Persons with disabilities are NOT excluded from ....

"the general education system on the basis of disability, and that children with disabilities are not excluded from free and compulsory primary education, or from secondary education, on the basis of disability"
Article 24 CONVENTION ON THE RIGHTS OF PERSONS WITH DISABILITIES

Wer zu sehr auf Budgetlinien schielt, vergisst schnell den Adaptionsbedarf zur Umsetzung von Menschenrechten zu bestimmen, um eine Ausweitung des Budgets hierfuer zu beantragen ;-) Erst Inklusion setzt Multiplikatoreffekte frei !

Wer zu sehr auf Budgetlinien schielt, vergisst schnell den Adaptionsbedarf zur Umsetzung von Menschenrechten zu bestimmen, um eine Ausweitung des Budgets hierfuer zu beantragen ;-) Erst Inklusion setzt Multiplikatoreffekte frei !
Wasilios Katsioulis, 19.06.2011

Wiesbadener Kurier - Barrierefreiheit für den Bahnhof bleibt großer Wunsch

Niedernhausen

Barrierefreiheit für den Bahnhof bleibt großer Wunsch

18.06.2011 - NIEDERNHAUSEN

ANSPRECHPARTNER Niedernhausener Behindertenbeirat nimmt Arbeit auf / Mitglieder suchen das Gespräch mit Betroffenen

(spo). Doris Michels wurde in der konstituierenden Sitzung des Beirates für Menschen mit Behinderung einstimmig zur Vorsitzenden gewählt. Ihr Stellvertreter Gerhard Lang erhielt sechs Jastimmen und eine Enthaltung. Das Amt des Schriftführers begleitet Jürgen Kortus vom Förderkreis der Zentralstation für ambulante Pflegedienste, Stellvertreterin ist Karin Hilger von der BSK-Selbsthilfe Körperbehinderter.

Erstmalig gibt es in Niedernhausen einen Beirat für Menschen mit Körperbehinderung, die Gemeindevertretung beschloss dessen Einsetzung auf Antrag der CDU-Fraktion. Die Aufgabe des neuen Beirates besteht in der Interessenvertretung behinderter Menschen, die in der Gemeinde Niedernhausen leben. Er soll entsprechende Anliegen formulieren und auf deren Umsetzung hinarbeiten. Außerdem möchte man die Integration verbessern, den Dialog fördern und über die Situation von Behinderten in Vereinen informieren. Neben vielfältigen Aufgaben gehören auch adäquate medizinische Versorgung und Realisierung eines barrierefreien öffentlichen Nahverkehrs zum Wirkungskreis des Beirates.


Wiesbadener Kurier - Barrierefreiheit für den Bahnhof bleibt großer Wunsch

Zu spät und zu wenig - Plan zur Umsetzung der Behindertenkonvention | Kommentar | Deutschlandfunk

19.06.2011
Kann es sich Deutschland leisten, engagierte und talentierte Menschen weiter in einem abgeschotteten Teil der Gesellschaft zu belassen? (Bild: Stock.XCHNG / elizabeth flores) Kann es sich Deutschland leisten, engagierte und talentierte Menschen weiter in einem abgeschotteten Teil der Gesellschaft zu belassen? (Bild: Stock.XCHNG / elizabeth flores)

Zu spät und zu wenig

Plan zur Umsetzung der Behindertenkonvention

Von Keyvan Dahesch, Freier Publizist

"Was lange währt, wird endlich gut!" Dieses oft benutzte Sprichwort scheint bei Hilfen für Menschen mit schweren Behinderungen in Deutschland nur selten zu gelten. So mussten und müssen die laut neuester Mitteilung des statistischen Bundesamtes über neun Millionen behinderten Menschen in Deutschland um jede Hilfe zur Lebenserleichterung hart kämpfen.

