Persons with disabilities are NOT excluded from ....

"the general education system on the basis of disability, and that children with disabilities are not excluded from free and compulsory primary education, or from secondary education, on the basis of disability"
Article 24 CONVENTION ON THE RIGHTS OF PERSONS WITH DISABILITIES

Fraktion DIE LINKE. im Bundestag - Rede - Vormundschaft soll verbessert werden - Bundesländer bleiben auf den Kosten sitzen

14.04.2011Jörn Wunderlich

Vormundschaft soll verbessert werden - Bundesländer bleiben auf den Kosten sitzen

Die katastrophale Situation bei der Umsetzung des Vormundschafts- und Betreuungsrechts soll und muss geändert werden. Die Vorgaben der Bundesregierung dafür stehen fest. Wie diese erfolgreich umgesetzt werden sollen, ohne dass das dafür erforderliche Personal in entsprechender Qualität vorhanden ist, bleibt ein Rätsel.


Fraktion DIE LINKE. im Bundestag - Rede - Vormundschaft soll verbessert werden - Bundesländer bleiben auf den Kosten sitzen

Anforderung von EU Dokumenten hier:

https://www.secure.europarl.europa.eu/RegistreWeb/requestdoc/secured/form.htm?language=DE

Der Bund der Pflegeversicherten informiert: Pflege im Jahre 2011

Der Bund der Pflegeversicherten informiert: Pflege im Jahre 2011


Bildmontage: HF

16.04.11
SozialesSoziales

Von Gerd Heming

Wir sind nicht so modern, wie wir uns gerne geben. Schlimmer. In vielen Denk- und Verhaltensweisen sind wir immer noch tief in Vergangenem verhaftet. Wer das Agieren des Bundesgesundheitsministers Rösler unter die Lupe nimmt, die vielsagende Zurückhaltung der Bundeskanzlerin und das verstörte Schweigen der Bundestagsabgeordneten versteht, warum. Es ist der Manchester-Kapitalismus, der uns unverhohlen angrinst. Von gesamtgesellschaftlicher Verantwortung keine Spur. Das Jahr 2011 wird, was die Pflege Pflegebedürftiger betrifft, wiedereinmal ein verlorenes Jahr sein.
Nach wie vor sind die Meisterschüler des Neoliberalismus unterwegs. Wiedergänger. Zombies. Nachdem sie bei der Reform des Gesundheitssystems gescheitert sind, versuchen sie es nun mit der Pflegeversicherung. Die Kälte von Untotem, von Zombiehaftem weht uns an. Sie weht von denen her, die die "Spitzen" der Gesellschaft genannt werden. Sie weht her von den ökonomischen und politischen Institutionen unserer Gesellschaft.
Angesichts sich ausbreitender Verwahrlosung und Verödung könnte man verzweifeln. Armut! Nicht nur materiell. Auch geistig. Auch psychisch. In Diskussionsrunden. In Parlamenten. In Arbeitsämtern. In Präsidien. In Rathäusern. In Sozialämter. In Krankenhäusern. In Pflegeeinrichtungen. Ganze Stadtteile verkommen. Nicht zu reden von Konzernzentralen. Und was uns die Politik derzeit bietet, ist Chaos, ist - zusätzlich zum politischen Wirrwarr -"brutalstmögliche" soziale Eiszeit. "Wir denken", sagte einst Ulrich Beck, "wir denken in Zombie-Kategorien. In jenen vegetiert der öffentliche Diskurs dahin. Wir sind so erkaltet wie jene Zombie-Institutionen, in denen wir häufig leben ohne zu leben."
Das wird u.a. dem deutlich, der die blendenden, verblendenten und gepflegten Fassaden von Pflegeeinrichtungen durchbricht, der vorstößt in Kammern des Grauens. Um zu verstehen, wie es dahin kommen konnte, sollten wir uns zunächst folgende Überlegungen in hörendem Schweigen zu muten. Denn nur der wirklich Schweigende hört und versteht.


Der Bund der Pflegeversicherten informiert: Pflege im Jahre 2011

Bild der 15. Woche 2011 - BIZEPS-INFO

Bild der 15. Woche 2011

14. Woche 2011

Psychotic Waltz Reunion Tour


Bildautor: Sandra Kallmeyer

Die ausführliche Bildbeschreibung finden Sie unter dem Bild.

