Persons with disabilities are NOT excluded from ....

"the general education system on the basis of disability, and that children with disabilities are not excluded from free and compulsory primary education, or from secondary education, on the basis of disability"
Article 24 CONVENTION ON THE RIGHTS OF PERSONS WITH DISABILITIES

Meta‐Evaluation 
über
 Inklusion 
und 
Bildung

http://ec.europa.eu/education/more-information/doc/inclusion/sum_de.pdf

Inklusion, Recht und Gerechtigkeit für Menschen mit geistiger Behinderung


UN-Behindertenrechtskonvention - BSK e.V.

(me/bsk-pr) „Wir wollen uneingeschränkt am Leben teilhaben“, bringt es Angelika Mincke auf den Punkt. Seit die Vorsitzende der „Aids und Behinderten Selbsthilfegruppe ABS“ vor zwei Jahren zum ersten Mal in Ratzeburg zur Teilnahme am europaweit stattfindenden Protesttag aufrief, hat sich viel getan – wenn auch die wichtigsten Ziele längst nicht erreicht sind. (...)
Zusammen haben sie einen Rapsong mit Musikvideo produziert. Der Rap mit dem Titel „Willkommen in der Realität“ fordert alle Menschen auf, teilzunehmen an den bundesweiten Aktionen und Protesten zu dem Europäischen Protesttag am 5. Mai 2011 für die Gleichstellung von Menschen mit Behinderung. Deswegen hat dieses Musikvideo auch eine Besonderheit: Es wurde in drei „Sprachen“ produziert. So gibt es das Originalvideo, nur mit Ton und Bild, eine Version mit Untertitel für schwerhörige Menschen und in Gebärdensprache übersetzt für Gehörlose.
Der Song kann hier als Audio-Datei im mp3-Format heruntergeladen werden.

UN-Behindertenrechtskonvention - BSK e.V.

Behindertenparkplatz » Gemobbte auf die Sonderschule?

Gemobbte auf die Sonderschule?

Ich frage mich manchmal schon, was Journalisten (und diesem Fall wahrscheinlich auch Pädagogen) denken, wenn sie solche Texte verfassen. Da porträtiert das Kindermagazin des SPIEGEL ein 13-jähriges Mädchen, das erzählt – als sei das das Normalste der Welt – weil sie wegen ihrer Behinderung gemobbt wurde, würde sie jetzt in einem Internat für Körperbehinderte leben.

Man meint, das sei ein Text aus dem Jahr 1970, aber nein, er ist erst gestern bei Spiegel Online veröffentlicht worden. Ein tolles Signal, was da an die versammelte Kinder-Leserschaft ausgegeben wird: Mobbt Eure behinderten Klassenkameraden nur schön weiter, dann seid ihr sie bald los, denn sie werden ins Internat geschickt. Mir stellen sich die Nackenhaare auf, wenn ich so etwas lese.

Nicht nur habe ich ein grundsätzliches Problem mit der Aussonderungs-Bildungspolitik, die in Deutschland betrieben wird. Aber dass man ein Kind aus der Familie nimmt, 160 km entfernt unterbringt, weil sie wegen ihrer Behinderung gemobbt wird anstatt das Mobben abzustellen, macht mich sprachlos. Leute, so geht das nicht! Was das für ein Signal aussendet an die Kinder, die mobben und an das Mädchen, das gemobbt wird: “Du bist anders. Du musst gehen.”

Und es ist das Standardargument der Inklusionsverweigerer: Behinderte Menschen sollten nicht integriert beschult werden, weil sie ja von den nicht behinderten Kindern gemobbt werden würden. Wie wäre es, wenn man mal das Mobbing abstellt, also die Mobber “abschiebt” statt die Gemobbten?

Und ich weiß, ich wiederhole mich, aber warum ist es möglich in Großbritannien etwa 80 Prozent der behinderten Kinder integrativ zu beschulen, in Deutschland aber nur 20 Prozent?
Behindertenparkplatz » Gemobbte auf die Sonderschule?

5. Mai - Europäischer Protesttag für die Gleichstellung von Menschen mit Behinderung - PaderZeitung

Montag, 02 Mai 2011 | Autor: Peter Reichert
Behindertenverband fordert Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention in Paderborn

Paderborn. Zwei Jahre nach der Ratifizierung der UN-Behindertenrechtskonvention durch die Bundesregierung fordern Menschen mit Behinderung in Deutschland deren Umsetzung.

Im Rahmen des europäischen Protesttages für die Gleichstellung von Menschen mit Behinderung am 5. Mai, fordert der Bundesverband Selbsthilfe Körperbehinderter e.V., BSK, die konsequente Umsetzung der Konvention. Dazu sollen die politischen Entscheidungsträger in den Städten und Gemeinden unter Beteiligung der Behindertenverbände bis Ende des Jahres einen Aktionsplan erarbeiten und mit seiner Umsetzung beginnen.

Schwerpunkte der Handlungsfelder sind die Herstellung von Barrierefreiheit in allen öffentlichen Einrichtungen in Paderborn, die Beteiligung von Menschen mit Behinderungen am Arbeitsleben, die Nutzbarkeit öffentlicher Dienstleistungen sowie die Bewusstseinsbildung für die Probleme und Ansprüche von Betroffenen.

Um diesen Forderungen Nachdruck zu verleihen, hat der BSK e.V. jetzt ein Schreiben an die Verantwortlichen kommunalen Entscheidungsträger verfaßt. Darin wird gefordert, die Aufgabenbeschreibungen, Fristen und Verantwortlichkeiten für einen Aktionsplan zu erstellen.

Mit der UN-Konvention über die Rechte von Menschen mit Behinderungen hat sich Deutschland verpflichtet, die in der Konvention aufgeführten Rechte der betroffenen Personengruppen zu sichern und zu verwirklichen. Im März 2009 trat die Konvention auch in Deutschland in Kraft. Damit sind alle staatlichen Ebenen in Deutschland verpflichtet, alle notwendigen Maßnahmen zu ergreifen, um die Rechte von Menschen mit Behinderungen in ihrem Wirkungsfeld zu achten und zu gewährleisten.

5. Mai - Europäischer Protesttag für die Gleichstellung von Menschen mit Behinderung - PaderZeitung
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