASPD office.

Viva la Inclusion! Painting in the EASPD office.


Antidiskriminierungsrecht: Hartmut H. Frenzel spricht auf der Konferenz der Spanischen Gesellschaft für Rechtsökonomie

Hartmut H. Frenzel sprach vor kurzem auf der zum zweiten Mal stattgefundenen Konferenz der Spanischen Gesellschaft für Rechtsökonomie. Konferenzort war die Universität Pompeu Fabra in Barcelona.

Das Thema von Hartmut H. Frenzel lautet "Increasing the Efficiency of the General Equal Treatment Act – an Economic Analysis".

Abstract
This paper examines the verdict in the case of Mrs. Sule Eisele Gaffaroglu versus R+V Lebensversicherungs AG , Wiesbaden Labour Court. The economic analysis of law focuses on the three main paragraphs of the General Equal Treatment Act (Allgemeines Gleichbehandlungsgesetz – abbreviated to AGG):
§ 22 - Burden of proof for the plaintiff and reversing the onus of proof to the defendant,
§ 15 Para. 1 - Compensation of material losses and
§ 15 Para. 2 – Monetary compensation for non-economic loss.

The analysis of the verdict concludes that the AGG, in the version currently in force, is not efficient. However, this paper also suggests possible ways of increasing the efficiency of the AGG.


Diskutant: Nuno Garoupa

Der präsentierte Aufsatz wird noch in diesem Jahr imInternational Journal for Discrimination and the Lawveröffentlicht.

Mehr zur Konferenz finden Sie unterhttp://www.upf.edu/dretcivil/

Rueckfragen:
Hartmut H. Frenzel

Kommentar noexclusion.com: Die Erforschung des Zusammenhanges aus Antidiskriminierung(-srecht) und wirtschaftlichen Effekten steht noch ganz am Anfang, ist aber nach allem was sich gezeigt hat fundamental fuer Europa!

Gemeinsam lernen und Spaß haben | inFranken.de

Gemeinsam lernen und Spaß haben

20.06.2011 Ort: Kulmbach Von: Dagmar Besand Bayerische Rundschau

Integration Das neue Schülercafé des Awo-Förderzentrums ist ein Treffpunkt für behinderte und nicht behinderte Schüler. Die Jugendlichen dürfen eigene Ideen verwirklichen und sollen auch selbst Verantwortung für Projekte übernehmen.


Die Cafeteria als Begegnungsstätte für Schüler aller Altersstufen und Gäste - dieses Konzept gefällt Christina Walter, Elias Weigel, Diana Herold, Praktikantin Julia Roßmeisl, Hiltrud Hahn, Leiterin der schulvorbereitenden Einrichtung, Jasmin Wagner und Sabrina Knörrer (von links). Foto: Dagmar Besand
Integration statt Ausgrenzung - diesem Gedanken fühlen sich die Mitarbeiter und Schüler des Awo-Förderzentrums verpflichtet. Seit ein paar Wochen gibt es für dieses Konzept auch einen Raum: ein Schülercafé, das als integrative Begegnungsstätte genutzt wird.
Schülersprecherin Christina Walter aus der 7b ist begeistert von den neuen Räumen: "Das Café können wir für ganz unterschiedliche Veranstaltungen nutzen. Davon haben alle etwas." Dieser Aspekt ist auch für Friederike Ködel wichtig: "Das Café als Treffpunkt ist ideal für unser Haus, denn wir haben viele verschiedene Einrichtungen unter einem Dach", so die Leiterin der Tagesstätte für Kinder mit geistiger Behinderung.

Gemeinsam lernen und Spaß haben | inFranken.de

Bildung: Evangelische Zukunftsschule soll 2013 in Essen starten - Essen - DerWesten

Bildung Evangelische Zukunftsschule soll 2013 in Essen starten

Essen, 20.06.2011, Hans-Karl Reintjens

Das Führungsteam des fusionierten Kirchenkreises Essen: Superintendent Irmenfried Mundt, Skriba Marion Greve und Assessor Helmut Keus.

