Persons with disabilities are NOT excluded from ....

"the general education system on the basis of disability, and that children with disabilities are not excluded from free and compulsory primary education, or from secondary education, on the basis of disability"
Article 24 CONVENTION ON THE RIGHTS OF PERSONS WITH DISABILITIES

International erfolgreiche Dressurreiterin Bianca Vogel steigt aus dem Sattel - Rhein-Zeitung Bad Neuenahr-Ahrweiler - Rhein-Zeitung

International erfolgreiche Dressurreiterin Bianca Vogel steigt aus dem Sattel

Sinzig - 40 Jahre lang saß sie im Sattel. Nun musste die Sinziger Dressurreiterin Bianca Vogel die Zügel aus der Hand legen: Schmerzen machen der mehrfachen Weltmeisterin und erfolgreichen Paralympics-Teilnehmerin das Reiten unmöglich. Beim internationalen Maimarktturnier in Mannheim nahm sie vor großer Kulisse Abschied vom Leistungssport. Der Behindertensportverband Rheinland-Pfalz ehrte die Reiterin zudem bei einer Veranstaltung in Bad Kreuznach.

Bei den Paralympics in Athen freute sich Dressurreitern Bianca Vogel (Foto) über zwei Silbermedaillen. Im Behindertensport sorgte sie als eine der ersten deutschen Reiterinnen international für Furore. Foto: Vollrath
Vollrath

Lang ist die Liste ihrer Erfolge: Hoch zu Ross holte Bianca Vogel zahlreiche nationale und internationale Meistertitel. Höhepunkte waren dabei die Erfolge bei den Paralympischen Spielen: 1996 in Atlanta, bei den ersten Paralympics überhaupt, kam sie auf den achten Platz. 2004 in Athen sprangen für sie zwei Silbermedaillen heraus, eine weitere gewann ihr Pferd Roquefort mit einer anderen Reiterin.

Im Behindertensport war Vogel eine der ersten deutschen Reiterinnen, die international Furore machte. Dabei war es gar nicht so selbstverständlich, dass sie überhaupt zum Para-Sport kam. Denn auf dem Pferd konnte die Contergangeschädigte auch mit nichtbehinderten Dressurreitern mithalten. "Was will ich denn bei den Behinderten-Dressurreitern", hatte sie deshalb gefragt, als sie 1990 darauf angesprochen wurde; so gut fühlte sich Vogel auch in ihrer sportlichen Umgebung integriert. (..)

Jahrelang betrieb Bianca Vogel parallel zum Behinderten- weiterhin den Regelsport. "Mir war es aber wichtig, den Para-Sport über die Öffentlichkeitsarbeit und Showprogramme in Deutschland mehr publik zu machen", sagt die 50-Jährige. Dass dem Behindertensport in den jüngsten Jahren eine größere Aufmerksamkeit zuteil wird, freut sie. Doch wirklich zufrieden ist Bianca Vogel längst noch nicht: "All das reicht nicht aus. Es gibt immer noch keine Gleichstellung."
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An die Kollegen der Disability Support Group des Europaeischen Parlamentes

Dear colleagues,

to avoid communication with petitioners and to avoid to answer the relevant questions in
regard of accessibility and adaptation needs at the European Schools (see attached letter from Mr Barroso) will not overcome existing obstacles at the European Schools.

I spoke with different members and their opinion is that such an answer is "inacceptable" !

Children with learning disabilities need ABA (or TEACCH in case that the child is without misbeaviour) and the only answer we expect from the commission IS WHEN THEY WILL ¨PROVIDE THESE ADAPTATIONS; general phrases (see attached letter Mr Barroso) will never solve the issue of inclusion in schools and in general !!!

BR

Wasilios KATSIOULIS


Fwd: Beschwerde beim Ombudsmann wegen Nichtbeantwortung relevanter Inklusionsfragen im Petitionsverfahren 1402/2009

Sehr geehrter Herr Prof Diamandouros,

Da das beigefuegte Schreiben der EU Kommission offensichtlich abschliessenden Charakter hat, moechte ich den Ombudmann bitten dieses als Beschwerde zu betrachten, weil die Kommission offensichtlich nicht gewillt ist die entscheidenden Fragen nach der Verfuegbarmachung der notwendigen Adaptionen fuer lernbehinderte Kinder adequat zu beantworten.

