Persons with disabilities are NOT excluded from ....

"the general education system on the basis of disability, and that children with disabilities are not excluded from free and compulsory primary education, or from secondary education, on the basis of disability"
Article 24 CONVENTION ON THE RIGHTS OF PERSONS WITH DISABILITIES

Inklusion: In Ottmaring steht die Tür für alle offen - Nachrichten Friedberg - Augsburger Allgemeine

Inklusion

In Ottmaring steht die Tür für alle offen

Regelschulen im Landkreis haben schon Erfahrung mit behinderten Kindern im Unterricht Von Catrin Weykopf

Aichach-Friedberg In Ottmaring ist die Realität derzeit schneller, als der Bayerische Landtag folgen kann. Während die Abgeordneten in München noch darüber beraten, wie das Gesetz aussehen soll, mit dem die Inklusion behinderter Kinder an Regelschulen funktionieren könnte, ist es an der Johann-Peter-Ring- Volksschule schon so weit: Für das kommende Schuljahr wurde hier ein Kind angemeldet, das zwar geistig und körperlich behindert ist, aber dennoch am regulären Unterricht teilnehmen möchte.

Vonseiten der Schule stehen dem Antrag keine Hindernisse im Weg. Problematisch könnte allerdings werden, dass bisher noch unklar ist, ob die Schülerzahl in Ottmaring ausreichen wird, um zwei erste Klassen einzurichten. Sollte es nur eine, dafür zahlenmäßig große Klasse geben, stehen die Chancen schlecht, das Inklusionskind aufnehmen zu können, heißt es vonseiten der Schule. Ob es eine Teilung geben wird oder nicht, darüber entscheidet das Schulamt.

Gänzlich neu ist es an den Regelschulen in der Region allerdings nicht, dass behinderte und nicht behinderte Kinder zusammen unterrichtet werden. Auch schon vor den für Herbst geplanten Inklusions-Regelungen hatten beispielsweise die Schulen in Stätzling und Merching behinderte Schüler. In Mering sind es aktuell drei Kinder, die trotz ihrer körperlichen Einschränkungen die Schule an der Ambérieustraße besuchen.


Inklusion: In Ottmaring steht die Tür für alle offen - Nachrichten Friedberg - Augsburger Allgemeine

Wenn Computer sprechen müssen Arolser Zeitung Waldeck Lokales / WLZ/FZ-online.de

Bad Arolsen

Wenn Computer sprechen müssen


Wenn Tom „Mama“ meint, streicht er über seine rechte Wange. Wenn er seine Meinung zum Mittagessen abgeben möchte, dann lässt er einen computergestützten XL-Talker mit Frauenstimme sprechen. Tom ist einer von 70 Schülern an der Bathildisheim-Schule, die nicht sprechen können. Zusammen mit rund 440 weiteren Kindern mit verschiedensten Behinderungen erhält er dort Förderunterricht. Gebärden und Computer zählen zur so genannten Unterstützten Kommunikation für Menschen wie Tom.
Gebärden
Die Preising-Schule gehört seit 1990 zu den Förderschulen, in denen das damals junge Fachgebiet der Unterstützten Kommunikation (UK) wegweisend umgesetzt wurde, so Bathildisheim-Vorstand Albert Schmidt. In Kursen werden Schlüsselwörter lautsprachbegleitend gebärdet oder können Schüler die Antwort auf eine Frage mithilfe der Stimme seines Sprachcomputers geben. Fortbildungen und Beratungen zur UK werden von geschulten Kollegen übernommen. Als Beratungs- und Förderzentrum steht das Schulteam für externe Beratungen von Eltern, Schülern und Institutionen bereit.
Beratungsstelle
Neu ist die gegenwärtig von Förderschullehrer Jörg Wöllenstein betreute UK-Beratungsstelle. Sie wendet sich bereits an Eltern von Kindern im Kindergartenalter, um so früh wie möglich Empfehlungen für die individuelle Entwicklung der UK geben zu können. „Kommunikation ist der Schlüssel für die Inklusion“, sagt Konrektorin Dr. Ursula Braun, bundesweit bekannte Fachfrau im Bereich UK. Mit der Inklusion ist in der Pädagogik als Ziel eine Schule gemeint, die für Menschen mit unterschiedlichen geistigen und körperlichen Voraussetzungen gemeinsamen Unterricht anbietet. Doch bei der UK rangiere Deutschland hinter den USA und skandinavischen Ländern. Dieses Thema sei noch nicht selbstverständlicher Teil des Studiums von Förderschullehrern oder bei der Ausbildung von Logopäden, erklärt Braun.
Wenn Computer sprechen müssen Arolser Zeitung Waldeck Lokales / WLZ/FZ-online.de