Das Führungsteam des fusionierten Kirchenkreises Essen: Superintendent Irmenfried Mundt, Skriba Marion Greve und Assessor Helmut Keus.

Essen. Die Essener Kreissynode hat sich mit deutlicher Mehrheit für die Gründung einer „Evangelischen Zukunftsschule“ entschieden, die alle Schulabschlüsse anbietet. Dort sollen bis zu 800 behinderte und nicht-behinderte Kinder ab 2013 gemeinsam lernen.

Es war das erhoffte Startsignal. Das deutliche Zeichen, dass die Evangelische Kirche hinter der Schule steht. „Es muss unsere Sache sein“, hatte Assessor Helmut Keus eindringlich geworben und damit nach langer, intensiver Diskussion auch Erfolg: Die Essener Kreissynode, das Parlament für die rund 151.000 Protestanten des Kirchenkreises, hat im Gemeindehaus an der Immelmannstraße in Schonnebeck einen Grundsatzbeschluss zur geplanten „Evangelischen Zukunftsschule“ gefasst.

Die Delegierten aus den Kirchengemeinden, Einrichtungen und Diensten in Essen votierten mit überdeutlicher Mehrheit für das Vorhaben, in Essen eine weiterführende, inklusive Gesamtschule für behinderte und nicht behinderte Kinder und Jugendliche zu gründen, die alle Schulabschlüsse anbietet.


Bildung: Evangelische Zukunftsschule soll 2013 in Essen starten - Essen - DerWesten

Adaptionen muessen (nicht sollten) immer passgenau sein um das Inklusionsziel nicht zu verfehlen!

Adaptionen muessen (nicht sollten) immer passgenau sein um das Inklusionsziel nicht zu verfehlen!

Interview mit Knut Dörfel: Sparen statt fördern | Rhein-Main - Frankfurter Rundschau

Interview mit Knut Dörfel
Sparen statt fördern

Knut Dörfel sieht bei der Umsetzung des neuen Schulgesetzes die Inklusion in Gefahr: "Das ganze Agieren der Landesregierung verstößt ganz offensichtlich gegen die UN-Konvention über die Rechte von Menschen mit Behinderungen", sagt der scheidende Leiter der Ernst-Reuter-Schule II.

Auf Beinen oder Rädern unterwegs – Kindern ist das egal.
Auf Beinen oder Rädern unterwegs – Kindern ist das egal.
Foto: dapd

Herr Dörfel, Sie leiten eine Schule, an der Kinder mit und ohne Behinderungen seit 20 Jahren gemeinsam unterrichtet werden. Nun ist diese Art des Unterrichts als Ziel im neuen Schulgesetz verankert. Gehen Sie zufrieden in den Ruhestand?

Überhaupt nicht. Ich bin im Gegenteil sehr beunruhigt.

Warum?

In den vergangenen Wochen und Monaten musste ich erleben, dass sowohl im neuen Schulgesetz als auch in der aktuellen Stundenzuweisung Inklusion nicht wirklich mit Leben erfüllt und nicht wirklich umgesetzt werden soll.

Wie zeigt sich das?


Interview mit Knut Dörfel: Sparen statt fördern | Rhein-Main - Frankfurter Rundschau

Main-Spitze - Kritik an Schulgesetz

Rüsselsheim

Kritik an Schulgesetz

21.06.2011 - RÜSSELSHEIM

Die SPD-Oberbürgermeisterkandidatin Renate Meixner-Römer hat die Änderung des Hessischen Schulgesetzes als eine Mogelpackung bezeichnet. Meixner-Römer verwies auf große Mängel im Bereich der Inklusion von Kindern mit sonderpädagogischem Förderbedarf. „Dieser lückenhafte Gesetzesentwurf ignoriert die von den Sozialdemokraten vorgeschlagenen Lösungsansätze und macht alle Forderungen nach gemeinsamen Unterricht und individueller Förderung zunichte.“

Zwar würden nun alle Kinder in der Regelschule angemeldet, es sei den Schulen aber möglich, auch Kinder abzulehnen, wenn sie die räumlichen und personellen Voraussetzungen nicht haben.