Dies, obwohl die meisten von ihnen mit herausragenden Leistungen von Kindesbeinen an das Vorurteil "behindert = leistungsgemindert" widerlegen. Deshalb fordern amputierte, gelähmte, gehörlose, blinde, stark seh- oder hörbehinderte Menschen uneingeschränkte Menschen- und Bürgerrechte.
Zu spät und zu wenig - Plan zur Umsetzung der Behindertenkonvention | Kommentar | Deutschlandfunk

Grüne: 100 zusätzliche Lehrer reichen nicht - Chiemgau - Rosenheim - OVB online

Diskussion über Integration von Behinderten

Grüne: 100 zusätzliche Lehrer reichen nicht

18.06.11

Traunstein - Landtagsabgeordneter Thomas Gehring, Bezirkstagsabgeordneter Adil Oyan und Stadträtin Burgi Mörtl-Körner (alle Bündnis 90/Die Grünen) diskutierten im vollbesetzten Georgi-Stüberl der Gaststätte "SailerKeller" mit ihren Gästen über "Inklusion" im bayerischen Schulwesen. Obwohl über die Hälfte der Anwesenden Fachleute oder betroffene Eltern waren, fragte Thomas Gehring dennoch "Inklusion im Schulwesen - Was ist das?" und gab auch gleich die Antwort: "Inklusion heißt in diesem Zusammenhang, dass behinderte Kinder zusammen mit nicht behinderten Kindern in einer Schulklasse zusammen lernen dürfen". Deutschland sei verpflichtet, diese Vorgabe kurzfristig umzusetzen, da das Land wie viele andere Staaten eine dementsprechende verbindliche Konvention der Vereinten Nationen unterschrieben habe.


Grüne: 100 zusätzliche Lehrer reichen nicht - Chiemgau - Rosenheim - OVB online

Köln Nachrichten | Stadt verlängert Bewerbungsfrist für Innovationspreis Behindertenpolitik

Stadt verlängert Bewerbungsfrist für Innovationspreis Behindertenpolitik

veröffentlicht am: 18.06.2011 um 13:00 Uhr

Die Frist für eine Bewerbung beim diesjährigen Innovationspreis ist verlängert worden. Neuer Einsendeschluss ist der 20. Juli. Symbolbild: Archiv Köln Nachrichten :: ClickBild=Vollbild
Die Stadt Köln hat die Bewerbungsfrist für den Innovationspreis Behindertenpolitik auf den 20.Juli dieses Jahres verlängert. Das teilte das städtische Presseamt in einer Pressemitteilung am gestrigen Freitag mit. Die Stadt sucht dabei die besten Lösungen für die Integrationen und gesellschaftliche Teilhabe von Menschen mit und ohne Behinderungen. Pate des diesjährigen Wettbewerbs ist der Kölner Sänger und Komponist Ludwig Sebus. Auf die Sieger wartet ein Preisgeld in Höhe von 5000 Euro. Der Preis wird in diesem Jahr zum vierten Mal vergeben. Eine sechsköpfige Jury wird aus den eingereichten Bewerbungen die interessantesten Projekte auswählen. Prominentes Jurymitglied ist diesmal Ludwig Sebus, einer der „letzten Krätzchensänger echt kölscher Prägung“. Der Träger der Goldenen Ostermann-Medaille ist nicht nur eine bekannte Größe in der kölschen Karnevals- und Musiklandschaft, er engagiert sich auch schon seit Jahren für Menschen mit Behinderung.

„Mein aufrichtiger Wunsch ist es, möglichst viele Behinderte und Nichtbehinderte am Kölner Leben gleichberechtigt teilnehmen zu wissen. Es gilt, menschliche Lebensqualität im Miteinander zu fördern und zu stärken. Ich bitte daher alle Kölnerinnen und Kölner, die mit mir dieses Anliegen teilen, beim KIB 2011 mitzumachen“, erklärte der prominente Unterstützer des Wettbewerbs. Teilnahmeberechtigt sind Gruppen, Initiativen oder Einzelpersonen, die sich mit ihren Projekten dem gemeinsamen Leben von Menschen mit und ohne Handicaps verschrieben haben. Ansonsten gibt es keine thematischen Eingrenzungen, die Beiträge können aus den Bereichen Kultur, Sport oder auch anderen Bereichen des sozialen Lebens kommen. „Inklusion kann überall stattfinden“, so das Motto der Verantwortlichen.


Köln Nachrichten | Stadt verlängert Bewerbungsfrist für Innovationspreis Behindertenpolitik

Aktionsplan der Bundesregierung führt nicht zur vollen Teilhabe -- kobinet

18.06.2011 - 15:12

Aktionsplan der Bundesregierung führt nicht zur vollen Teilhabe.

