Persons with disabilities are NOT excluded from ....

"the general education system on the basis of disability, and that children with disabilities are not excluded from free and compulsory primary education, or from secondary education, on the basis of disability"
Article 24 CONVENTION ON THE RIGHTS OF PERSONS WITH DISABILITIES

Bittere Erfahrung nach der Kita - Kölner Stadt-Anzeiger

Bittere Erfahrung nach der Kita

Erstellt 10.05.11, 09:23h

Josefine Berger
Bild vergrößern
Kita-Leiterin Josefine Berger (Bild: röm)
Frau Berger, gibt es genügend integrative Plätze an Kindergärten im Rhein-Sieg-Kreis?

Josefine Berger: Die Relation zwischen dem Bedarf und den vorhandenen Plätzen ist besser als bei den Schulen. Für bestimmte Regionen ergibt sich allerdings ein unterschiedliches Bild: In Troisdorf etwa kommen nahezu alle behinderten Kinder in integrativen Kitas unter, an der Oberen Sieg dagegen ist der Bedarf nicht komplett gedeckt. Wir haben bei uns darum auch zwei Kinder aus Eitorf. Der Verein, der die Altenrather Kita trägt, ist vor 40 Jahren mit dem Anspruch angetreten, Kinder aus dem gesamten rechtsrheinischen Rhein-Sieg-Kreis aufzunehmen.

Was machen die Eltern Ihrer Schützlinge für Erfahrungen, wenn sie für ihre Kinder einen Platz an einer integrativen Grundschule suchen?

Berger: Das sind oft bittere Erfahrungen. Körperlich behinderte Kinder, die von ihrer intellektuellen Leistungsfähigkeit in der normalen Grundschule nicht unbedingt Probleme hätten, finden dort häufig keinen Platz. Grund dafür ist unter anderem, dass die Schulen keine Aufzüge haben. Das kann für ein begabtes Rollstuhlkind bedeuten, dass es nicht die wohnortnahe Grundschule besuchen kann, sondern die Förderschule für Körperbehinderte besuchen muss. Auch Eltern von geistigbehinderten Kindern und schwerst mehrfach behinderten Kindern suchen häufig vergeblich nach einem Platz. Denn auch den Grundschulen, die schon den sogenannten „Gemeinsamen Unterricht“ für behinderte und nicht-behinderte Kinder anbieten, fehlt das Fachpersonal.

Wie lässt sich eine echte Inklusion in den Bildungseinrichtungen verwirklichen?


Bittere Erfahrung nach der Kita - Kölner Stadt-Anzeiger

Silvia Schmidt, MdB | 1000 Schirme für Inklusion

1000 Schirme für Inklusion

Silvia Schmidt im Demonstrationszug vom Brandenburger Tor zum Bundeskanzleramt in Berlin

Silvia Schmidt im Demonstrationszug vom Brandenburger Tor zum Bundeskanzleramt in Berlin

Mehr als 1000 Menschen marschierten am Dienstag, den 10. Mai bei bestem Wetter vom Brandenburger Tor zum Bundeskanzleramt. Mit der regen Teilnahme von Verbänden, Betroffenen und Mitstreitern demonstrierten sie ihr Engagement für die Rechte von Menschen mit Behinderungen. Die Aktion in Berlin anlässlich des Europäischen Protesttages zur Gleichstellung von Menschen mit Behinderungen am 10. Mai mit einer zentralen Abschlussveranstaltung stand ebenso wie die anderen etwa 400 Veranstaltungen seit dem 5. Mai in ganz Deutschland unter dem Motto: Inklusion – beginnt im Kopf.

Demo am 10. Mai

„Ein wunderbares Symbol für Inklusion ist der Schirm – unter ihm vereinen sich alle Menschen mit und ohne Behinderung jeder Herkunft. Deshalb fordern hier nicht nur über 1000 Menschen Rettungsschirme für Menschen mit Behinderung, sondern wir stellen uns auch gemeinsam in Solidarität hinter diese Forderung und unter den Schirm.“, sagte Silvia Schmidt, Initiatorin der Bundesinitiative Daheim statt Heim, auf der Kundgebung vor dem Bundeskanzleramt. Schmidt weiter: „Die UN-Konvention über die Rechte von Menschen mit Behinderung ist schon mehr als zwei Jahre geltendes Recht in Deutschland, dennoch spüren die Betroffenen bisher wenig davon. Die UN-Konvention muss endlich in der Lebenswirklichkeit der Menschen ankommen. Bund und Länder müssen endlich handeln.“
Silvia Schmidt, MdB | 1000 Schirme für Inklusion

Freedom Drive demands 2011

1. Independent living central in all relevant EU policy ENIL calls on the European Community to ensure that Independent Living is central in all relevant policies of the European Union, as expressed in the EU Disability Strategy, the Disability Action Plan and Article 19 of the UN Convention on the Rights of Persons with Disabilities and its Optional Protocol. Independent Living is having the possibility to choose where and how one wants to live one's life, having control over needed services.

