Persons with disabilities are NOT excluded from ....

"the general education system on the basis of disability, and that children with disabilities are not excluded from free and compulsory primary education, or from secondary education, on the basis of disability"
Article 24 CONVENTION ON THE RIGHTS OF PERSONS WITH DISABILITIES

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04.04.2011 | Menschen mit Behinderungen

Preis für inklusive Unterrichtsgestaltung

Der Landesbeauftragte für die Belange behinderter Menschen, Ottmar Miles-Paul, schreibt zusammen mit dem Verein Gemeinsam Leben – Gemeinsam Lernen e.V. Mainz, dem Elternkreis Down Syndrom Mainz e.V. und dem Bildungsministerium einen Schulpreis aus. Ausgezeichnet werden beispielgebende und gelungene Konzepte für inklusiven Unterricht als Anregung für die Praxis.
Integrationsunterricht; Bild: dpa

Bis zum 1. Juni kann man sich für den Preis "Unterricht INKLUSIV" bewerben.

Der Schulpreis steht unter dem Motto "Unterricht INKLUSIV - Preis zur inklusiven Unterrichtsgestaltung an Schwerpunktschulen". Er ist, dank der Unterstützung aus dem Förderprogramm "barrierefrei, inklusiv & fair" der Sparda-Bank-Stiftung, jeweils mit 2.000 Euro dotiert ist und wird in drei Kategorien ausgeschrieben und vergeben. "Bewertet wird die Teamarbeit zwischen den Lehrkräften der allgemeinen Schulen, Förderschullehrkräften, pädagogischen Fachkräften und Integrationshelfern in der ersten Kategorie“, so Miles-Paul. "Der Einsatz und die Verankerung sonderpädagogischer Fachkompetenz bildet den Schwerpunkt der zweiten Kategorie und die Partizipation von Eltern sowie die Elternarbeit bilden den Kern der Bewertung in der dritten Kategorie."


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Interview mit Peter Radtke: „Ich leide nicht“ | Panorama - Frankfurter Rundschau

Interview mit Peter Radtke
„Ich leide nicht“

Der Schauspieler Peter Radtke, der an der Glasknochenkrankheit leidet, spricht im Interview über Präimplantationsdiagnostik und planbare Menschen.
Peter Radtke
Peter Radtke
Foto: dpa
Herr Radtke, Sie leiden an der Glasknochenkrankheit. Viele Betroffene lehnen den Begriff Krankheit für sich ab. Wie würden Sie es für sich formulieren wollen?
Es ist in erster Linie eine Behinderungsart. Krankheit bezeichnet für mich einen Zustand, der geheilt, wieder gesund gemacht werden kann. Das ist hier nicht der Fall. Es bleibt. Man hat es eben. Ich leide aber nicht an der Behinderung. Ich habe sie einfach. Es ist eine Art Lebensform.

Interview mit Peter Radtke: „Ich leide nicht“ | Panorama - Frankfurter Rundschau

Vor 70 Jahren ermordeten Nazis 64 Behinderte des Diakoniewerks | Nachrichten.at

Vor 70 Jahren ermordeten Nazis 64 Behinderte des Diakoniewerks

GALLNEUKIRCHEN. Vor 70 Jahren wurden 64 Bewohner des Diakoniewerks Gallneukirchen von den Nationalsozialisten umgebracht. Anlässlich einer Gedenkveranstaltung wurde dieses dunkle Kapitel nun intensiv erforscht.

Was geschah im Jänner des Jahres 1941? Diese Frage kann Günter Merz erstmals sehr detailliert beantworten. Der wissenschaftliche Leiter des evangelischen Museums Oberösterreich forschte in Akten und niedergeschriebenen Erinnerungen von Schwestern des Diakoniewerks.


Vor 70 Jahren ermordeten Nazis 64 Behinderte des Diakoniewerks | Nachrichten.at

PID und die Angst vor der Auslese: "Wir stärken das Ja zum Leben" - n-tv.de

Dossier
Die PID ist in vielen Ländern bereits gängige Praxis.

Die PID ist in vielen Ländern bereits gängige Praxis.
(Foto: dpa)

Donnerstag, 14. April 2011

PID und die Angst vor der Auslese"Wir stärken das Ja zum Leben"

Der Bundestag streitet über die Präimplatationsdiagnostik, kurz PID. Dürfen künstlich befruchtete Eizellen vor ihrer Einsetzung in den Mutterleib auf genetische Defekte untersucht werden - oder bereitet man damit den Weg für "Designerbabys"? Arbeitsministerin von der Leyen hat da eine klare Meinung.

