Persons with disabilities are NOT excluded from ....

"the general education system on the basis of disability, and that children with disabilities are not excluded from free and compulsory primary education, or from secondary education, on the basis of disability"
Article 24 CONVENTION ON THE RIGHTS OF PERSONS WITH DISABILITIES

Aktionsplan der Bundesregierung führt nicht zur vollen Teilhabe -- kobinet

18.06.2011 - 15:12

Aktionsplan der Bundesregierung führt nicht zur vollen Teilhabe.

Berlin (kobinet) Der Aktionsplan zur UN-Behindertenrechtskonvention führt nach Einschätzung des Allgemeinen Behindertenverbandes in Deutschland nicht zur vollen Teilhabe. Dessen Vorsitzender Ilja Seifert äußerte sich heute enttäuscht, obwohl die Bundesregierung eine der Anregungen des Verbandes aufgegriffen und ihrem Aktionsplan als gesellschaftspolitisches Leitbild vorangestellt habe: „Nicht die Menschen mit Behinderung passen sich an die Gesellschaft an, sondern wir organisieren den Alltag so, dass sie selbstverständlich mittendrin und dabei sind.“ Der Plan sei ein kleinmütiges Sammelsurium von „Prüfaufträgen“, „Modellvorhaben“ und Aktivitäten, die zum Teil schon seit Jahren – mehr oder weniger erfolglos – laufen.

"Die Bundesregierung tut so, als seien die meisten Probleme längst gelöst. Dabei setzte sie allein seit die UN-Konvention geltendes Recht in Deutschland ist, mindestens drei effektive Verschlechterungen (Kindergeldabzweigung, Regelbedarfsstufe III und Rundfunkgebühren-Zahlung) in Kraft. Denen steht einzig das Gesetz zur Assistenz im Krankenhaus, das einigen Menschen mit Behinderungen eine Verbesserung bringt, auf der Positiv-Seite gegenüber", stellte Seifert fest.

Wer Barrieren wirklich beseitigen wolle, müsse dazu ein 10-jähriges zusätzliches Konjunkturprogramm auflegen. Mindestens eine Milliarde Euro pro Jahr hält der Verband im Baubereich für angemessen. "Wer volle Teilhabe wirklich ermöglichen will, kann – nein: muß – mindestens eine Schrittfolge aufzeigen, in der einkommens- und vermögensunabhängige Nachteilsausgleiche bedarfsdeckend zur Verfügung stehen sollen", betonte Seifert. Der Verband hält einen Zeitraum von maximal fünf Jahren bis zur Endstufe für das Äußerste.

Wer den Betroffenensachverstand wirklich nutzen wolle, müsse die Selbsthilfeorganisationen mit einer mittelfristig sicheren institutionellen Absicherung unterstützen. Nur so könnten sie ihrer Verpflichtung nachkommen, an der Gestaltung der inklusiven Gesellschaft aktiv und verantwortlich mitzuwirken. sch


Aktionsplan der Bundesregierung führt nicht zur vollen Teilhabe -- kobinet

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