Mehr Kinder mit Handicap sollen auf Regelschule | Koeln.de

Gemeinsamer Unterricht

Mehr Kinder mit Handicap sollen auf Regelschule

Über 5.000 Kinder besuchen derzeit in Köln eine Förderschule. Nur rund 1.000 Jungen und Mädchen mit einem Handicap haben einen Platz in einer der 285 Regelschulen der Stadt gefunden. Dabei hätten alle einen Anspruch auf „Inklusion“, so sieht es jedenfalls Artikel 24 der UN-Menschenrechtskonvention vor, die auch Deutschland unterschrieben hat. Auf einer Tagung suchten am Mittwoch Experten, wie das Ziel eines gemeinsamen Unterrichts erreicht werden kann.

Schon vor einem Jahr beauftragte der Rat die Verwaltung, Pläne vorzulegen, wie bis 2012 mindestens 80 Prozent der Kinder mit einer körperlichen, geistigen oder psychischen Behinderung, die heute noch auf eine Förderschule geschickt werden, eine „normale“ Schule besuchen können. „Noch ist es genau umgekehrt“, sagte Kölns Schuldezernentin Agnes Klein (Foto), „zur Zeit gehen 80 Prozent auf eine Regelschule.“ Dazu sei vor allem eine Veränderung in den Köpfen nötig: „Es muss normal sein, dass Kinder verschieden sind.“

Deshalb freute sie sich besonders über eine Resolution mit dem klaren Bekenntnis zur Inklusion, die die Vollversammlung aller Kölner Schulen gerade erst beschlossen hat. Bislang gibt es dies aber erst an 27 Grundschulen und nur an 8 weiterführenden Schulen. Immerhin gibt es schon 65 integrative Kindertagesstätten. Immerhin 72 Prozent der Eltern wünschten den gemeinsamen Unterricht, so eine Umfrage des Landschaftsverbands Rheinland (LVR), der in Köln fünf Förderschulen unterhält.


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Kindern mit und ohne Behinderungen

Kultusministerkonferenz setzt Verpflichtung zum gemeinsamen Unterricht von Kindern mit und ohne Behinderungen nicht um

Kinder mit Behinderung

shutterstock

“Der Entwurf der Empfehlungen der Kultusministerkonferenz zur inklusiven Bildung von Kindern und Jugendlichen mit Behinderungen in Schulen entspricht nicht den Anforderungen der UN-Behindertenrechtskonvention”, betonte der Beauftragte der Bundesregierung für die Belange behinderter Menschen, Hubert Hüppe, anlässlich des Stellungnahmeverfahrens der Kultusministerkonferenz zu dem Entwurf.

Der Behindertenbeauftragte verdeutlichte in seiner Stellungnahme an die Kultusministerkonferenz, dass die Konvention eindeutig den gemeinsamen Unterricht von Kindern mit und ohne Behinderungen mitsamt den hierfür notwendigen Rahmenbedingungen vorsehe. Aus der Konvention ergebe sich nicht nur die staatliche Verpflichtung, gemeinsamen Unterricht zu ermöglichen, sondern auch das individuelle Recht des Kindes mit Behinderung auf diskriminierungsfreien Zugang zum gemeinsamen Unterricht, erklärte Hubert Hüppe. Der Entwurf der Kultusministerkonferenz zementiere hingegen das in Deutschland vorherrschende Förderschulsystem.