Mit freundlichen Gruessen
Wasilios Katsioulis

cc: Petitionsausschuss 1402/2009


BARROSO 2011/357608 / BARROSO 2011/603146

Sehr geehrter Herr Dandoy,

Ihr heutiges Schreiben, dass Sie im Namen von Kommissionspraesident Barroso gefertigt haben werde ich als Beispiel schlechter Verwaltungspraxis veroeffentlichen und reiche Beschwerde beim Europaeischen Ombudsmann ein, weil die Kommission zwar mehrfach erklaert hat, dass sie die UN Konvention ueber die Rechte von Menschen mit Behinderungen im Rahmen ihrer Strategie 2020 umsetzen will

es aber bis heute - auch gegenueber dem Petitionsausschuss - versaeumt hat zu erklaeren, ob dies auch fuer die Beschulung lernbehinderter Kinder bei der Europaeischen Schule gelten wird. Nur hierauf kommt es bei meinem Petitionsbegehren an ! Allgemeine Bekundungen sind leider im Rahmen dieses Petitionsverfahrens unerheblich !

Ich mache Sie zum letzten male darauf aufmerksam, dass ohne die notwendigen Adaptionen (individuelle Lernprogramme, Assistenz + ABA Training) die Obligationen des Artikels 24 UN BRK nicht erfuellt werden koennen! Inklusion wird auf diese weise von der EU Kommission verhindert !

Die Schwierigkeit, die ich bei der EU Kommission sehe - dies drueckt sich auch in der einseitigen Erklaerung mit dem Petenten nicht mehr kommunizieren zu wollen - ist der Mangel an Fachkraeften mit einer Behinderung. Die derzeit Verantwortlichen Personen in der Abteilung HR "denken" noch im sogenannten medizinischen Modell, wenn die EU Kommission jedoch tatsaechlich die Obligationen der UN BRK erfuellen will, wird es Zeit im sog. "sozialen Modell" zu denken; dies ist jedoch zugegebener Massen fuer Beamte ohne Behinderung sehr schwierig, wie ihr Schreiben belegt.

Ich mache daher den Vorschlag, dass die Europaeische Kommission gegenueber dem
Petitionsausschuss eindeutig erklaert, dass Sie bereit ist sofort

a) fuer Lernbehinderte Kinder in der Europaeischen Schule die erforderlichen Adaptionen verfuegbar zu machen 

und

b) mitzuteilen, wann sie so wie das Europaeische Parlament dies schon langst "in Angriff" genommen hat Fachkraefte mit Behinderungen einzustellen, die in der Lage sind die Aufgaben, die sich aus der UN BRK ergeben auch zu erfuellen. Die Tatsache, dass seit vielen Jahren die Europaeischen Schulen, fuer die die Kommission mitverantwortlich zeichnen, keine Lernbehinderten Kinder betreut veranschaulicht, dass das verantwortliche Personal hierzu nicht in der Lage ist. Ich bitte mir - auch wegen der mir und meiner Familie zugefuegten Diskriminierungen - nachzusehen, dass ich dies so direkt kommunizieren muss.

Es kann nicht sein, dass die EU Kommission nur dann bereit ist die Probleme seiner Buerger zu loesen, wenn Sie vom Europaeischen Gerichtshof hierzu aufgefordert wird!

Mit freundlichen Gruessen
Wasilios Katsioulis


2011/6/6 KATSIOULIS Wasilios <wasilios.katsioulis@europarl.europa.eu>

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From: Courpre@ec.europa.eu[SMTP:COURPRE@EC.EUROPA.EU]
Sent: Monday, June 06, 2011 12:04:11 PM
To: KATSIOULIS Wasilios
Subject: BARROSO 2011/357608 BARROSO 2011/603146
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<<reponse%20357608.tif[1]>>
European Commission
Secretariat-general
President's mail Team


Eltern behinderter Kinder enttäuscht - Nachrichten Print - DIE WELT - Hamburg - WELT ONLINE

Die Welt Drucken Bewerten Autor: Anita Pöhlig und Christina Sticht| 08:07

Eltern behinderter Kinder enttäuscht

UN-Konvention nur mangelhaft umgesetzt

Nach Gewerkschaftsangaben sind rund 495 000 Schüler in Niedersachsen förderungsbedürftig

