Persons with disabilities are NOT excluded from ....

"the general education system on the basis of disability, and that children with disabilities are not excluded from free and compulsory primary education, or from secondary education, on the basis of disability"
Article 24 CONVENTION ON THE RIGHTS OF PERSONS WITH DISABILITIES

„Aushängeschild“ Rohräckerschule - Stadt und Kreis - Teckbote

16.04.2011 - 02:15 Uhr

„Aushängeschild“ Rohräckerschule


Trotz einer gewissen Unsicherheit, wie die neue Landesregierung mit dem Thema Inklusion verfahren wird, sprach sich der Kreistag in jüngster Sitzung einmütig für die Generalsanierung des Hauptgebäudes der Rohr­äckerschule in Esslingen sowie des Kindergartens für körperbehinderte Schüler aus.
Richard Umstadt
Esslingen. Die Inklusion ist für Landrat Heinz Eininger sehr wohl ein Thema, das ihm aber in Zusammenhang mit der aufwendigen Generalsanierung der Rohräckerschule kein Kopfzerbrechen bereitet. Von gut 1 000 Kindern, die das Sonderschulzentrum in Esslingen und dessen Ableger in Dettingen besuchen, kämen laut Aussage des Schulamts gerade mal 20 Kinder infrage, zusätzlich in eine Regelschule integ­riert zu werden, erinnerte der Landrat an eine Aussage von Schulamtsdirektor Dr. Klein. „Eltern können nicht auf die Rohräckerschule und deren fachliche Beratung verzichten.“
Wie Heinz Eininger anhand von Zahlen belegte, seien die Schülerzahlen an Sonderschulen im Gegensatz zu den anderen Schularten nicht rückläufig. „Wir werden auch in Zukunft stabile Kinderzahlen haben.“ Sollte sich daran wider Erwarten etwas ändern, so könne der Kreis darauf reagieren. Denn über die separaten Gebäude des Kindergartens für Sprachbehinderte und der Sprachheilschule müsse der Kreistag erst in zwei, drei Jahren entscheiden. Für beide Häuser wurde ein Aufwand von 5,2 Millionen Euro veranschlagt.
Wirtschaftliche Gründe hätten den Kreis dazu bewogen, das Sonderschulzentrum general zu sanieren und nicht neu zu bauen. Dennoch bleiben abzüglich des Landeszuschusses und des Zuschusses der Stadt Esslingen in Höhe von zwölf Millionen Euro rund 30 Millionen Euro netto am Kreis hängen. Das heißt, Kreiskämmerin Monika Dostal muss jährlich fünf Millionen Euro in die kommenden Haushalte bis 2016 einrechnen. Das macht jeweils einen Punkt Kreisumlage aus.
„Wir können gar nicht anders als zustimmen,“ sagte Jens Timm von den Freien Wählern. Dennoch überlegte er, ob der Kreistag mit seiner Entscheidung nicht eventuell etwas warten sollte, bis sich die Grün-Rote Landesregierung darüber im Klaren sei, wie sie die angedachte Inklusion in Regelschulen bewerkstelligen und vor allem finanzieren wolle.
Keinen Grund, vom eingeschlagegen Weg abzuweichen, gab es für Christoph Traub, CDU. Er erwartete jedenfalls nicht, dass sich die Überlegungen in Stuttgart auf die Rohräckerschule auswirkten.
„Aushängeschild“ Rohräckerschule - Stadt und Kreis - Teckbote

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