Er bleibe damit hinter dem von der Kultusministerkonferenz selbst formulierten Ziel zurück, gemeinsamen Unterricht von Kindern mit und ohne Behinderungen umfassend zu ermöglichen, betonte der Behindertenbeauftragte. Wichtig sei auch, den teilweise einsetzenden Etikettenschwindel offenzulegen, bei dem der Begriff der “Inklusion” umgedeutet werden soll. “Eine ‘inklusive Schule’ bedeutet gemeinsamen Unterricht von Anfang an. Das derzeitige Förderschulsystem als inklusiv zu verkaufen, wie die Kultusministerkonferenz es anscheinend vorhat, widerspricht nicht nur den rechtlichen Vorgaben der Konvention. Es ignoriert auch die Eltern von Kindern mit Behinderungen, die seit langem für gleiche Chancen ihrer Kinder kämpfen und sich mit der UN-Behindertenrechtskonvention berechtigte Hoffnungen auf den gemeinsamen Unterricht in allgemeinen Schulen gemacht haben”, betonte Hubert Hüppe.


Kindern mit und ohne Behinderungen

Inklusion: Gähnende Leere rund um Schlüchtern

Region Eine neue „Landkarte der inklusiven Bildung“ soll zeigen, wo behinderte mit nicht behinderten Menschen zusammen lernen und arbeiten. So begrüßenswert die Initiative der Bundesregierung auch sein mag – rundum Schlüchtern gibt es keine Einträge.


Es liest sich so schön auf der Homepage der neuen Inklusionslandkarte: „Die UN-Behindertenrechtskonvention umsetzen – Leuchttürme zeigen den Weg.“ Denn seit zwei Jahren ist in Deutschland die Rechtsnorm in Kraft, die behinderten Menschen ein Leben mitten in der Gesellschaft ermöglichen soll (Inklusion). Wenn man allerdings im Umkreis von 50 Kilometern um Schlüchtern nach Einträgen sucht, findet man keinen einzigen Treffer.
Welche Angebote dabei sind, entscheidet ein Inklusionsbeirat, der mehrheitlich mit behinderten Menschen besetzt ist. Das Gremium wurde vom Behindertenbeauftragten der Bundesregierung eingerichtet.

Verena Middendorf, selbst Mutter eines Kindes mit sonderpädagogischem Förderbedarf und Mitgründerin der Initiative für Inklusion Main-Kinzig-Kreis ärgert es, dass derzeit behinderten Kindern das gesellschaftliche Leben vorenthalten werde, indem sie oft fernab von ihrem Wohnort in Förderschulen „zwangseingeschult“ würden. „Die Kinder können so keine Kontakte zu Menschen ohne Behinderung knüpfen“, sagt Middendorf. Außerdem finde gemeinsames Leben und Lernen nicht statt. „Es ist noch nicht genug in den Köpfen, dass es sich bei der UN-Konvention um ein Menschenrecht handelt. Die Umsetzung der Konvention findet nur unter Vorbehalt der Resourcen statt. Unter dieser Prämisse wird die Forderung nach Gleichberechtigung noch lange ausgesessen.“

Dr Tolmein: Präimplantationsdiagnostik im Bundestag - wer leidet an wem? -- kobinet


Präimplantationsdiagnostik im Bundestag - wer leidet an wem? -- kobinet

The right to political participation of persons with mental health problems and persons with intellectual disabilities

https://docs.google.com/viewer?a=v&pid=explorer&chrome=true&srcid=0B8nJ_p9s-OXEMmRmYmNhMWItMDc2MS00ODVjLWEwODgtMWU0YTQ5ZTU5YjZh&hl=de


Das Parlament: Menschen mit Behinderungen

https://docs.google.com/viewer?a=v&pid=explorer&chrome=true&srcid=0B8nJ_p9s-OXENDU2NGY2NmQtZjkwYi00NmVmLWJlMGYtMjY4ODI5ODdmYzhk&hl=de



Inklusion ist ein Thema, dass vorallem diejenigen tangiert, die exkludiert sind und weniger die, die bereits in die Gesellschaft inkludiert sind, deshalb sind Volksentscheide wie der Hamburger bei Inklusion weder sinnvoll noch zielfuehrend !

Inklusion ist ein Thema, dass vorallem diejenigen tangiert, die exkludiert sind und weniger die, die bereits in die Gesellschaft inkludiert sind, deshalb sind Volksentscheide wie der Hamburger bei Inklusion weder sinnvoll noch zielfuehrend !
Wasilios Katsioulis, 14.04.2011

Internationales Symposium Recht auf Bildung an der KPH Wien/Krems

Internationales Symposium Recht auf Bildung an der KPH Wien/Krems

Das Recht auf Bildung ist ein Thema, das uns alle trifft und betrifft. Fragen wie - Bildung: exklusiv oder inklusiv? - Welche Chancen auf Bildung haben unbegleitete minderjährige Flüchtlinge in Österreich? - (Menschen)recht auf Standards? - Lernkultur und zukunftsweisende Raumgestaltung? - Das Recht auf Bildung: ein Leben lang? sind aktuell und durchaus sperrig. Die KPH Wien/Krems lädt Sie daher sehr herzlich zum Internationalen Symposium Recht auf Bildung ein.

