Persons with disabilities are NOT excluded from ....

"the general education system on the basis of disability, and that children with disabilities are not excluded from free and compulsory primary education, or from secondary education, on the basis of disability"
Article 24 CONVENTION ON THE RIGHTS OF PERSONS WITH DISABILITIES

Inklusion als gigantische Aufgabe - Nürnberg & Region - nordbayern.de

Inklusion als gigantische Aufgabe

OB zu Gast beim Behindertenrat - 18.06. 10:00 Uhr

Nürnberg - die gleichberechtigte Teilhabe von Menschen mit Behinderung am gesellschaftlichen Leben – stellt die Stadt Nürnberg vor Herausforderungen. „Wir sind noch nicht da, wo wir hinwollen“, sagte Ulrich Maly bei der Sitzung des Behindertenrats Nürnberg (BRN).

Gerhard Berr, zweiter Vorsitzender des BRN, und Oberbürgermeister Ulrich Maly (r.).
Gerhard Berr, zweiter Vorsitzender des BRN, und Oberbürgermeister Ulrich Maly (r.).
Foto: Hagen Gerullis
Das im Herbst 2010 gegründete Gremium, das den Stadtrat und die -verwaltung in allen Fragen, die Menschen mit Behinderung betreffen, beraten soll, hatte zu seiner Vollversammlung den OB als Gastredner eingeladen.

Maly machte deutlich, dass die Umsetzung der auch von der Bundesregierung unterzeichneten UN-Konvention, die die Inklusion verlangt, sowohl die Stadt als auch den Freistaat und die Bezirke vor Herausforderungen stellt. Der Freistaat etwa müsse sich auf Mehrkosten einstellen, da bei einer gemeinsamen Beschulung von Kindern mit und ohne Behinderung die Klassen kleiner werden müssen. An den Schulen – auch in Nürnberg – seien zudem erhebliche Umbauten erforderlich, um sie für behinderte Kinder barrierefrei zu gestalten, sie seien oft noch nicht auf diese Aufgabe vorbereitet.

„Die Bezirke wiederum haben Spezialeinrichtungen für behinderte Menschen, die nach allen Regeln der Kunst ausgestattet sind.“ Diese Einrichtungen werden weiter nötig sein, glaubt Maly, „wir müssen sie dauerhaft aufrechterhalten“ – aber die Bezirke müssten eben hinnehmen, dass ihre Häuser weniger ausgelastet sein werden als bisher. „Damit werden die bestehenden Einrichtungen der Behindertenhilfe vorübergehend teurer.“

Früher hätten sich Häuser der Behindertenhilfe als „beschützende Einrichtungen“ verstanden, man habe „gern weit draußen“ sehr große Zentren gebaut. Das Konzept der Inklusion schreibt aber dezentrale Strukturen vor, die Trennung der Lebenswelten von Menschen mit und ohne Behinderung soll aufgehoben werden. „Das ist eines der großen Themen des nächsten Jahrzehnts, wir müssen überlegen, wie sich das gestalten lässt“, sagte Maly: „Es hat gigantische Konsequenzen für die jetzt gültigen Systeme.“
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