Persons with disabilities are NOT excluded from ....

"the general education system on the basis of disability, and that children with disabilities are not excluded from free and compulsory primary education, or from secondary education, on the basis of disability"
Article 24 CONVENTION ON THE RIGHTS OF PERSONS WITH DISABILITIES

Comment on the article of the EU Observer



Dear colleagues,


it is absolutely inacceptable and untrue to express the opinion, that the European School is accessible for children with learning disabilities:
this is not the case since more than 40 years and for that reason officials with such children run automatically into trouble:


For further information, see



Fact is that servants of the European Union with disabled children run into tremandous problems because of this inaccessibility of the European Schools!

I would like you to correct your article analogue to the facts and not a wrong impression as it is often given by the European Schools to the public.

Thank you in advance!

Best regards
Wasilios KATSIOULIS
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W.. http://www.noexclusion.com

Eine Katastrophe wie die Japanische ist nur durch Solidaritaet und Inklusion zu loesen!

Was kostet Diskriminierung wirklich ? No peanuts !

Irrtümlich glauben viele, dass Diskriminierung nicht bekämpft werden müsse, weil sie nur wenige Einzelfälle beträfe, die zwar sozial gesehen bedauerlich seien aber wirtschaftlich betrachtet für die Gesellschaft nicht ins Gewicht fallen. Dieser Irrtum wird durch Lobbyismus verstärkt!

Es ist umgekehrt!