Es könne sein, dass eine Klagewelle auf das Land Hessen zurollt. „Wenn der Gesetzgeber den Eltern erst zusichert, dass ihre Kinder in der Regelschule lernen dürfen, die Schulen das aber hinterher ablehnen, ist es zu befürchten, dass die Eltern in großer Zahl ihr Recht vor Gericht einklagen müssen.“


Main-Spitze - Kritik an Schulgesetz

These: „KBZO ist eine Sonderwelt“ - Nachrichten Weingarten | Nachrichten für die Stadt Weingarten - schwaebische.de

Weingarten Nachrichten

These: „KBZO ist eine Sonderwelt“

Bildungssystem ist der Inklusion nicht gewachsen, sagen Experten

Von Dirk Grupe

WEINGARTEN In was für eine Schule gebe ich ein lernschwaches oder lernbehindertes Kind? Vor dieser wichtigen Frage stand vor einigen Jahren auch Dr. Hans-Peter Brüll bei seinem Sohn. Die Brülls entschieden sich für die Förderschule – und gegen die gängige Haupt- oder Realschule. „Leider“, sagt Hans-Peter Brüll heute. „Aber im Grunde hatten wir keine Wahl. Das Bildungssystem ist noch nicht soweit.“

Nicht weit genug, um die von den Vereinten Nationen vorgeschriebenen Ziele der Inklusion umzusetzen. Die besagen, dass nicht-behinderte und behinderte Schüler gemeinsam eine Schulbank drücken, gemeinsam Lernen und individuell gefördert werden. Eine Schule für alle Kinder. Die Schwäbische Zeitung berichtete kürzlich über einen Jungen, der früher auf eine Schule des Körperbehinderten-Zentrum-Oberschwaben (KBZO) ging, wo man ihm maximal einen Hauptschulabschluss zutraute. Der schlechten Prognose wegen siedelte die Familie nach Schweden um, dort besucht der Sohn bald ein Gymnasium und strebt ein Hochschulstudium an. Der Fall hat eine Diskussion angestoßen, hinter der auch die Frage steht: Grenzen Förderschulen ihre Schüler von einem gesellschaftlichen Leben, wie andere führen, aus, verbauen sie ihnen ungewollt Entwicklungschancen?

Dr. Hans-Peter Brüll hat diese Diskussion schon oft geführt, zum einen als betroffener Vater, zum anderen beruflich, denn er forscht an der Pädagogischen Hochschule Weingarten über das Thema Inklusion und ist zudem Vorsitzender des Vereins Lernen & Fördern, der die Interessen lernbehinderter Kinder vertritt: „Natürlich müssen wir dorthin, wo Länder wie Schweden schon lange sind“, sagt der Experte. „Aber bis dahin muss sich noch viel tun.“


These: „KBZO ist eine Sonderwelt“ - Nachrichten Weingarten | Nachrichten für die Stadt Weingarten - schwaebische.de

Without necessary - means the right ! - adaptations Inclusion fails, independent if we discuss about people or countries ;-)

Without necessary - means the right ! - adaptations Inclusion fails, independent if we discuss about people (with or without disabilities) or countries!
Wasilios Katsioulis, 21.06.2011

Es gibt Deine und meine Meinung, und es gibt die richtige Meinung, die niemanden auf der Strecke liegen laesst ;-)

Es gibt Deine und meine Meinung, und es gibt die richtige Meinung, die niemanden auf der Strecke liegen laesst ;-)
Wasilios Katsioulis, 21.06.2011

Integration in Schulen unbeliebt - Wissen - Tagesspiegel

Integration in Schulen unbeliebt

Gegen einen gemeinsamen Unterricht von Kindern mit und ohne Behinderung gibt es in Deutschland einer Umfrage zufolge Vorbehalte. Nur etwa die Hälfte der Befragten (56 Prozent) befürwortet die Inklusion geistig behinderter Schüler, wie die Bertelsmann Stiftung am Montag mitteilte. Der Unterricht mit Körperbehinderten fand hingegen bei 88 Prozent Zuspruch. Lediglich 53 Prozent waren dafür, verhaltensauffällige Kinder zu integrieren. Das Meinungsforschungsinstitut Emnid hatte im Auftrag der Stiftung bundesweit gut 1500 Personen befragt. „Kinder mit Behinderungen haben ein Recht auf den Besuch einer allgemeinen Schule“, sagte Hubert Hüppe, Behindertenbeauftragter der Bundesregierung.
Die UN-Behindertenrechtskonvention mache den Weg zum inklusiven Schulsystem unumkehrbar. Die Unesco sieht in Deutschland noch immer großen Nachholbedarf.dpa


