Persons with disabilities are NOT excluded from ....

"the general education system on the basis of disability, and that children with disabilities are not excluded from free and compulsory primary education, or from secondary education, on the basis of disability"
Article 24 CONVENTION ON THE RIGHTS OF PERSONS WITH DISABILITIES

Schule: Beispiele für gemeinsames Lernen von Behinderten und Nicht-Behinderten in Duisburg - Duisburg - DerWesten

Schule Beispiele für gemeinsames Lernen von Behinderten und Nicht-Behinderten in Duisburg

Duisburg, 04.05.2011, Annette Kalscheur

In Duisburg bieten ab dem Sommer zwei weitere Grundschulen den gemeinsamen Unterricht für behinderte und nicht behinderte Kinder an. Dann sind es 15 von 80 Schulen in der Primarstufe. Archivbild: Volker Speckenwirth

In Duisburg bieten ab dem Sommer zwei weitere Grundschulen den gemeinsamen Unterricht für behinderte und nicht behinderte Kinder an. Dann sind es 15 von 80 Schulen in der Primarstufe. Archivbild: Volker Speckenwirth

Duisburg. Nach der UN-Behindertenrechtskonvention muss Deutschland gemeinsames Lernen für Kinder mit und ohne Behinderung gewährleisten. Aktuell sind 17 Prozent aller Kinder an Sonderschulen in Duisburg im Gemeinsamen Unterricht von Regelschulen.

Deutschland ist im Zugzwang. Die UN-Behindertenrechtskonvention verpflichtet die Unterzeichner-Staaten zu einem inklusiven Bildungssystem. Das heißt, dass behinderte und nicht behinderte Kinder gemeinsam in einer Regelschule beschult und dabei individuell unterstützt werden sollen.

Dass das ein langer Weg ist, weiß Angelika Peters aus eigener Anschauung. Die Leiterin der Anne-Frank-Hauptschule in Neumühl hat vor 15 Jahren mit dem Schulversuch zum Gemeinsamen Unterricht begonnen - und musste erst mal Vorbehalte im eigenen Kollegium ausräumen. Zusätzliche Räume für Kleingruppenarbeit wurden eingerichtet sowie eine Kooperation mit der Alfred-Adler-Förderschule, um Probeunterricht zu ermöglichen.

Vorzeigbare Beispiele in Duisburg

Weitere Anstrengungen kosteten neue Lehrpläne, die Teams aus Lehrern und Sonderpädagogen mussten sich finden - und nicht zuletzt auch Kunden. Denn so wie es auf der einen Seite Eltern gibt, die sich sorgen, ihr Kind würde im gemeinsamen Unterricht mit Lernbehinderten gehemmt, so gibt es auf der anderen Seite Eltern mit der Angst, ihre Kinder würden an einer „normalen“ Schule untergehen.


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