Die gesamte Gesellschaft, und so auch die wirtschaftliche Entwicklung eines Landes oder Europas wird sehr negativ durch indirekte Diskriminierung getroffen, weil es keine Regeln gegen Diskriminierung  in der Zivilgesellschaft gibt! Die entsprechende Richtlinie wird bekanntlich blockiert.
Indirekte Diskriminierung bedeutet, dass Menschen, die in bestimmte Situationen geraten und mit bestimmten Merkmalen ohne verfügbare Regeln der Antidiskriminierung (durch „mangelhafte") Gesetze selbst schnell selbst  zu Opfern direkter Diskriminierung werden können!
Dies ist immer dann der Fall, wenn das Leben einen Menschen in eine Situation bringt in der es noch keine Barrierefreiheit  gibt, eben das Gesetz dies nicht vorsieht oder weil in diesen Fällen noch keine Antidiskriminierungsregeln herrschen, die die Barrierefreiheit  fuer die entsprechend fehlenden Regeln in den Gesetzen und ihren Zugang erst herstellen und aufrechterhalten:
Wenn ein Mensch mit einer Behinderung  etwa einen Lebens- oder Berufsunfähigkeitsvertrag  abschließen muss, um einen Kredit für sein Haus zu erhalten, dass er bauen will oder ein Gerichtsgebäude  betreten muss, dass nicht barrierefrei ist – z.B. keinen Fahrstuhl hat – um etwa als Zeuge bei einer Gerichtsverhandlung im 6. Stock geladen ist oder wenn die Fernbedienung eines Fernsehapparates nicht so umgestaltet ist, dass sie auch von einem blinden Menschen bedient werden kann oder wenn behinderungsbedingt notwendige Adaptionen wie die Methode ABA (applied behaviour analysis) für autistische Kinder in Schulen nicht zur Anwendung kommt, weil die Schulbehörde bisher keine Regeln für die inklusive Beschulung erlassen hat, und deshalb diese Kinder weiter ausgegrenzt bleiben, weil sie nur wegen der fehlenden Adaptionen nicht am Lern- und sozialen Leben der Schule teilnehmen können.
Die Inklusion in eine Gesellschaft hängt also immer vom Grad der Barrierefreiheit und damit von der Qualität der Gesetze und der Antidiskriminierungsregeln ab. Je mehr Regeln der Antidiskriminierung bestehen, desto besser, denn nur diese Regeln stellen sicher, dass alle Menschen teilnehmen können und die für sie erforderlichen Adaptionen verfügbar sind, die die Gesellschaft ihnen unter Ignorierung  ihres Merkmales und der jeweiligen Lebenssituation, in der er diskriminiert wird, eigentlich nicht zur Verfügung stellen würde weil sie irrtümlich glaubt es sei nicht zu ihrem wirtschaftlichen Schaden!
Zum Titel dieses Artikels:  Diskriminierung betrifft  Ausländer, Frauen, Behinderte, und viele andere Millionen Menschen. Sofern es also in einer Gesellschaft keine klaren Regeln der Antidiskriminierung  gibt werden nicht Minderheiten sondern Mehrheiten von Exklusionen betroffen!
Man kann sogar sagen, dass jeder Mensch in bestimmten Situationen von indirekter Diskriminierung betroffen wird!
Damit ist noch immer nicht die Frage des wirtschaftlichen Effektes der indirekten Diskriminierung  auf die Gesellschaft beantwortet:
diese durch mangelhafte Gesetze oder fehlende Antidiskriminierungsregeln ausgelöste Barriereunfreiheit führt wirtschaftlich betrachtet dazu, dass Menschen dieser Gruppen (also aller Menschen in bestimmten Situationen) weder sozial noch wirtschaftlich betrachtet am Leben teilhaben können, weil sie nämlich keinen Zugang zu Gebaeuden, Waren oder Dienstleistungen erhalten:  der Behinderte aus dem obigen Beispiel etwa muss auf den Hausbau verzichten, weil ihm bereits im Vorwege bewusst ist, dass er keinen Kredit erhalten kann, der durch die notwendige Lebensversicherung erst abgesichert ist: diese bekommt er aber wegen seiner Behinderung nicht. Er verzichtet so nicht nur auf die Versicherung und den Kredit, sondern baut auch kein Haus!
Jeder wird verstehen, dass nicht nur die direkte Diskriminierung, wie in diesem Beispiel, zu Opportunitätskosten für die Gesellschaft führt, sondern und vor allem der Verzicht auf die soziale und wirtschaftliche Teilhabe der Betroffenen (Aller Menschen in bestimmten (diskriminierenden) Situationen!) der erst durch die Kenntnis über die bestehende Barriereunfreiheit ausgelöst wird!
Dieser Verzicht auf soziale und wirtschaftliche Teilhabe aufgrund indirekter Diskriminierung umfasst also hunderte Millionen Europäer, die in der Zivilgesellschaft in bestimmten Situationen exkludiert sind und somit auch wirtschaftlich betrachtet nicht teilhaben können, was wiederum zu erheblichen Schaden für die  gesamte Gesellschaft führt, diesmal nicht nur sozial sondern wirtschaftlich betrachtet.
Der Verzicht auf Teilhabe heißt, dass Opportunitätskosten, die der Gesellschaft entstehen mit dem Verzicht auf Wachstum durch Diskriminierung gleichzusetzen ist, denn wären im Umkehrschluss Regeln der Antidiskriminierung (der Barrierefreiheit) vorhanden, so wären Gebäude, Produkte und Dienstleistungen für alle Menschen zugänglich („designed for all") und so wäre die wirtschaftliche Leistung der ganzen Gesellschaft wesentlich grösser.
Nicht ohne Grund, hat also die Blockadehaltung der Bundesregierung  gegen die Europäische Antidiskriminierungsrichtlinie im Europäischen Rat seit dem letzten Jahr nicht nur zu weiterem sozialem Leid von Millionen weiterhin diskriminierten Europäern geführt, sondern war auch für die Kapitalmärkte Grund genug die wirtschaftliche Krise in Zeiten stagnierender Konsummärkte zu verstärken oder gar die Krise an den Kapitalmärkten erst auszulösen (siehe Artikel: http://www.mein-herz-schlaegt-links.de/index.php?option=com_content&view=article&id=1428:diskriminierung-hemmt-alle&catid=75:behindertenpolitik&Itemid=147 und http://www.mein-herz-schlaegt-links.de/index.php?option=com_content&view=article&id=1528:vom-euro-der-inklusion-der-gesellschaft-europas-und-fatalen-politischen-entscheidungen&catid=78:finanzpolitik&Itemid=150)
Diese These wird verständlicher, wenn bedacht wird, dass beispielsweise alleine 80 Millionen Europäer von Behinderungen betroffen sind!
Die tatsächlich relativ wenigen Menschen die von direkter Diskriminierung betroffen sind (etwa weil sie es gewagt haben ein „normales Leben führen zu wollen" oder weil das Leben sie an die Grenze des für sie erlaubten geführt hat), existenziell jedoch Totalschäden davontragen, sind wirtschaftlich betrachtet nicht der Grund für diese die gesamte Gesellschaft betreffenden Wirtschaftskrisen sondern die indirekte Diskriminierung, die durch Barriereunfreiheit zu o.g. Opportunitätskosten und damit zu geringerer Wirtschaftsleistung  in wesentlichem Umfange führt ! Die Bundesregierung schadet durch ihre Blockadehaltung  nicht nur Menschen in ihrer freien Lebensgestaltung  sondern auch der wirtschaftlichen Perspektive Europas!
Ergo: Die Bundesregierung sollte sofort den Weg für die Europäische Antidiskriminierungsrichtlinie freigeben, die konkrete Maßnahmen zur Barrierefreiheit enthält und die Europäische Kommission sollte zusätzlich zu diesen Regeln effektive Sanktionsmechanismen einführen, die sicherstellen, dass potentielle Diskriminierer „freiwillig" (von sich aus) für Barrierefreiheit ihrer Produkte und Services („design for all") sorgt.
Die Vereinigten Staaten von Amerika haben unlängst verstanden wo der Hase in dieser Frage langläuft, während in Europa Lobbyisten der Europäischen Politik vorgaukeln es ginge lediglich in dieser Frage um wenige Einzelfälle und nicht um die sozialen und wirtschaftlichen Effekte indirekter Diskriminierung!
Solange dieser Einfluss auf die Europäische Politik bestehen bleibt wird es in Europa weder zu grösserer sozialer Teilhabe kommen können (fehlende Adaptionen) noch zu wesentlich größerer wirtschaftlicher Entwicklung über Multiplikatoreffekte !
Die Kapitalmärkte „honorieren" diesen Umstand entsprechend so wie die (betroffenen) Millionen Bürger bei den kommenden Wahlen dies honorieren werden, weil sie ihrer Lebenschancen mangels Barrierefreiheit beraubt werden! 

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