Persons with disabilities are NOT excluded from ....

"the general education system on the basis of disability, and that children with disabilities are not excluded from free and compulsory primary education, or from secondary education, on the basis of disability"
Article 24 CONVENTION ON THE RIGHTS OF PERSONS WITH DISABILITIES

Grenzen, die wir nicht überschreiten dürfen

Pro und Kontra Präimplantationsdiagnostik (PID) Grenzen, die wir nicht überschreiten dürfen


von Elke Ferner - 15.04.2011
Die Positionen zur Anwendung der Präimplantationsdiagnostik reichen von absoluter Freigabe bis zum Verbot. Auch wenn man – wie ich – für ein sehr weitgehendes Selbstbestimmungsrecht der Frauen eintritt, kann man dennoch für ein Verbot der PID sein.

Grenzen, die wir nicht überschreiten dürfen

Ausarbeitung eines Aktionsplans zur Umsetzung der UN-Konvention über die Rechte von Menschen mit Behinderungen (02.04.2011)

Luxembourg

Communiqué
Ausarbeitung eines Aktionsplans zur Umsetzung der UN-Konvention über die Rechte von Menschen mit Behinderungen (02.04.2011)
05-04-2011

Vers le niveau supérieur
Am 2. April 2011 haben sich über 100 Interessierte in Remich getroffen und in 9 Arbeitsgruppen die Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention vorangetrieben. Die Akteure des Tages stammen aus den unterschiedlichsten Bereichen: Menschen mit Behinderungen und deren Angehörige, persönlich engagierte Frauen und Männer und MitarbeiterInnen von sozialen Dienststellen.

Genau wie bei der Ausarbeitung der Konvention kann ein realistischer und effektiver Aktionsplan nur dann zustande kommen, wenn die Menschen mit Behinderungen ihn direkt aktiv mitgestalten. Als Experten in eigener Sache haben am Samstag die Teilnehmer ihr tagtägliches Leben beleuchtet und die Wahrung ihrer Rechte eingefordert.

Gleich zu Beginn wurde spontan beschlossen, dass die Steering Group, die die Ausarbeitung des Aktionsplanes koordiniert, sich um 2 Mitglieder vergrößern soll. Als selbst betroffene Kandidaten wurden Luciano Fratini und Sascha Lang vom Plenum gewählt.

Ziel der Arbeitsgruppen an diesem ersten Arbeitstag war es, zu verschiedenen Themen wie z.B. Arbeit, Bildung und Erziehung, Autonomie oder Transport, eine Art Momentaufnahme zu erarbeiten. Gute sowie weniger gute Erfahrungen und Fakten wurden gesammelt. Auf dieser Grundlage wird in den nächsten Arbeitssitzungen weitergearbeitet. Es werden Lösungsansätze und Verbesserungsvorschläge herausgeschält die dazu beitragen, dass Menschen mit Behinderungen gleichberechtigt mit anderen alle Menschenrechte und Grundfreiheiten genießen oder ausüben können.

Geplant ist, nach Absprache mit den zuständigen Behörden, bis Ende des Jahres den Aktionsplan zur Umsetzung der UN-Konvention über die Rechte von Menschen mit Behinderungen zu vervollständigen.

Communiqué par le ministère de la Famille et de l’Intégration


Ausarbeitung eines Aktionsplans zur Umsetzung der UN-Konvention über die Rechte von Menschen mit Behinderungen (02.04.2011)

Inklusive Bildung für Behinderte, Lernbeeinträchtigte, Benachteiligte | vorwärts.de

Inklusive Bildung für Behinderte, Lernbeeinträchtigte, Benachteiligte


von Dietrich Pukas - 13.04.2011
Neuerdings wird statt Integration immer mehr die Inklusion von Behinderten, Lernbeeinträchtigten, Benachteiligten, Risikogruppen in das Bildungs- und Berufsbildungssystem gefordert. Bereits Anfang 2009 trat in Deutschland die UN-Konvention über die Rechte von Menschen mit Behinderungen durch Bundesgesetz in Kraft.

Danach erkennen die Vertragsstaaten das Recht von Menschen mit Behinderungen auf Bildung an und verpflichten sich, ein dementsprechend integratives Bildungssystem zu gewährleisten. Inklusion reicht indes über Integration hinaus, insofern nicht wie bisher für behinderte Menschen besondere Bildungsmaßnahmen und Bildungsgänge im Rahmen des bestehenden Systems geschaffen werden, sondern indem die gesellschaftlichen Strukturen so gestaltet werden, dass sie grundsätzlich der Vielgestaltigkeit menschlicher Lebenslagen gerecht werden und eine Separierung problematischer Gesellschaftsgruppen ausschließen. Dem Staat ist also geboten, schrittweise ein inklusives Bildungssystem aufzubauen und zu unterhalten, das alle Bildungsgänge einschließlich Berufsausbildung, Erwachsenenbildung und lebenslanges Lernen umfasst.

