Persons with disabilities are NOT excluded from ....

"the general education system on the basis of disability, and that children with disabilities are not excluded from free and compulsory primary education, or from secondary education, on the basis of disability"
Article 24 CONVENTION ON THE RIGHTS OF PERSONS WITH DISABILITIES

Schule: Positive Erfahrungen mit dem Gemeinsamen Unterricht - Herne - DerWesten

Schule Positive Erfahrungen mit dem Gemeinsamen Unterricht

Herne, 06.06.2011, Ute Eickenbusch

„Zieldifferenter Unterricht“ ist in der 5a der Hauptschule am Hölkeskampring an der Tagesordnung. Im Bild: Die Sonderpädagogin Nicole Illguth (li.) und Jennifer Herber, Hauptschullehrerin, gestalten die Deutschstunde gemeinsam. Foto: Ute Gabriel / WAZ FotoPool

„Zieldifferenter Unterricht“ ist in der 5a der Hauptschule am Hölkeskampring an der Tagesordnung. Im Bild: Die Sonderpädagogin Nicole Illguth (li.) und Jennifer Herber, Hauptschullehrerin, gestalten die Deutschstunde gemeinsam. Foto: Ute Gabriel / WAZ FotoPool

Herne. Die Hauptschule Hölkeskampring unterrichtet seit dem Anfang des Schuljahres Kinder mit und ohne Lernbehinderung integrativ. Die Erfahrungen sind positiv.Die Hauptschule Hölkeskampring unterrichtet seit dem Anfang des Schuljahres Kinder mit und ohne Lernbehinderung integrativ. Die Erfahrungen sind positiv.

Die ABC-Schlange hat es in sich. Weil „Krokodil“ mit L aufhört, muss das nächste Wort mit diesem Buchstaben beginnen. Aber Hasan fällt kein Wort mit L ein. „Was fällt im Herbst von den Bäumen?“, gibt ihm Nicole Illguth einen Tipp. Die Sonderpädagogin unterrichtet an diesem Dienstag wie üblich mit ihrer Hauptschulkollegin Jennifer Herber zusammen Deutsch in der 5a. Am Ende hilft Laura mit „Laub“. So geht das am Hölkeskampring, wo der Gemeinsame Unterricht von Kindern mit und ohne Lernschwierigkeiten schon das ist, was er in anderen Schulen in Herne noch werden soll: Normalität.


Schule: Positive Erfahrungen mit dem Gemeinsamen Unterricht - Herne - DerWesten

Europa muss Griechenland-Hilfe aufstocken

http://www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/0,1518,767477,00.html#ref=rss


Deutscher Bundestag: Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention zugestimmt

Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention zugestimmt

Ausschuss für Arbeit und Soziales - 08.06.2011

Berlin: (hib/JMB) Die UN-Behindertenrechtskonvention soll umfassend und mit einem nationalen Aktionsplan als Leitlinie umgesetzt werden. Der Ausschuss für Arbeit und Soziales hat am Mittwochvormittag mit Mehrheit von Union und FDP einem entsprechenden Antrag der Koalitionsfraktionen (17/4862) zugestimmt. Die Anträge der Fraktion Die Linke (17/4911, 17/5043) wurden mit Mehrheit der Koalitionsstimmen abgelehnt.

Der Koalitionsantrag sieht vor, auch über den nationalen Aktionsplan der Bundesregierung hinaus den intensivierten gesellschaftlichen und politischen Austausch mit behinderten Menschen und deren Verbänden fortzuführen. Der Aktionsplan soll voraussichtlich im Juni vorgestellt werden. Zudem soll unter anderem das Älterwerden behinderter Menschen mit geeigneten Maßnahmen begleitet und die Kinderbetreuung gemeinsam mit Ländern und Kommunen ausgebaut werden.

Eine Sprecherin der CDU/CSU-Fraktion betonte, es gebe bereits einige ”gute Regelungen, um die Teilhabe behinderter Menschen sicher zu stellen“. Aber es blieben andererseits Teilbereiche, ”in denen wir noch mit Problemen zu kämpfen haben“, sagte sie und bezeichnete den nationalen Aktionsplan als ”große Chance für Deutschland“. Sie wies darauf hin, dass der Koalitionsantrag gerade auch die Situation der älter werdenden Bevölkerung berücksichtige. Zudem forderte sie einen Paradigmenwechsel, ”von der Fürsorge hin zur aktiven Lebensgestaltung“.

Demgegenüber übte die SPD-Fraktion Kritik. Eine Abgeordnete bezeichnete den Antrag der Koalitionsfraktionen als ”hübschen Text, der völlig unzureichend“ sei. Die dort enthaltenen Punkte seien ”alle schon bekannt“, ein eigenes Budget fehle nach wie vor. ”Wenn wir diesem Antrag zustimmen, machen wir uns bei den Behinderten lächerlich“, sagte sie.

