Persons with disabilities are NOT excluded from ....

"the general education system on the basis of disability, and that children with disabilities are not excluded from free and compulsory primary education, or from secondary education, on the basis of disability"
Article 24 CONVENTION ON THE RIGHTS OF PERSONS WITH DISABILITIES

Interview - Immer häufiger werden Kinder aus der Schule ausgeschlossen - Berlin - Berliner Morgenpost - Berlin

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Immer häufiger werden Kinder aus der Schule ausgeschlossen

Über Chancen und Risken des Senatskonzepts zur Inklusion sprach Florentine Anders mit Professor Michael von Aster, Chefarzt der Kinder- und Jugendpsychiatrie im Krankenhaus Westend der DRK-Kliniken Berlin

Berliner Morgenpost: Was halten Sie von der UN-Konvention Inklusion, die jetzt in Berlin durch die schrittweise Abschaffung der Sonderschulen umgesetzt werden soll?

Michael von Aster: Das Anliegen der UN-Konvention ist natürlich gut, und damit öffnen sich auch große Chancen. Ziel ist es ja, dass die Betroffenen besser am gesellschaftlichen Leben teilhaben können. Die Frage ist nur, wie setzt man die Konvention so um, dass tatsächlich eine Verbesserung für die Betroffenen herauskommt. Es reicht nicht, wenn man die förderbedürftigen Kinder einfach nur mit den anderen zusammen in eine Klasse setzt und wenige Stunden Sonderpädagogik dazuaddiert. Wir brauchen meines Erachtens tiefere Reformen unseres Bildungswesens, um uns diesen Zielen wirklich zu nähern. Solche Reformen brauchen Zeit und Gründlichkeit, und sie müssen Unterrichtsformen und -inhalte ebenso einschließen wie die Eignung und Ausbildung der Lehrkräfte. Unsere Schulkultur ist heute noch geprägt von dem Prinzip eines eigennützigen Leistungswettbewerbs. Diese Kultur schafft mehr Verlierer als Gewinner und fördert Gefühle von Neid und Revanche. Um Kinder mit Lernschwächen und Verhaltensproblemen zu integrieren, muss ein Lernklima geschaffen werden, in dem sich auch diese Kinder als erfolgreich erleben können.


Interview - Immer häufiger werden Kinder aus der Schule ausgeschlossen - Berlin - Berliner Morgenpost - Berlin

Österreicher vertrauen nicht auf staatliche Pflege - GMX

Donnerstag, 05.05.2011, 11:10 Uhr

Österreicher vertrauen nicht auf staatliche Pflege

In Österreich ist man im Pflegefall nur dann gut versorgt, wenn man privat finanziell vorgesorgt hat - dieser Meinung sind drei von vier Befragten in einer GfK-Umfrage. Mehr als die Hälfte der Österreicher (51 Prozent) ist demnach auch der Ansicht, dass es außerhalb des Familienkreises keine guten Versorgungsmöglichkeiten für Pflegebedürftige gibt, heißt es in der Studie.

Männer und Personen unter 30 Jahren sehen einer etwaigen Pflegebedürftigkeit noch gelassener entgegen und verlassen sich großteils auf die staatliche Pflege. Frauen und Personen mit geringerem Bildungsniveau hingegen befürchten häufig, sich eine optimale Versorgung im Pflegefall nicht leisten zu können. Fast die Hälfte (49 Prozent) gibt an, Angst davor zu haben, sich gute Pflege im Alter nicht leisten zu können. Auch in diesem Fall sind dies vor allem Frauen, wenig Gebildete und ältere Menschen.

weiter lesen: http://www.gmx.net/themen/oesterreich/leben/127kq54-wenig-vertrauen-in-pflege#.A1000146

Österreicher vertrauen nicht auf staatliche Pflege - GMX

wort.lu | Artikel | Gleiche Rechte für Behinderte

Protestmarsch in der Hauptstadt
Gleiche Rechte für Behinderte
„Nëmme mat eis! Asbl“ setzt sich für die Ratifizierung UN-Behindertenrechtskonvention ein

(hay) - Das Recht auf Bildung, Arbeit, Information und freie Meinungsäußerung sowie ein selbstbestimmtes Leben: Für die meisten unter uns sind das ganz selbstverständliche Dinge – Menschen, die an einer Behinderung leiden, haben es damit aber nicht immer ganz so leicht. Dieser Meinung ist jedenfalls die Vereinigung „Nëmme mat eis! Asbl“ (NME! Asbl).

Schaubild: „Nëmme mat eis! Asbl“
Die Vereinigung „Nëmme mat eis! Asbl“ plant einen Protestmarsch.

Sie kritisiert etwa, dass in Luxemburg alternative Kommunikationsformen, wie zum Beispiel die Gebärdensprache, rechtlich nicht anerkannt sind.

Mit einem Protestmarsch, der am Donnerstagabend in der Hauptstadt veranstaltet wird, soll nun auf diesen Umstand aufmerksam gemacht werden. Gleichzeitig wird für die Betroffenen eine kohärente und konsequente Umsetzung der oben erwähnten Rechte eingefordert. Das Motto der Kundgebung, die um 18.30 Uhr auf der Place Clairefontaine startet und dann über den Knuedler bis zur Chamber führt, lautet „Gleiche Bürger, gleiche Rechte, gleiche Stimmen“.

Wie die NME! Asbl mitteilt, leiden laut der OECD und europäischen Dachverbänden zehn Prozent der Bevölkerung an einer Behinderung. In Luxemburg wären dies rund 50.000 Menschen, die von physischen, sensorischen und intellektuellen Beeinträchtigungen betroffen sind, sei es aufgrund eines Unfalls, einer Krankheit oder wegen des Alters.

Auf internationaler Ebene ist nun schon seit geraumer Zeit die UN-Behindertenrechtskonvention in Kraft. In Luxemburg wurde diese bis jetzt noch nicht bestätigt – eine Ratifizierung steht aber bevor.


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