Inklusive Bildung und Berufsbildung – Um das verbindliche Ziel der Inklusion zu erfüllen, muss gerade im deutschen Bildungssystem ein grundlegender Strukturwandel stattfinden. Unserem gegliederten Schulsystem und dem Bewusstsein breiter Bevölkerungskreise liegt immer noch die Orientierung am Selektionsgedanken zugrunde. Die konsequente Verwirklichung der Inklusion verlangt sowohl die Abschaffung von Sonder- und Förderschulen als auch den Verzicht, die Kinder nach dem 4. Schuljahr in Haupt-, Real- und Gymnasialschüler zu sortieren. Folglich ist eine „Schule für alle“ mit Ganztagsangebot und verlässlicher Nachmittagsbetreuung einzuführen, die den ungehinderten Zugang zu Berufsausbildung, Studium und Weiterbildung ermöglicht. Davon könnten die benachteiligten jungen Menschen überhaupt profitieren, denn die UN-Konvention gilt explizit nur für Menschen mit Behinderungen, müsste konsequenterweise jedoch auf alle Risikogruppen ausgedehnt werden und einen adäquaten Rechtsanspruch begründen.

Insbesondere sollte eine inklusive Berufsbildung (Berufsvorbildung, -ausbildung und -fortbildung) erübrigen, dass junge Menschen in Problemgruppen wie lernbeeinträchtigte, verhaltensschwierige Jugendliche, sozial Benachteiligte, Migrantenkinder, Jugendliche mit Behinderung/Handicap, Jugendliche ohne Berufsausbildung, potenzielle Ausbildungsabbrecher, Auszubildende mit besonderem Förderbedarf, Rehabilitanden, Altbewerber um Ausbildungsplätze, arbeitslose Jugendliche zuhauf in sogenannte Übergangssysteme abgeschoben werden, und zwar mit minimalen Aussichten, in angemessene Beschäftigungsverhältnisse eingegliedert zu werden. Angesichts der demografischen Entwicklung und des zunehmenden Facharbeitskräftemangels kommt es auch unter dieser Perspektive darauf an, die Bildungspotenziale der Problemgruppen langfristig durch eine inklusive Bildung und Berufsbildung zu mobilisieren und dauerhaft zu sichern.


Inklusive Bildung für Behinderte, Lernbeeinträchtigte, Benachteiligte | vorwärts.de

„Aushängeschild“ Rohräckerschule - Stadt und Kreis - Teckbote

16.04.2011 - 02:15 Uhr

„Aushängeschild“ Rohräckerschule


Trotz einer gewissen Unsicherheit, wie die neue Landesregierung mit dem Thema Inklusion verfahren wird, sprach sich der Kreistag in jüngster Sitzung einmütig für die Generalsanierung des Hauptgebäudes der Rohr­äckerschule in Esslingen sowie des Kindergartens für körperbehinderte Schüler aus.
Richard Umstadt
Esslingen. Die Inklusion ist für Landrat Heinz Eininger sehr wohl ein Thema, das ihm aber in Zusammenhang mit der aufwendigen Generalsanierung der Rohräckerschule kein Kopfzerbrechen bereitet. Von gut 1 000 Kindern, die das Sonderschulzentrum in Esslingen und dessen Ableger in Dettingen besuchen, kämen laut Aussage des Schulamts gerade mal 20 Kinder infrage, zusätzlich in eine Regelschule integ­riert zu werden, erinnerte der Landrat an eine Aussage von Schulamtsdirektor Dr. Klein. „Eltern können nicht auf die Rohräckerschule und deren fachliche Beratung verzichten.“
Wie Heinz Eininger anhand von Zahlen belegte, seien die Schülerzahlen an Sonderschulen im Gegensatz zu den anderen Schularten nicht rückläufig. „Wir werden auch in Zukunft stabile Kinderzahlen haben.“ Sollte sich daran wider Erwarten etwas ändern, so könne der Kreis darauf reagieren. Denn über die separaten Gebäude des Kindergartens für Sprachbehinderte und der Sprachheilschule müsse der Kreistag erst in zwei, drei Jahren entscheiden. Für beide Häuser wurde ein Aufwand von 5,2 Millionen Euro veranschlagt.
Wirtschaftliche Gründe hätten den Kreis dazu bewogen, das Sonderschulzentrum general zu sanieren und nicht neu zu bauen. Dennoch bleiben abzüglich des Landeszuschusses und des Zuschusses der Stadt Esslingen in Höhe von zwölf Millionen Euro rund 30 Millionen Euro netto am Kreis hängen. Das heißt, Kreiskämmerin Monika Dostal muss jährlich fünf Millionen Euro in die kommenden Haushalte bis 2016 einrechnen. Das macht jeweils einen Punkt Kreisumlage aus.
„Wir können gar nicht anders als zustimmen,“ sagte Jens Timm von den Freien Wählern. Dennoch überlegte er, ob der Kreistag mit seiner Entscheidung nicht eventuell etwas warten sollte, bis sich die Grün-Rote Landesregierung darüber im Klaren sei, wie sie die angedachte Inklusion in Regelschulen bewerkstelligen und vor allem finanzieren wolle.
Keinen Grund, vom eingeschlagegen Weg abzuweichen, gab es für Christoph Traub, CDU. Er erwartete jedenfalls nicht, dass sich die Überlegungen in Stuttgart auf die Rohräckerschule auswirkten.
„Aushängeschild“ Rohräckerschule - Stadt und Kreis - Teckbote