Zentraler Dreh- und Angelpunkt sind die Vorträge der beiden international renommierten Universitäts-Professoren Dr. Gottfried Biewer (Universität Wien) zum Thema "Die UN-Behindertenrechtskonvention und das Recht auf Bildung" und Dr. Walter Kirchschläger (Universität Luzern) zum Thema "Als Gottes Abbild: Die Würde des Menschen als Ausdruck seiner Identität".


Internationales Symposium Recht auf Bildung an der KPH Wien/Krems

Misshandlung gehörloser Kinder - Taubenschlag, das deutsche Portal für Hörgeschädigte

Annäherungstreffen zwischen Schwester M. Andrea aus der Ordensleitung und Barbara Schumacher, einer ehemaligen Betroffenen

Misshandlungen von Heimkindern waren in früheren Jahren nicht selten. Das traf auch für gehörlose Kinder zu, und auch Ordensschwestern waren oft nicht gerade zimperlich. Ehemalige Schüler werden diese schlimmen Erinnerungen nicht los. Aber sie möchten, dass die Vorfälle bereinigt werden. Von einem Treffen Betroffener mit Verantwortlichen der Heime berichtet Sylke Heinrich:

Misshandlung gehörloser Kinder - Taubenschlag, das deutsche Portal für Hörgeschädigte

Frankreich braucht 3.000 ABA Analysten, Deutschland mindestens ebensoviele!

http://autismeinfantile.com/informations/actualites/modifier-un-comportement-cest-un-metier-nous-voulons-que-les-professionnels-de-laba-soient-formes-a-luniversite/



Veränderungen bei Hilfe zur Pflege in Bayern -- kobinet

13.04.2011 - 19:55

Veränderungen bei Hilfe zur Pflege in Bayern.

München (kobinet) Die Hilfe zur Pflege in Bayern soll nun auch in die Zuständigkeit der Bezirke fallen. Die bayerische Sozialministerin Christine Haderthauer hat bei einem Treffen mit Vertretern der kommunalen Spitzenverbände diese Änderung angekündigt. Sie solle laut Haderthauer dazu dienen, Kompetenz–Gewirr und Zuständigkeitsstreitereien für Menschen mit Behinderung aufzulösen und Leistungen in Zukunft bürgerfreundlich aus einer Hand zu erbringen.

Die Interessenvertretung Selbstbestimmt Leben Bayern sieht dieser Veränderung mit großer Skepsis entgegen. Besonders aus dem Bezirk Oberbayern sind beim bereits vollzogenen Wechsel der Zuständigkeit für die Eingliederungshilfe Versuche Leistungen zu kürzen bekannt geworden. In München hat sich unter dem Dach des VbA-Selbstbestimmt Leben e.V. ein Arbeitskreis "Behindertenrechtskonvention von unten" gegründet. Die meisten TeilnehmerInnen dieses Arbeitskreises sind von restriktiven Umgangsweisen der SachbearbeiterInnen des Bezirks und erheblichen Kürzungen selbst bisher gewährter Leistungen betroffen.

Veränderungen bei Hilfe zur Pflege in Bayern -- kobinet

HWelt - Kein Negativtest für behinderte Kinder in Niedersachsen

Kein Negativtest für behinderte Kinder in Niedersachsen Drucken E-Mail
Mittwoch, 13 April 2011
Hannover - Die UN-Behindertenrechtskonvention verpflichtet auch Niedersachsen, ein inklusives Schulsystem auf allen Ebenen zu schaffen und stellt damit die niedersächsische Bildungspolitik vor große strukturelle und pädagogische Herausforderungen. Eine der führenden Inklusionswissenschaftlerinnen in Deutschland, Frau Professorin Dr. Jutta Schöler, referierte zu dem Thema „Auf dem Weg zur Inklusion in der Schule“ und führte aus: „Die so genannte Defizit-Diagnostik, die die Aussonderung begründet, die Abstimmung über die Beteiligung von Kindern mit besonderen Förderbedarf und die Überweisung von Kindern mit besonderem Förderbedarf auf besondere Schulen gegen den Willen der Eltern darf es künftig in Niedersachsen nicht mehr geben.“