[ Zu sehen sind Dan Rock (l.) und Brian McAlpin (r., im Rollstuhl) bei einem Konzert ihrer Heavy Metal Band Psychotic Waltz. Beide spielen E-Gitarre, Brian McAlpin ist seit einem Autounfall auf einen Rollstuhl angewiesen. Das hält ihn aber nicht davon ab Rockstar zu sein! :) ]


Bild der 15. Woche 2011 - BIZEPS-INFO

Voll integriert: Globetrotter mit Behinderung : Stiftung MyHandicap

Voll integriert: Globetrotter mit Behinderung

Aufnahme der Hamburger Globetrotter-Zentrale
Der Outdoor-Ausrüster Globetrotter wurde 2003 mit dem Hamburger Integrationspreis ausgezeichnet (Foto: Globetrotter)

Das Hamburger Outdoor-Unternehmen Globetrotter beschäftigt seit Jahren motivierte Menschen mit Behinderung und will anderen Arbeitgebern ein Vorbild sein.

Immer mehr Unternehmen beschäftigen Menschen mit Behinderung. Der Outdoor-Ausstatter Globetrotter ist jedoch einer von den wenigen, die schon länger dabei sind. Von rund 1.400 Beschäftigten in den knapp ein Dutzend deutschen Globetrotter-Filialen sind aktuell insgesamt 35 behindert.

Die Handicaps sind verschiedenster Natur. „Das reicht vom Diabetiker über gehörlose Kollegen bis hin zu Mitarbeitern mit körperlichen Einschränkungen, Sehbehinderungen, psychischen Erkrankungen und Lernbehinderungen“, erzählt Katharina Benson von der Personalabteilung in der Globetrotter-Zentrale in Hamburg.

Mitarbeiter mit verschiedensten Behinderungen

Dominik Bekiel, 29, ist schon acht Jahre dabei und fühlt sich bei Globetrotter längst als gleichwertiger Mitarbeiter. Bekiel hat aufgrund einer Hemiparese eine rechtsseitige Lähmung. Das hindert ihn nicht bei seiner Arbeit als Lagerist. Er hat dabei viel Spaß und fühlt sich dem Unternehmen sehr verbunden.

„Durch einen Bekannten habe ich erfahren, dass Globetrotter behinderte Menschen einstellt“, erzählt Bekiel von den Anfängen bei seinem heutigen Arbeitgeber. „Wegen Schwierigkeiten wurde dann die Hamburger Arbeitsassistenz (HAA) eingeschaltet und hat mich drei Jahre lang begleitet und mich bei der Beschaffung von Hilfsmitteln unterstützt“, erzählt Beikel.


Voll integriert: Globetrotter mit Behinderung : Stiftung MyHandicap

Die Rummelsberger räumen das Schloss | inFranken.de

Die Rummelsberger räumen das Schloss

16.04.2011 Ort: Ditterswind Fränkischer Tag
Inklusion Die Rummelsberger Dienste ziehen ab, aber die Arbeitsplätze bleiben erhalten. Der Vorstandsvorsitzende der Rummelsberger Anstalten, Günter Breitenbach, sorgte bei einem Pressegespräch für Klarheit über die Zukunft der Betreuung in Schloss Ditterswind.

Ernste Mienen zu einem wichtigen Anliegen. Heimleiter Jürgen Hofmann, Geschäftsführer Karl Schulz, Rektor Günter Breitenbach und Pressesprecher Gunnar Dillschneider als Moderator des Gespräches stellten klar, warum es für die Behindertenarbeit in Schloss Ditterswind keine Zukunft gibt.
Die hochkarätige Besetzung zeigte, wie ernst die Rummelsberger die Vorbehalte der Öffentlichkeit gegen die Auflösung des Behindertenheims nehmen. Breitenbach stellte klar, dass der Träger sich dem Wandel, der mit dem Stichwort "Inklusion" einher gehe, auf Dauer nicht entziehen könne. "Mir war sehr schnell klar, dass wir damit ein Problem auf dem Tisch haben", so Dr. Breitenbach, der gerade einmal seit 102 Tagen in seinem Amt wirkt.
Es gelte grundsätzlich, vorherrschende "gesellschaftliche Muster und den Umgang mit so genannten Randgruppen" aufzugreifen und zukunftsorientierte Lösungen zu erarbeiten, erklärte Heimleiter Jürgen Hofmann weiter und griff damit eines der kontrovers diskutierten Themen auf. Der Missstand der Separation sei der baulichen Gegebenheit geschuldet und eben nicht einem etwaigem Fehlverhalten der Bevölkerung.
Aus der Tatsache heraus, dass eine große Gruppe von Menschen gemeinsam im selben Gebäudekomplex wohnt, ergebe sich nahezu zwangsläufig die Gefahr einer von keiner Seite beabsichtigten Abtrennung.
Die Rummelsberger räumen das Schloss | inFranken.de
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