Der Bundestag berät über die ethisch heikle Frage der Präimplantationsdiagnostik (PID). Dabei geht es um eine Frage, die alle politischen Lager spaltet: Sollen Gentests an künstlich erzeugten Embryonen vor Einpflanzung in den Mutterleib strikt verboten werden oder sollen begrenzt Ausnahmen möglich sein? Bundesarbeitsministerin Ursula von der Leyen erklärt im Gespräch mit n-tv, warum sie eine begrenzte Zulassung der PID für notwendig hält.


PID und die Angst vor der Auslese: "Wir stärken das Ja zum Leben" - n-tv.de

Bürgerliche gegen Konvention für Behinderte | Radio Basel

Bürgerliche gegen Konvention für Behinderte

Bern. Die Ratifizierung der UNO-Konvention für die Rechte der Menschen mit Behinderung wird von den Bürgerlichen in der Schweiz abgelehnt. Die FDP und der Arbeitgeberverband begründen dies unter anderem damit, dass das Abkommen ein Recht auf Arbeit vorsehe, das die Schweiz nicht kenne. Die Betroffenen und die Linksparteien befürworten dagegen einen Beitritt. Dies geht aus den Antworten zur entsprechenden Vernehmlassung hervor. Die von der UNO-Generalversammlung angenommene Konvention verbietet die Diskriminierung von Menschen mit Behinderung in allen Lebensbereichen.


Bürgerliche gegen Konvention für Behinderte | Radio Basel

Manche meinen, sie seien liberal geworden, nur weil sie die Richtung ihrer Intoleranz geändert haben. Wieslaw Brudzinski

Manche meinen, sie seien liberal geworden, nur weil sie die Richtung ihrer Intoleranz geändert haben.
Wieslaw Brudzinski

People with disabilities need insurance coverage: INclusion mean NOExclusion !

People with disabilities need insurance coverage:

Rede von Bundeskanzlerin Angela Merkel anlässlich des Jahresempfangs des Beauftragten der Bundesregierung für die Belange behinderter Menschen



(...) Ich habe auch die Freude, diese Gelegenheit nutzen zu können, ein herzliches Dankeschön an Sie alle zu richten, die Sie an der Entwicklung eines Nationalen Aktionsplans mitarbeiten, den wir in Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention verabschieden wollen. Das ist ein hartes Stück Arbeit. Auch nach der Verabschiedung wird immer noch viel zu tun bleiben, aber ich glaube auch, dass diese UN-Konvention für die Belange der Menschen mit Behinderungen von ungeheurer Bedeutung ist.

Deutschland hat diese UN-Konvention als einer der ersten Staaten unterzeichnet und ratifiziert. Das haben wir aus Überzeugung getan, denn wir glauben, dass diese Konvention ein bedeutender Schritt ist. Die Rechte für die weltweit rund 690 Millionen Menschen mit Behinderungen werden mit dieser Konvention erstmals verbindlich festgelegt. Sie macht die Menschenrechtscharta der Vereinten Nationen für Menschen mit Behinderungen ganz konkret.(..)

Jetzt geht es natürlich darum, auf der Grundlage der UN-Konvention, die ja erst einmal nur ein Stück Papier ist, etwas Lebendiges hinzuzubekommen. Die Konvention ist also so etwas wie ein politischer Impulsgeber. Im Zentrum steht dabei die gleichberechtigte Chance der Teilhabe am politischen, gesellschaftlichen, wirtschaftlichen und kulturellen Leben. Wenn wir als Regierung den Nationalen Aktionsplan verabschieden werden, wird es natürlich auch eine breite parlamentarische Beratung geben. – Hier ist eine ganze Reihe Parlamentarier vertreten, die ich natürlich auch ganz herzlich begrüße.

In Deutschland leben 8,7 Millionen Menschen mit Behinderungen – das sind mehr als zehn Prozent der Bürgerinnen und Bürger. Ich wage die Behauptung, dass das vielen gar nicht so bewusst ist. Deshalb ist es auch unsere Aufgabe, diese Tatsache immer wieder in das Blickfeld zu rücken. Teilhabe, das ist für Sie, die Sie Behinderungen haben, zuvorderst ein tägliches Erlebnis: Habe ich teil oder nicht? Ich glaube, dass viele, die keine Behinderungen aufweisen, gar nicht nachvollziehen können, an welchen Stellen Teilhabe eingeschränkt ist, und wie viel Gedankenlosigkeit es noch gibt.(...)


Kommentar: Es reicht nicht in einem Vereinten Europa lediglich Behinderte mit Deutschem Pass zu schuetzen, Europaeische Loesungen werden benoetigt: aus diesem Grunde ist die Blockadehaltung der Bundesregierung im Europaeischen Rat in Bezug auf die Antidiskriminierungsrichtlinie fatal ! Taten muessen Worten folgen, sonst verlieren die Menschen (= und Kapitalmaerkte) das Vertrauen in die Politik und die Inklusionsfaehigkeit Europas ! 