Sie macht ihrem Unmut Luft. "Ich bin richtig ärgerlich. Die Landesregierung hat sich bislang immer weggeduckt", sagt Monika Türke. Die Wolfsburgerin ist Elternratsvorsitzende einer Integrierten Gesamtschule und Mutter einer gehbehinderten Tochter. Auch der pensionierte Realschullehrer Gerald Kulms enttäuscht vom Land, wenn es um das gemeinsame Lernen von Kindern mit und ohne Behinderung geht. "Es wäre weiter gediehen, wenn das Kultusministerium Pläne entwickelt hätte", sagt der Kreisvorsitzende der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft.


Eltern behinderter Kinder enttäuscht - Nachrichten Print - DIE WELT - Hamburg - WELT ONLINE

Bildung - Die ersten Förderschulen schließen - Berlin - Berliner Morgenpost - Berlin

Bildung

Die ersten Förderschulen schließen

Die Hiobsbotschaft erreichte Carola Best unmittelbar nach den Winterferien. "Damals erfuhr ich, dass die Schule meines Sohnes zum kommenden Schuljahr geschlossen wird", sagt sie. Es handelt sich um die Reinickendorfer Martin-Luther-King-Schule, ein Förderzentrum mit dem Schwerpunkt Lernen, an dem bislang auch viele verhaltensauffällige Kinder angemeldet waren.


Bildung - Die ersten Förderschulen schließen - Berlin - Berliner Morgenpost - Berlin

Das Ende der Sonderschulen? - Nachrichten welt_print - Wissen - WELT ONLINE

Welt am Sonntag Drucken Bewerten Autor: Isabelle Bareither| 22.11.2009

Das Ende der Sonderschulen?

Das deutsche Förderschulsystem ist teuer, ineffektiv und ungerecht, ergab eine Studie.Behinderte sollten in normale Schulen integriert werdenAm Schultor warten die Blicke, die Eingangstreppe ist ein Hindernis.Drinnen dann die Mitschüler, die auch gemein sein können, und Eltern, die sich sorgenvoll abgrenzen. Die Lehrer sind sowieso schon überfordert.An deutschen allgemeinbildenden Schulen ist es derzeit noch die Ausnahme, geistig oder körperlich behinderte Kinder in die Klassen zu integrieren.

Das deutsche Förderschulsystem ist teuer, ineffektiv und ungerecht, ergab eine Studie. Behinderte sollten in normale Schulen integriert werden

Am Schultor warten die Blicke, die Eingangstreppe ist ein Hindernis. Drinnen dann die Mitschüler, die auch gemein sein können, und Eltern, die sich sorgenvoll abgrenzen. Die Lehrer sind sowieso schon überfordert.

An deutschen allgemeinbildenden Schulen ist es derzeit noch die Ausnahme, geistig oder körperlich behinderte Kinder in die Klassen zu integrieren. Es fehlt an der richtigen Ausstattung, die Lehrer sind nicht dafür ausgebildet, und die Eltern der gesunden Kinder befürchten in der Regel eine Behinderung des Lernerfolges durch förderbedürftige Mitschüler.

Doch laut einer UN-Konvention, die im März dieses Jahres in Kraft getreten ist, soll sich das nun ändern. Die Konvention garantiert jedem Schüler mit einer geistigen oder körperlichen Behinderung das Recht, gemeinsam mit Gleichaltrigen in einem inklusiven Schulsystem lernen zu können. Noch geht der Prozess langsam voran, doch der Sprecher der zuständigen Arbeitsgruppe der Kultusministerkonferenz bestätigt, dass sie an einem Konzept arbeitet. Im Frühjahr des nächsten Jahres soll es vorgestellt werden.

Zu Recht, signalisieren nun auch Wissenschaftler. Denn nach den Ergebnissen einer von der Bertelsmann Stiftung durchgeführten Studie sei das ausdifferenzierte System ein teurer Irrweg. 2,6 Milliarden Euro würden in Deutschland jährlich für Förderschulen ausgegeben. Doch 77 Prozent der 400 000 förderbedürftigen Kinder würden keinen Hauptschulabschluss schaffen. Viel bessere Chancen hätten dagegen lernbehinderte Schüler, die gemeinsam mit Kindern ohne Förderbedarf lernen.


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