Auf Einladung des Landesbeauftragten für Menschen mit Behinderungen, Karl Finke, kamen Fachleute aus ganz Niedersachsen in Hannover zum Round Table Inklusion zusammen um einen Beitrag zur Strukturierung der Inklusionsdebatte und zur Orientierung der politischen Entscheidungsfindung in Niedersachsen leisten. Finke begrüßte neben den Tagungsteilnehmern insbesondere die anwesenden Mitglieder des Kultusausschuss des Niedersächsischen Landtages.


HWelt - Kein Negativtest für behinderte Kinder in Niedersachsen

Equality of opportunity is not the same as equal opportunities of the same kind !

Equal opportunities
Equality of opportunity is not the same as equal opportunities of the same kind, since these do not achieve the social goal of integration. Opportunities are equal if the same efforts lead to similar results given appropriate, specified conditions and means, which can be ensured by amending factors which are irrelevant in achieving work-related and final outcomes. Equality of opportunity is inconceivable without same-price access to products and services available to everybody; production technology enables their cost-effective diversification, so that people with disabilities should not incur extra costs simply because they have different needs.




ots.at: Huainigg: Die Einbindung behinderter Menschen als Motor für gesellschaftliche Weiterentwicklungen

Huainigg: Die Einbindung behinderter Menschen als Motor für gesellschaftliche Weiterentwicklungen

Utl.: ÖVP-Behindertensprecher sprach in Deutschland vor Merkel und Behindertenvertreterorganisationen =


   Wien (OTS/ÖVP-PK) - "Was ist Glück?" so lautete der Titel der Rede des ÖVP-Sprechers für Menschen mit Behinderung, Abg. Dr. Franz-Joseph Huainigg, vor 300 Behindertenvertreterorganisationen und der deutschen Bundeskanzlerin Angela Merkel in Berlin. Auf Einladung des Behindertenbeauftragten der deutschen Bundesregierung war Huainigg gestern, Dienstagabend, zum Jahresempfang des Behindertenbeauftragten der deutschen Bundesregierung gekommen.  
Für Huainigg selbst, der nach einer Impfung im Kindesalter im Rollstuhl sitzt und beatmet werden muss, bedeutet Glück, "einen Elektrorollstuhl zu fahren, als Halsschmuck den Schlauch der Beatmungsmaschine zu tragen, mit einer Atemkanüle zu atmen, mit meiner neunjährigen Tochter Mensch-ärgere-dich-nicht zu spielen und mit meiner Familie leben zu dürfen." 
Selbst bestimmtes Leben als politisches Programm der Behindertenbewegung 
Für 90 Prozent der Bevölkerung sei selbstverständlich, wofür behinderte Menschen tagtäglich kämpfen müssen, etwa der Besuch von Kindergarten und Schule, Fahren mit Bus und Bahn,  einer Arbeit nachzugehen, eine Familie zu gründen, zählte Huainigg auf. "Für die europäische Behindertenbewegung ist ein selbst bestimmtes Leben das politische Programm." Die UN-Konvention für die Rechte behinderter Menschen gebe die Zielsetzung vor: Gleichberechtigte Teilhabe in Kindergarten, Schule und Beruf, persönliche Assistenz zur Umsetzung eines selbstbestimmten Lebens und auch das Recht auf Leben schon vor der Geburt. 
Diese Rahmenbedingungen forderten  Menschen mit Behinderung zu Recht ein, die Umsetzung könne nur in Zusammenarbeit mit Betroffenen auf gleicher Augenhöhe gelingen.

ots.at: Huainigg: Die Einbindung behinderter Menschen als Motor für gesellschaftliche Weiterentwicklungen

Das Thema Inklusion kommt weiter in Bewegung !

https://docs.google.com/viewer?a=v&pid=explorer&chrome=true&srcid=0B8nJ_p9s-OXEMjE3MDI2ZmUtOTZmNy00ZDEzLThhODQtNWQwNWVlOWU2OGNj&hl=de

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