Kommentar noexclusion.com:

ohne die RICHTIGEN Adaptionen macht das ja auch keinen Sinn, und die RICHTIGEN Adaptionen sind in Europa NICHT Bestandteil des Studienganges Sozialpaedagogik !
    • wenn ein Sozialpaedagoge - mangels Ausbildung in DIESEM Bereich - nicht weiss wie er mit einer VERHALTENSSTOERUNG eines Autisten umgehen muss, kann er diesen weder integrieren noch inkludieren! Deshalb braucht er die ZUSATZAusbildung ABA oder ABA soll Bestandteil des Sozialpaedagogikstudiums werden....
    • ABA (applied BEHAVIOUR Analysis) beschaeftigt sich - wie der Name sagt - exklusiv mit dem VERHALTEN !
    • mit ABA ist die Inklusion KEIN Problem, wie Beispiele aus den USA belegen!

Kein zukunftsfähiges Konzept der Inklusion - Nationaler Aktionsplan zur Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention nicht weit genug gefasst - BAG SELBSTHILFE

Kein zukunftsfähiges Konzept der Inklusion - Nationaler Aktionsplan zur Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention nicht weit genug gefasst

Vom 15.06.2011 in „Pressemitteilungen“.


Der von der Bundesregierung heute beschlossene „Nationale Aktionsplan“ zur Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention enthält in der derzeitigen Fassung keine Absichtserklärung zur Änderung der Sozialgesetzbücher sowie des Behindertengleichstellungsgesetzes.

„Viel verbessern wird der Aktionsplan nicht“, kritisiert deshalb Dr. Martin Danner, Bundesgeschäftsführer der BAG Selbsthilfe. "Denn der vorliegende Entwurf enthält trotz eines Handlungszeitraums von zehn Jahren nur einen auf kurzfristige Handlungen und Projekte beschränkten Maßnahmenkatalog. Wirklich zukunftsfähige Konzepte zu einer inklusiven Gesellschaft sucht man darin vergeblich."

„Grundsätzlich gilt, dass die Gesellschaft sich mit ihren Strukturen an den Bedürfnissen des Behinderten orientieren muss und nicht umgekehrt“, betont Dr. Martin Danner. „Eine Umsetzung von Grundrechten für Menschen mit Behinderung darf zudem keine Frage von Finanzen sein.“ Gemeint sind damit die angekündigten Sparmaßnahmen. „Sie werden zu deutlichen Verschlechterungen bei den Fördermöglichkeiten insbesondere älterer schwerbehinderter Menschen und schwerbehinderter Jugendlicher führen“, macht Dr. Danner deutlich. “Das widerspricht dem verbindlich festgelegten Inklusionsgedanken".

Die UN-Behindertenrechtskonvention fordert unter anderem eine gleichberechtigte Teilhabe am politischen, gesellschaftlichen, wirtschaftlichen und kulturellen Leben, Chancengleichheit in der Bildung und im Beruf. „Solange behinderte Menschen aber immer noch Schwierigkeiten haben, in Ämter, Arztpraxen, Kinos und Theater zu gelangen, öffentliche Verkehrsmittel hindernisfrei zu nutzen oder auch ein selbstbestimmtes Leben zu führen, ist das Ziel einer gleichberechtigten Teilhabe im Alltagsleben für diese große Bevölkerungsgruppe nicht erreicht", so der Bundesgeschäftsführer der BAG Selbsthilfe.


Kein zukunftsfähiges Konzept der Inklusion - Nationaler Aktionsplan zur Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention nicht weit genug gefasst - BAG SELBSTHILFE
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