Eine Familie in Deutschland kaempft fuer ABA und Inklusion ihres Kindes! Das Schulamt steht der Inklusion in der Zwischenzeit positiv gegenueber, weil es das ABA Konzept verstanden hat !


Eine Familie in Deutschland kaempft fuer ABA und Inklusion ihres Kindes! Das Schulamt steht der Inklusion in der Zwischenzeit positiv gegenueber, weil es das ABA Konzept verstanden hat. Hier ihr Bericht:

"Hallo zusammen,

> wir kämpfen gerade darum, dass unser Sohn nicht in eine Sonderschule gehen muss - in unserem Fall wäre es eine sog. Außenklasse, also eine Klasse einer Sonderschule, die in einer Grundschule unterrichtet wird, und teilweise gemeinsamen Unterricht mit einer Grundschulklasse hat. In Baden-Württemberg wird das schon als großer Fortschritt gesehen, es ist aber nach wie vor eine Sonderbeschulung und ist meistens auch auf die Grundschule begrenzt, nach der vierten Klasse kommen die Kinder dann wieder zurück in die "Stammschule" und die Integration, wenn man überhaupt davon reden kann, ist damit beendet.

> Wir möchten, dass unser Sohn von Anfang an mit Schulbegleitung in eine normale Grundschule integriert wird und müssen nun gegenüber dem Schulrat gute Argumente bringen. Im sonderpädagogischen Gutachten, das bereits erstellt wurde, wird die Beschulung in einer Außenklasse empfohlen!
>
> Ich habe die Befürchtung, dass unser Kind dann nicht mehr so gute Fortschritte in seiner Entwicklung machen wird, wie er sie im Moment mit intensivem ABA macht, weil die Sonderpädagogen dieser Methode gegenüber skeptisch sind und lieber ihre "bewährten" Methoden anwenden. TEACCH kennen sie gerade noch, aber ABA...?

> Mir fiel beim Drübernachdenken ein Vergleich ein, den ich gerne mal zur Diskussion stellen würde. Heute würde bei uns niemand mehr auf die Idee kommen, alle Kinder mit Migrationshintergrund in eine extra Schule oder Klasse zu stecken, weil sie da durch geschultes Personal doch besser gefördert werden könnten. Keiner käme auf den Gedanken, dass ein ausländisches Kind in einer solchen Klasse besser deutsch lernen würde. Selbstverständlich sollen Kinder mit Migrationshintergrund so viel wie möglich mit deutschen Kindern zusammen sein, weil sie so am einfachsten lernen, die deutsche Sprache zu sprechen, die deutsche Kultur kennenzulernen und sich in unserem Land zurecht zu finden. Nur bei behinderten Kindern ist man immer noch davon überzeugt, dass sie nur mit anderen behinderten Kindern optimal lernen können. Ich frage mich warum? So wie jedes ausländische Kind aus ganz unterschiedlichen familiären, religiösen und kulturellen Hintergründen kommt und es deshalb überhaupt nicht sinnvoll wäre, sie in eine Klasse zu stecken, so bringt ja auch jedes behinderte Kind seinen individuellen Förderbedarf mit. Ein autistisches Kind hat unter Umständen ganz andere Bedürfnisse als ein Kind mit Down Syndrom. Trotzdem denkt man hier immer noch: sonderpädagogischer Förderbedarf ist sonderpädagogischer Förderbedarf!

> Ein großes Handicap, das viele Kinder mit Behinderungen insbesondere autistische Kinder haben, ist die mangelnde Kommunikationsfähigkeit. Wie sollen Kinder mit diesem Förderbedarf es lernen, richtig und angemessen zu kommunizieren, wenn sie nur unter sich sind. Genausowenig wie kroatische, türkische und chinesische Kinder nicht richtig deutsch lernen, wenn sie nicht mit deutschen Kindern zusammen sind. Sie lernen es am besten und einfachsten im Umgang mit deutschen Kindern.

> Integration kann nur gelingen, wenn es keine Aussonderung mehr gibt. Sind die Kinder in der Schule getrennt und lernen es da nicht miteinander umzugehen, lernen sie es später auch nicht und eine gelungene Integration wird immer unwahrscheinlicher. Ich habe mich schon manchmal gefragt, warum man von "Eingliederungshilfe" spricht, wenn Sonderschulen für ihre Arbeit Geld vom Sozialamt kriegen. Es müsste eigentlich "Ausgliederungshilfe" genannt werden!

> Fallen euch auch noch gute Argumente ein, mit denen wir die Integration in eine Regelschule begründen können?

> LG, Ute

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