Persons with disabilities are NOT excluded from ....

"the general education system on the basis of disability, and that children with disabilities are not excluded from free and compulsory primary education, or from secondary education, on the basis of disability"
Article 24 CONVENTION ON THE RIGHTS OF PERSONS WITH DISABILITIES

Der Kampf mit den Institutionen - Stadtleben - nordbayern.de

Der Kampf mit den Institutionen

Umsetzung der Rechte von Menschen mit Behinderung ist oft schwierig - 25.05. 19:03 Uhr

Nürnberg - Christian arbeitet in der Werkstatt für Behinderte (WfB). „Ich breche Spritzgussteile ab“, sagt er, wobei er jedes einzelne Wort mühselig zusammenbasteln muss. Nach seinem Unfall mit dem Fahrrad 1983 ist der heute 35-Jährige schwerstbehindert und sitzt im Rollstuhl.

Sein Gesprächspartner ist Hubert Hüppe. Der Beauftragte der Bundesregierung für die Belange behinderter Menschen will an der Basis erfahren, wo der Schuh drückt.

Zum Besuch der WfB eingeladen hat der CSU-Bundestagsabgeordnete Michael Frieser, und zwar in seiner Funktion als Mitglied des Menschenrechtsausschusses, wie er betont. Es geht um die Umsetzung der UN-Konvention für die Rechte von Menschen mit Behinderung. Und da ist es für Hüppe selbstverständlich, dass er die Betroffenen mit ins Boot nimmt. „Weil sie ihre Probleme am besten kennen und oft auch die Lösungen wissen.“

Fragestellungen gibt es zuhauf. Die Menschen mit Behinderung haben zwar jede Menge gesetzlich verbriefte Ansprüche. Doch das Zuständigkeitswirrwarr macht es zum Teil ungeheuer schwer, diese Ansprüche auch durchzusetzen. Warum? Weil Kranken-, Pflege- und Rentenkassen sowie andere Kostenträger sich gegenseitig die Verantwortung zuschieben.

Davon kann Christians Vater ein Lied singen. „Der Kampf mit den Institutionen kostet viel Kraft und ist sehr zermürbend.“ Manchmal hilft es, wenn sich der Behindertenbeauftragte einschaltet.
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Münsing auf dem Weg zur Inklusionsschule - Münsing - Wolfratshausen - Lokales - merkur-online

Münsing auf dem Weg zur Inklusionsschule

p>026.05.11|Münsing

Münsing - Ein weiterer Schritt beim Thema Integration ist getan: Der Münsinger Gemeinderat stimmt dafür, dass die Volksschule sich um die Zulassung als Inklusionsschule bewirbt

Angelika Banner Leiterin der Volksschule. Foto: red

Angelika Banner Leiterin der Volksschule. Foto: red

Die Integration - im neuen Sprachgebrauch „Inklusion“ - behinderter Kinder praktiziert Münsing bereits seit vielen Jahren. Kinder mit Förderbedarf wurden immer wieder aufgenommen. Für die Integration eines Buben mit Down-Syndrom erhielt die Schule vor sechs Jahren, damals noch unter der Leitung von Rektor Hubert Zwick, sogar eine Auszeichnung.

Bekäme die Schule die Zulassung als Inklusionsschule, könnten diese Kinder auch im dritten und vierten Schuljahr gefördert werden. In diesem Fall würde für die MSD-Mitarbeiterin eine feste halbe Stelle an der Schule geschaffen sowie eine zusätzliche Lehrkraft für zehn bis zwölf Stunden eingestellt. „Ohne Hilfe würde nur ein Drittel der Kinder mit Förderbedarf die dritte Klasse schaffen“, glaubt Schulleiterin Angelika Banner. Das zweite Drittel müsste auf eine Förderschule wechseln, das dritte die Klasse wiederholen.

Die Lehrer hätten sich bereits fortgebildet und Erfahrungen mit den speziellen Unterrichtsmodellen gesammelt. Der Elternbeirat stehe hinter der Bewerbung und auch das Schulamt in Bad Tölz als Aufsichtsbehörde habe Münsing dazu ermutigt. Auf die Gemeinde als Trägerin würden keine Kosten zukommen, außer vielleicht der Einbau von Rampen, falls Schüler im Rollstuhl aufgenommen würden.

