Persons with disabilities are NOT excluded from ....

"the general education system on the basis of disability, and that children with disabilities are not excluded from free and compulsory primary education, or from secondary education, on the basis of disability"
Article 24 CONVENTION ON THE RIGHTS OF PERSONS WITH DISABILITIES

Eine Familie in Deutschland kaempft fuer ABA und Inklusion ihres Kindes! Das Schulamt steht der Inklusion in der Zwischenzeit positiv gegenueber, weil es das ABA Konzept verstanden hat !


Eine Familie in Deutschland kaempft fuer ABA und Inklusion ihres Kindes! Das Schulamt steht der Inklusion in der Zwischenzeit positiv gegenueber, weil es das ABA Konzept verstanden hat. Hier ihr Bericht:

"Hallo zusammen,

> wir kämpfen gerade darum, dass unser Sohn nicht in eine Sonderschule gehen muss - in unserem Fall wäre es eine sog. Außenklasse, also eine Klasse einer Sonderschule, die in einer Grundschule unterrichtet wird, und teilweise gemeinsamen Unterricht mit einer Grundschulklasse hat. In Baden-Württemberg wird das schon als großer Fortschritt gesehen, es ist aber nach wie vor eine Sonderbeschulung und ist meistens auch auf die Grundschule begrenzt, nach der vierten Klasse kommen die Kinder dann wieder zurück in die "Stammschule" und die Integration, wenn man überhaupt davon reden kann, ist damit beendet.

> Wir möchten, dass unser Sohn von Anfang an mit Schulbegleitung in eine normale Grundschule integriert wird und müssen nun gegenüber dem Schulrat gute Argumente bringen. Im sonderpädagogischen Gutachten, das bereits erstellt wurde, wird die Beschulung in einer Außenklasse empfohlen!
>
> Ich habe die Befürchtung, dass unser Kind dann nicht mehr so gute Fortschritte in seiner Entwicklung machen wird, wie er sie im Moment mit intensivem ABA macht, weil die Sonderpädagogen dieser Methode gegenüber skeptisch sind und lieber ihre "bewährten" Methoden anwenden. TEACCH kennen sie gerade noch, aber ABA...?

> Mir fiel beim Drübernachdenken ein Vergleich ein, den ich gerne mal zur Diskussion stellen würde. Heute würde bei uns niemand mehr auf die Idee kommen, alle Kinder mit Migrationshintergrund in eine extra Schule oder Klasse zu stecken, weil sie da durch geschultes Personal doch besser gefördert werden könnten. Keiner käme auf den Gedanken, dass ein ausländisches Kind in einer solchen Klasse besser deutsch lernen würde. Selbstverständlich sollen Kinder mit Migrationshintergrund so viel wie möglich mit deutschen Kindern zusammen sein, weil sie so am einfachsten lernen, die deutsche Sprache zu sprechen, die deutsche Kultur kennenzulernen und sich in unserem Land zurecht zu finden. Nur bei behinderten Kindern ist man immer noch davon überzeugt, dass sie nur mit anderen behinderten Kindern optimal lernen können. Ich frage mich warum? So wie jedes ausländische Kind aus ganz unterschiedlichen familiären, religiösen und kulturellen Hintergründen kommt und es deshalb überhaupt nicht sinnvoll wäre, sie in eine Klasse zu stecken, so bringt ja auch jedes behinderte Kind seinen individuellen Förderbedarf mit. Ein autistisches Kind hat unter Umständen ganz andere Bedürfnisse als ein Kind mit Down Syndrom. Trotzdem denkt man hier immer noch: sonderpädagogischer Förderbedarf ist sonderpädagogischer Förderbedarf!

> Ein großes Handicap, das viele Kinder mit Behinderungen insbesondere autistische Kinder haben, ist die mangelnde Kommunikationsfähigkeit. Wie sollen Kinder mit diesem Förderbedarf es lernen, richtig und angemessen zu kommunizieren, wenn sie nur unter sich sind. Genausowenig wie kroatische, türkische und chinesische Kinder nicht richtig deutsch lernen, wenn sie nicht mit deutschen Kindern zusammen sind. Sie lernen es am besten und einfachsten im Umgang mit deutschen Kindern.

> Integration kann nur gelingen, wenn es keine Aussonderung mehr gibt. Sind die Kinder in der Schule getrennt und lernen es da nicht miteinander umzugehen, lernen sie es später auch nicht und eine gelungene Integration wird immer unwahrscheinlicher. Ich habe mich schon manchmal gefragt, warum man von "Eingliederungshilfe" spricht, wenn Sonderschulen für ihre Arbeit Geld vom Sozialamt kriegen. Es müsste eigentlich "Ausgliederungshilfe" genannt werden!

> Fallen euch auch noch gute Argumente ein, mit denen wir die Integration in eine Regelschule begründen können?

> LG, Ute

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