Berlin (kobinet) Der Aktionsplan zur UN-Behindertenrechtskonvention führt nach Einschätzung des Allgemeinen Behindertenverbandes in Deutschland nicht zur vollen Teilhabe. Dessen Vorsitzender Ilja Seifert äußerte sich heute enttäuscht, obwohl die Bundesregierung eine der Anregungen des Verbandes aufgegriffen und ihrem Aktionsplan als gesellschaftspolitisches Leitbild vorangestellt habe: „Nicht die Menschen mit Behinderung passen sich an die Gesellschaft an, sondern wir organisieren den Alltag so, dass sie selbstverständlich mittendrin und dabei sind.“ Der Plan sei ein kleinmütiges Sammelsurium von „Prüfaufträgen“, „Modellvorhaben“ und Aktivitäten, die zum Teil schon seit Jahren – mehr oder weniger erfolglos – laufen.

"Die Bundesregierung tut so, als seien die meisten Probleme längst gelöst. Dabei setzte sie allein seit die UN-Konvention geltendes Recht in Deutschland ist, mindestens drei effektive Verschlechterungen (Kindergeldabzweigung, Regelbedarfsstufe III und Rundfunkgebühren-Zahlung) in Kraft. Denen steht einzig das Gesetz zur Assistenz im Krankenhaus, das einigen Menschen mit Behinderungen eine Verbesserung bringt, auf der Positiv-Seite gegenüber", stellte Seifert fest.

Wer Barrieren wirklich beseitigen wolle, müsse dazu ein 10-jähriges zusätzliches Konjunkturprogramm auflegen. Mindestens eine Milliarde Euro pro Jahr hält der Verband im Baubereich für angemessen. "Wer volle Teilhabe wirklich ermöglichen will, kann – nein: muß – mindestens eine Schrittfolge aufzeigen, in der einkommens- und vermögensunabhängige Nachteilsausgleiche bedarfsdeckend zur Verfügung stehen sollen", betonte Seifert. Der Verband hält einen Zeitraum von maximal fünf Jahren bis zur Endstufe für das Äußerste.

Wer den Betroffenensachverstand wirklich nutzen wolle, müsse die Selbsthilfeorganisationen mit einer mittelfristig sicheren institutionellen Absicherung unterstützen. Nur so könnten sie ihrer Verpflichtung nachkommen, an der Gestaltung der inklusiven Gesellschaft aktiv und verantwortlich mitzuwirken. sch


Aktionsplan der Bundesregierung führt nicht zur vollen Teilhabe -- kobinet

Inklusion als gigantische Aufgabe - Nürnberg & Region - nordbayern.de

Inklusion als gigantische Aufgabe

OB zu Gast beim Behindertenrat - 18.06. 10:00 Uhr

Nürnberg - die gleichberechtigte Teilhabe von Menschen mit Behinderung am gesellschaftlichen Leben – stellt die Stadt Nürnberg vor Herausforderungen. „Wir sind noch nicht da, wo wir hinwollen“, sagte Ulrich Maly bei der Sitzung des Behindertenrats Nürnberg (BRN).

Gerhard Berr, zweiter Vorsitzender des BRN, und Oberbürgermeister Ulrich Maly (r.).
Gerhard Berr, zweiter Vorsitzender des BRN, und Oberbürgermeister Ulrich Maly (r.).
Foto: Hagen Gerullis
Das im Herbst 2010 gegründete Gremium, das den Stadtrat und die -verwaltung in allen Fragen, die Menschen mit Behinderung betreffen, beraten soll, hatte zu seiner Vollversammlung den OB als Gastredner eingeladen.

Maly machte deutlich, dass die Umsetzung der auch von der Bundesregierung unterzeichneten UN-Konvention, die die Inklusion verlangt, sowohl die Stadt als auch den Freistaat und die Bezirke vor Herausforderungen stellt. Der Freistaat etwa müsse sich auf Mehrkosten einstellen, da bei einer gemeinsamen Beschulung von Kindern mit und ohne Behinderung die Klassen kleiner werden müssen. An den Schulen – auch in Nürnberg – seien zudem erhebliche Umbauten erforderlich, um sie für behinderte Kinder barrierefrei zu gestalten, sie seien oft noch nicht auf diese Aufgabe vorbereitet.