2. Updating of EU policy
ENIL calls for the updating of EU policy in consistency with the UN Convention: for example within the Employment Equality Directive of 2000 failure of reasonable accommodation constitutes discrimination. Inclusion of people with disabilities – not special solutions ENIL calls for the inclusion of people with  disabilities and the abandonment of specialized solutions that lead to segregation. This means access to buildings and public transport and not specialized transport services or special entrances.

3. Timed and budgeted commitment of public educational investment policy, according to the principles of the UN Convention on Rights of Persons with Disabilities (Functional Diversity) and the Organic Law of Education. The promotion of the structural changes needed to guarantee free access to public education in equality for all children with functional diversity, with both material support and resources as necessary personal. The accessibility at school need to be provided to all kind of disabilities, including children with learning disabilities and autism.

4. De-institutionalisation – closure of institutions by 2020
We encourage the European Community to continue to assist the development of communitybased services to achieve de-institutionalization across Europe before 2020 through the stipulation of independent living in the EU budget and Structural Funds and with the ear-marking of funding for independent living. 

5. Personal Assistance for all in need
We call for the implementation of our human right to a personal assistance service, fundamental to guarantee the enjoyment of Independent Living. This through an EU directive for Independent Living which incorporates access to personal assistance services in all EU member states.

6. Freedom of movement
We call for the opportunity to equally enjoy the right to freedom of movement with the portability of personal assistance services.

7. Independent Living in development programs
We call for an earmarking of 5% of EU development funding to go to the development of Independent Living programs in developing countries.

8. Full ratification of the UN CRPD
We call on the European Community to fully ratify the UN Convention on the Rights of Persons with Disabilities, to sign and ratify its Optional Protocol and for its articles to be implemented in EU legislation and policy. Incumbent in this is the application of pressure by the Institutions and representatives on member states to transpose the convention into law domestically as soon as possible 

9. DPOs in policy-making
Disabled people and our organisations must be decisively involved at all levels of policy-making including planning, producing and implementation.

Nothing about Us, Without Us.

Behindertenrechtskonvention zügig und vollständig umsetzen -- kobinet

10.05.2011 - 10:54

Behindertenrechtskonvention zügig und vollständig umsetzen.

Berlin (kobinet) Zur Stunde versammeln sich am Brandenburger Tor in Berlin Demonstranten, um zum Abschluss des Europäischen Protesttages für die Gleichstellung von Menschen mit Behinderungen die Forderungen von vielfältigen regionalen Aktionen an die Bundesregierung heranzutragen. Sie werden zum Bundeskanzleramt ziehen, wo auf einer Kundgebung gegen fortgesetzte Diskriminierungen und die schleppende Umsetzung der Behindertenrechtskonvention der Vereinten Nationen protestiert wird.

Die Behindertenbeauftragten aus Bund und Ländern treffen sich indessen im Deutschen Institut für Menschenrechte zu einer Beratung mit der Monitoring-Stelle zur UN-Behindertenrechtskonvention. Die Bundesregierung will im Juni ihren nationalen Aktionsplan zur Umsetzung dieser Menschenrechtskonvention veröffentlichen. Was bisher dazu bekannt wurde, stellt die betroffenen Menschen keineswegs zufrieden.

"Wir sind noch weit davon entfernt, umfassend die Behindertenrechtskonvention in Deutschland umzusetzen. Wir haben eine ganze Reihe von Dingen, die dazu führen, dass behinderte Menschen benachteiligt werden", betonte Horst Frehe, behindertenpolitischer Sprecher der grünen Bürgerschaftsfraktion in Bremen, im Interview mit Deutschlandradio Kultur (kobinet 6.5.11). Für das Forum behinderter Juristinnen und Juristen hatte der ehemalige Richter am Sozialgericht Bremen vergangene Woche in Berlin den von mehreren Behindertenverbänden unterstützten Entwurf eines Gesetzes zur sozialen Teilnahme vorgestellt. sch

Behindertenrechtskonvention zügig und vollständig umsetzen -- kobinet

USA: Entschaedigung nach Impfschaden - in Europa undenkbar !

Related Posts Plugin for WordPress, Blogger...