Dass alle Kinder - behinderte wie nicht behinderte - vom gemeinsamen Leben und Lernen profitieren, steht für Angelika Banner außer Frage. Die Kinder mit Schwierigkeiten fühlten sich angespornt, die anderen Kinder würden eine hohe soziale Kompetenz besitzen, berichtete die Schulleiterin aus ihrer Erfahrung. (tal)


Münsing auf dem Weg zur Inklusionsschule - Münsing - Wolfratshausen - Lokales - merkur-online

Deutscher Behindertenrat - Deutscher Behindertenrat kritisiert Aktionsplan zur Umsetzung der Behindertenrechtskonvention

Deutscher Behindertenrat kritisiert Aktionsplan zur Umsetzung der Behindertenrechtskonvention

16.05.2011
Im Vorfeld der Verbändeanhörung zum Entwurf der Bundesregierung für einen Aktionsplan zur Umsetzung der Behindertenrechtskonvention (BRK) am 17. Mai 2011 kritisieren die im Deutschen Behindertenrat (DBR) zusammenarbeitenden Verbände sowohl das Verfahren der Verbandsbeteiligung bei der Erstellung des Aktionsplans als auch seine inhaltliche Ausrichtung.

"Nachdem die Bundesregierung länger als ein Jahr den Nationalen Aktionsplan vorbereitet hat und aus unserer Sicht viel Zeit verstrichen ist, ohne sich nach außen sichtbar inhaltlich mit den Vorschlägen und Forderungen der Verbände zu beschäftigen, liegt nun ein inhaltlich fragwürdiger Entwurf vor, für den überdies eine äußerst kurze Frist zur Stellungnahme angesetzt wurde. Diese Beteiligungsstrategie der Bundesregierung entspricht nicht den Anforderungen der UN-Konvention" sagte Barbara Vieweg, Vorsitzende des Sprecherrats des DBR.

"Zudem finden sich die Forderungen des DBR nur unzureichend im Aktionsplan wieder. Insbesondere im legislativen Bereich und bei konkreten Maßnahmen ist der Aktionsplan völlig unzureichend. Es handelt sich schließlich um einen Plan der Bundesregierung für die nächsten 10 Jahre und lediglich ca. 5 Prozent der Maßnahmen beziehen sich auf Gesetzesänderungen. Das heißt im Umkehrschluss, die Bundesregierung sieht im Prinzip keinen legislativen Bedarf, um die Menschenrechte in Deutschland umzusetzen. Diese Einschätzung teilen wir nicht!" stellt Vieweg klar.

Der DBR hatte im Mai 2010 einen umfangreichen Maßnahmenkatalog zur Erstellung eines Nationalen Aktionsplans zur Umsetzung der BRK vorgelegt.


V.i.S.d.P.: Martina Puschke



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NAP Inhaltsforderungen Schlussfassung 18-5-2010 barrierefrei (573,8 KB)
Forderungen des Deutschen Behindertenrates für einen Nationalen Aktionsplan zur Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention

Deutscher Behindertenrat - Deutscher Behindertenrat kritisiert Aktionsplan zur Umsetzung der Behindertenrechtskonvention

Inklusive Politik heisst auf die Beduerfnisse des jeweils ANDEREN adaptierte Politik ! ;-)

Inklusive Politik heisst auf die Beduerfnisse des jeweils ANDEREN adaptierte Politik ! ;-)

Nur wenn in Europa inklusive Politik gemacht wird, wird Europa zusammenwachsen!

Nur wenn in Europa inklusive Politik gemacht wird, wird Europa zusammenwachsen!

Griechenland zu zwingen einen grossen Teil seines Eigentums zu veraeussern um die Krise zu ueberwinden, zeigt deutlich, dass Europa noch nicht europaeisch genug eingestellt ist und die Verantwortung zur Ueberwindung von Krisen auf nationaler Ebene be

Griechenland zu zwingen einen grossen Teil seines Eigentums zu veraeussern um die Krise zu ueberwinden, zeigt deutlich, dass Europa noch nicht europaeisch genug eingestellt ist und die Verantwortung zur Ueberwindung von Krisen auf nationaler Ebene belaesst!

ungeeignete Adaptionen Behinderten gegen ihren Willen aufzudraengen fuehrt zu Diskriminierung !

ungeeignete Adaptionen Behinderten gegen ihren Willen aufzudraengen fuehrt zu Diskriminierung, wie das Beispiel 
von Steffi Hummel zeigt:

Ergaenzungswuensche der DSG zum Cavada Bericht zur Implementierung von Artikel 24 UN BRK bei der Europaeischen Schule

https://docs.google.com/leaf?id=1awe_KUmDQQ7sGZ7Q0WgsnISDF-5sa5zOSn8hQSXkwQSI5D7pZky4aQYUBmXt&hl=de

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