„Die Bezirke wiederum haben Spezialeinrichtungen für behinderte Menschen, die nach allen Regeln der Kunst ausgestattet sind.“ Diese Einrichtungen werden weiter nötig sein, glaubt Maly, „wir müssen sie dauerhaft aufrechterhalten“ – aber die Bezirke müssten eben hinnehmen, dass ihre Häuser weniger ausgelastet sein werden als bisher. „Damit werden die bestehenden Einrichtungen der Behindertenhilfe vorübergehend teurer.“

Früher hätten sich Häuser der Behindertenhilfe als „beschützende Einrichtungen“ verstanden, man habe „gern weit draußen“ sehr große Zentren gebaut. Das Konzept der Inklusion schreibt aber dezentrale Strukturen vor, die Trennung der Lebenswelten von Menschen mit und ohne Behinderung soll aufgehoben werden. „Das ist eines der großen Themen des nächsten Jahrzehnts, wir müssen überlegen, wie sich das gestalten lässt“, sagte Maly: „Es hat gigantische Konsequenzen für die jetzt gültigen Systeme.“
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Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention bedarf eines stärkeren Engagements des Bundes » hier-Luebeck.de - Das Online-Magazin für Lübeck und Umgebung seit 1999

Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention bedarf eines stärkeren Engagements des Bundes

KIEL. Schleswig-Holsteins Sozialminister Dr. Heiner Garg hat den gestern von der Bundesregierung gebilligten nationalen Aktionsplan zur Umsetzung der UN-Konvention über die Rechte von Menschen mit Behinderung begrüßt.

Der Minister sagte: „”Mit rund 200 konkret benannten Maßnahmen in allen Lebensbereichen will die Bundesregierung die Verwirklichung der UN-Konvention deutlich voranbringen. Das unterstütze ich ausdrücklich, es entspricht der seit längerem in Schleswig-Holstein parteienübergreifend getragenen Zielorientierung einer Inklusiven Gesellschaft.”“ Diese Orientierung zielt darauf ab, allen Menschen mit Behinderung eine selbstbestimmte und gleichberechtigte Teilhabe in allen gesellschaftlichen Bereichen zu ermöglichten.

Die Bundesregierung habe nun verdeutlicht, dass es eine übergreifende nationale Verantwortung dafür gebe, die Ziele der Behindertenrechtskonvention zu verwirklichen, sagte Minister Garg und betonte: „”Darum wäre es im Sinne des vorgelegten Aktionsplans konsequent, wenn der Bund sich im Rahmen einer Reform des SGB XII auch bei den Leistungen der Eingliederungshilfe beteiligt, die bisher von Ländern und Kommunen getragen werden”.“ Eine Weiterentwicklung in diesem Bereich ist nur möglich, wenn der Bund seine Mittel zielgerichtet einsetzt.

Die volle Verwirklichung der Rechte von Menschen mit Behinderung sei deutschlandweit nur zu realisieren, wenn auch der Bund sich an den Kosten beteiligt. Zudem sei es an der Zeit, Individual-Leistungen für die Teilhabe von Menschen mit Behinderungen aus der Sozialhilfe herauszulösen. Minister Garg erklärte: „”Die Forderung nach einem Leistungsgesetz des Bundes, das die individuellen Ansprüche von Menschen mit Behinderungen stärkt und ihre Bedarfe auf eine zeitgemäße Weise abdeckt unterstütze ich ausdrücklich. Mit dem gestern beschlossenen Aktionsplan ist die Bundesregierung auf dem richtigen Weg.”“

„”Schleswig-Holstein“”, so Minister Garg, „”hat bereits vor mehreren Jahren seine Politik für Menschen mit Behinderung mit der Leitorientierung Inklusion an den Zielen der UN-Konvention ausgerichtet und damit einen breiten Diskussionsprozess im Land ausgelöst. Den Dialog mit den Menschen mit Behinderung und ihren Verbänden werde ich gemeinsam mit dem Landesbeauftragten für Menschen mit Behinderung, Herrn Dr. Ulrich Hase, mit einer im Herbst 2011 beginnenden Veranstaltungsreihe noch einmal aufnehmen. Menschen mit Behinderung haben dabei die Möglichkeit, ihre Forderungen an die Landespolitik vor dem Hintergrund der UN-Konvention zu formulieren.”“