Prengel

Annedore Prengel: Ziele einer „geschlechterdemokratischen“ Pädagogik im inklusiven Kindergarten

Abstract: Die Debatte um geschlechtergerechte Pädagogik ist von widersprüchlichen Zielen bestimmt: Der Erziehung zur Gleichheit und der Dethematisierung von Geschlecht steht die Wertschätzung von geschlechtlicher Selbstbestimmung gegenüber und konstruktivistische Ansätze des „Doing Gender“ sind mit biologistischen Argumenten zu Weiblichkeit und Männlichkeit konfrontiert. Der Beitrag stellt normative Grundlagen, empirische Befunde und Handlungsperspektiven einer inklusiven Pädagogik, die dem Ziel der Geschlechterdemokratie verpflichtet ist, zur Diskussion.


Prengel

Dekade zur Inklusion der Roma - humanrights.ch

Kritisches über die Dekade zur Inklusion der Roma von zwei Schweizer Organisationen

Die bisherigen Massnahmen im Rahmen der Dekade zur Inklusion der Roma genügen nicht, denn deren Situation hat sich in Europa in den vergangenen fünf Jahren kaum verbessert. Zu diesem Schluss kommt ein aktuelles Arbeitspapier von Swisspeace, in welchem die Organisation auf die bisherigen Entwicklungen der Dekade zurückblickt und deren Auswirkung näher beleuchtet. Ähnlich lautet das Fazit der Gesellschaft für bedrohte Völker zur Halbzeit der Dekade, die seit 2005 läuft und 2015 ihr Ende finden wird.

Dekade: Roma selber sind kaum mitbeteiligt


Dekade zur Inklusion der Roma - humanrights.ch

Wiesbadener Tagblatt - Förderung braucht jedes Kind

Förderung braucht jedes Kind

16.04.2011 - WIESBADEN

Von Marianne Kreikenbom

INKLUSION Diesterwegschule hat seit 1990 Integrationsklassen

2006 verabschiedeten die Vereinten Nationen ihre Konvention über die Rechte von Menschen mit Behinderungen, zu deren Unterzeichnerstaaten die Bundesrepublik gehört. Seit dem 26. März 2009 ist diese UN-Konvention in Deutschland verbindlich. Damit gewinnt die Inklusion nicht nur als Begriff und Diskussionsstoff an Bedeutung, sondern rückt vor allem als zu verwirklichende Aufgabe ganz konkret in den Blick. Eindeutig nämlich fordert die Konvention, dass die Vertragsstaaten allen Schülern mit Beeinträchtigung den freien Zugang zur Regelschule ermöglichen. Von „Inklusion“ ist die Rede, der selbstverständlichen Teilhabe aller Menschen an der Gesellschaft. Im Unterschied zur Integration, die Kinder und Jugendliche mit Behinderung in das bestehende Bildungssystem eingliedert, bedeutet Inklusion das Mit-dabei-sein von Anfang an.


Wiesbadener Tagblatt - Förderung braucht jedes Kind

Veranstaltung der ASF zur UN-Behindertenrechtskonvention - SPD Langquaid

eranstaltung der ASF zur UN- Behindertenrechtskonvention

Arbeitsgemeinschaften


Langquaid; Eine Öffentlichkeit schaffen für die UN- Konvention für Rechte von Menschen mit Behinderungen, das war das Anliegen der Arbeitsgemeinschaft Sozialdemokratischer Frauen aus Langquaid. Mit dem Behindertenbeauftragten des Landkreises Kelheim, Edmund Klingshirn, konnte ein kompetenter Referent gewonnen werden. Im Mittelpunkt der Diskussion standen abschließend die Bildungspolitik und die Umsetzung der UN- Konvention im bayrischen Bildungssystem.

ASF- Vorsitzende Anita Singer stellte eingangs die Definition des Begriffs „Inklusion“ in das Zentrum ihrer Begrüßung. Immer wieder werde man mit diesem Wort konfrontiert, wenn man sich mit der UN- Konvention befasse. So habe sie erst einmal nach einer Erklärung gesucht und dabei die Wörter „Einschluss, Einbeziehung, Einbeschlossenheit, Dazugehörigkeit“ gefunden. „Auf die Inhalte und Umsetzungsmöglichkeiten für die Rechte von Menschen mit Behinderungen sei sie gespannt, auf die Veränderungen für die Gesellschaft und die Herausforderungen für die Politik wolle man mit dieser Veranstaltung aufmerksam machen“, so Singer.


Veranstaltung der ASF zur UN-Behindertenrechtskonvention - SPD Langquaid
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