Ein Vertreter der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen bedauerte, dass der Antrag ”im Bereich Sozialleistungen im Ungefähren verschwimmt“ und kritisierte insbesondere den dort enthaltenen Mehrkostenvorbehalt. Dieser führe zu einer strukturellen Blockade für das Wohnen in der eigenen Häuslichkeit, kritisierte er mit Blick auf die Diskussion über die Ermöglichung von ambulant betreutem Wohnen.

Auch die Fraktion Die Linke zeigte sich unzufrieden. ”Das Beste an dem Koalitionsantrag ist, dass wir dieses Thema überhaupt wieder diskutieren“, sagte ein Sprecher und bemängelte, im Antrag stehe ”nicht viel drin“. Es bestehe in der Diskussion des Themas ”kein Erkenntnis-, sondern ein Umsetzungsproblem“, sagte er und fügte an: ”Wir alle wissen, was nötig ist, aber aus Sicht der Koalition darf es nichts kosten.“ Wer so tue, als sei die Umsetzung von Menschenrechten ohne Geld zu haben, begehe einen Irrtum.

Eine Vertreterin der FDP-Fraktion wies demgegenüber darauf hin, dass der Antrag aus ihrer Sicht nicht ”mit Dingen überfrachtet ist, die man hinterher nicht einlösen kann“. Sie regte zudem an, sich die Leitlinien der UN-Behindertenrechts-konvention nochmals vor Augen zu führen. Diese beinhalteten unter anderem den Gedanken, dass Behinderung nicht mehr als Beeinträchtigung zu verstehen sei. Hierbei müsse sich die Gesellschaft bewegen und nicht die Behinderten.


Deutscher Bundestag: Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention zugestimmt

Inklusion kommt nicht von selbst wie mancher irrtuemlich glaubt: die notwendige finanzielle, sachliche und personelle Adaptierung des Umfeldes muss erst erfolgen!

Inklusion kommt nicht von selbst wie mancher irrtuemlich glaubt: die notwendige finanzielle, sachliche und personelle Adaptierung des Umfeldes muss erst erfolgen!

Korruptionsbekämpfung in der EU: neues Maßnahmenpaket für mehr Engagement und bessere Ergebnisse

Korruptionsbekämpfung in der EU: neues Maßnahmenpaket für mehr Engagement und bessere Ergebnisse

EU-Kommission, Pressemitteilung vom 06.06.2011

Die Europäische Kommission hat am 06.06.2011 ein Maßnahmenpaket vorgelegt, durch das entschlossener gegen den schweren Schaden vorgegangen werden soll, den die Korruption auf wirtschaftlichem, sozialem und politischem Gebiet in der EU verursacht. Vier von fünf EU-Bürgern sind der Meinung, dass die Korruption ein großes Problem in ihrem Mitgliedstaat ist. Schätzungen zufolge kostet die Korruption der EU-Wirtschaft jedes Jahr 120 Mrd. Euro. Dies entspricht 1 % des BIP der EU und ist somit nur geringfügig niedriger als der gesamte Jahreshaushalt der EU. Daraus wird deutlich, dass es eines festen politischen Willens zur Bekämpfung von Korruption bedarf. Einen ersten Schritt zur Verwirklichung dieses Zieles hat die Kommission am 06.06.2011 mit der Einführung eines neuen Mechanismus gemacht: Durch den "Korruptionsbekämpfungsbericht der EU" sollen die Anstrengungen, die die Mitgliedstaaten zur Bekämpfung von Korruption unternehmen, regelmäßig überwacht und bewertet werden, und es sollen Anreize für ein größeres politisches Engagement auf diesem Gebiet gegeben werden. Die Mitgliedstaaten sollen auf diese Weise dabei unterstützt werden, einschlägige Rechtsvorschriften besser durchzusetzen, ihren internationalen Verpflichtungen in vollem Umfang nachzukommen und ihre Korruptionsbekämpfungsstrategien und -maßnahmen besser aufeinander abzustimmen.
Korruptionsbekämpfung in der EU: neues Maßnahmenpaket für mehr Engagement und bessere Ergebnisse

Offizielle Studie zur Lage der Roma in Ungarn

Offizielle Studie zur Lage der Roma in Ungarn

Das Institut für Sozialpolitik beim Ministerium für Nationale Ressourcen hat eine Umfrage bzw. Studie zur sozialen Lage der ungarischen Roma vorgelegt. Die darin enthaltenen Fakten bringen kaum Neues, verdeutlichen jedoch die Größe des Problems, dem sich die Regierung bisher nur mit einem ziemlich fiktiv gehaltenen Aktionsplan und dem Verweis auf die immer noch abstrakte "gemeinsame EU-Romastrategie" widmet.


Offizielle Studie zur Lage der Roma in Ungarn
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