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Ein Viertel der NRW-Kommunen diskutiert längeres gemeinsames Lernen - bildungsklick.de

Pressemeldung
GEW Nordrhein-Westfalen
Nordrhein-Westfalen

Ein Viertel der NRW-Kommunen diskutiert längeres gemeinsames Lernen

Schulministerin Löhrmann zu Gast bei ihrer Bildungsgewerkschaft

Mehr zu: Gemeinschaftsschule, Gymnasium, Nordrhein-Westfalen, Realschule, Schulstruktur, Schule
Wuppertal, 18.06.2011 -

Noch vor der Sommerpause wird ein Entwurf für die Verankerung der Gemeinschaftsschule im Schulgesetz eingebracht. Auf dem Gewerkschaftstag ihrer Gewerkschaft GEW zeigte sich Schulministerin Löhrmann optimistisch, mit der CDU einen Konsens zu finden und die Hauptschule aus der Verfassung zu streichen.

Löhrmann sprach sich erneut gegen eine Festschreibung von Schulformen in der Verfassung aus, dies sei "zu statisch angelegt". Überdies werde von Landesseite keine Schulform abgeschafft.

"Trotz OVG-Urteil wird jetzt in gut einem Viertel der Kommunen in NRW über das längere gemeinsame Lernen diskutiert, darüber freue ich mich sehr", erklärte Löhrmann unter dem Beifall der knapp 400 Delegierten. Von insgesamt 55 Kommunen lägen konkrete Interessensbekundungen zur Einrichtung einer Gemeinschaftsschule vor. Diese Entwicklung nach nur elf Monaten Regierungsarbeit wertete Löhrmann als großen Erfolg. Mit Hilfe der Bildungskonferenz sei es gelungen, das Lagerdenken in der Schulpolitik aufzubrechen. Löhrmann wörtlich: "Die Arbeit war es wert!"

Insgesamt hielt die grüne Schulministerin mit den Erfolgen ihrer Schulpolitik nicht hinter dem Berg. Für die rot-grünen Reformen – von der Abschaffung der Studiengebühren bis zur Abschaffung der Kopfnoten und der Übergangsempfehlung für die weiterführenden Schulformen – erhielt sie auch große Zustimmung von den Delegierten.

Löhrmann wies auf die gewaltigen Aufgaben in der Frage der Inklusion. Die Umsetzung der UN-Konvention und sei ein Paradigmenwechsel. "Wir müssen das schaffen!" appellierte Löhrmann an die versammelten Delegierten.

In der lebhaften Debatte im Anschluss an das Referat wurde deutlich, dass die GEW die Ziele der Landesregierung in Sachen Inklusion teilt, aber mehr Ressourcen dafür erforderlich sind und die Rahmenbedingungen für individuelle Förderung und mehr schulische Qualität verbessert werden müssen. Eine Delegierte warnte: "Die Eltern wollen bestmögliche Förderung ihrer Kinder. Wenn die Bedingungen aber nicht stimmen, fährt das Projekt Inklusion gegen die Wand."


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65 Jahre DIE ZEIT » Wiarda, Jan-Martin, Schule, Montessori, Schüler, Tobias » ZEIT der Leser

Ihre Notizen, Gedichte und Bilder für die gedruckte ZEIT

65 Jahre DIE ZEIT

Von "Zeit der Leser"-Redaktion 18. Juni 2011 um 13:00 Uhr

Letztes Jahr hatte die Leserin Elisabeth Wolf in der ZEIT eine Grafik von Jan-Martin Wiarda über Deutschlands Bildungslandschaft entdeckt: über die unterschiedlichen Schulsysteme der einzelnen Bundesländer und geplante Reformen. Ihr war aufgefallen, dass dort das Symbol für die „Sonderbildungseinrichtungen“ fehlte. Aus diesem Grund hatte sie sich den Besuch des Chancen-Redakteurs in der Montessori Schule Biberkor am Starnberger See gewünscht – eine Schule, in der hochbegabte, nicht behinderte und behinderte Schüler zusammenarbeiten.

Jan-Martin Wiarda beim Begrüßungsklatschspiel in der Montessori Schule Biberkor

In der Montessori Schule Biberkor wird Inklusion bis ins Kollegium realisiert: Tobias Wolf, ein junger Mann mit Down Syndrom, arbeitet dort als English Teacher Asssistant. Er stellt Schülern englische Kinderlieder vor und erarbeitet mit ihnen die Texte. Der 31-Jährige zeigte Jan-Martin Wiarda, dass das Konzept „Inklusion“ Realität sein kann: Schüler mit unterschiedlichem Förderbedarf lernen hier tagtäglich zusammen. Denn obwohl Deutschland sich per UN-Konvention zur Inklusion verpflichtet hat, ist die Umsetzung oft schwierig: zu große Klassen, zu wenig Lehrer, Angst vor dem Anderssein, kein Geld bzw. Streit darüber, aus welchem Topf gezahlt werden soll.


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Experten diskutierten in Wolfenbüttel über die Inklusion - newsclick.de

Experten diskutierten in Wolfenbüttel über die Inklusion

Von Jörg Kleinert

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Zu einer Podiumsdiskussion über die Chancen für ein besseres Miteinander von Menschen mit und ohne Behinderung hatten der Paritätische Wohlfahrtsverband Wolfenbüttel sowie die örtliche Lebenshilfe eingeladen. Das Thema lautete "Inklusion beginnt im Kopf".

Auf dem Podium saßen Vertreter aus Politik, Verwaltung und Verbänden. Klaus Bätcke, Behindertenbeauftragter der Stadt Wolfenbüttel, führte ein: "Inklusion, das bedeute Einschluss, Teilhabe, Integration und unabhängiges, selbstbestimmtes Leben für Menschen mit Behinderung." Inklusionsorientierung gebe es in Deutschland derzeit indes kaum. "Das liegt daran, dass das gemeinsame Verständnis für Inklusion fehlt."


Experten diskutierten in Wolfenbüttel über die Inklusion - newsclick.de

Es waere erfreulich wenn Administrationen mit der selben Geschwindigkeit auf politische Beschluesse reagieren wuerden, wie die Politik auf gesellschaftliche Veraenderungen reagiert !

Es waere erfreulich wenn Administrationen mit der selben Geschwindigkeit auf politische Beschluesse reagieren wuerden, wie die Politik auf gesellschaftliche Veraenderungen reagiert !

Presseinformation vom 16. Juni 2011 - Entwicklungszusammenarbeit im Aktionsplan der Bundesregierung enthalten - CBM (Christoffel-Blindenmission)

Presseinformation vom 16. Juni 2011

Entwicklungszusammenarbeit im Aktionsplan der Bundesregierung enthalten

Christoffel-Blindenmission begrüßt nationalen Aktionsplan zur UN-Behindertenrechtskonvention mit internationalen Aspekten – dennoch auch Kritik: zu wenig visionär

Eine Frau zieht ein Kind im Rollstuhl eine Treppenstufe hoch
Eine Rampe: Würde sie nicht fehlen, hätten es Grace und ihre Mutter wesentlich leichter auf dem Weg in das Vorschulgebäude.
© CBM
BENSHEIM/BERLIN. Freude und Enttäuschung prägen die Reaktion der Christoffel-Blindenmission (CBM) auf die Verabschiedung des nationalen Aktionsplans der Bundesregierung zur Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention gestern im Bundeskabinett.
Die weltweit größte Organisation für Menschen mit Behinderungen in Entwicklungsländern begrüßt den nationalen Aktionsplan und freut sich, dass auch internationale Aspekte eine Rolle spielen.
Plan wenig ambitioniert
Allerdings ist CBM-Direktor Dr. Rainer Brockhaus darüber enttäuscht, dass der Plan so wenig ambitioniert ist. "Im Wesentlichen sind Maßnahmen genannt, die schon geplant waren. Der Aktionsplan ist daher eher eine Bestandsaufnahme als ein visionäres Dokument", kommentiert Dr. Brockhaus. Zudem sei einiger Druck zivilgesellschaftlicher Gruppen nötig gewesen, damit das Thema ‚Internationale Aspekte‘ überhaupt in den Aktionsplan aufgenommen wurde.
Presseinformation vom 16. Juni 2011 - Entwicklungszusammenarbeit im Aktionsplan der Bundesregierung enthalten - CBM (Christoffel-Blindenmission)
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