Persons with disabilities are NOT excluded from ....

"the general education system on the basis of disability, and that children with disabilities are not excluded from free and compulsory primary education, or from secondary education, on the basis of disability"
Article 24 CONVENTION ON THE RIGHTS OF PERSONS WITH DISABILITIES

Die verschiedenen Methoden bei Autismus


ABA (angewandte Verhaltensanalyse und Verbal Behavior) ist nichts anderes als gutes Unterrichten. ABA/VB wurde nicht nur für Kinder mit Autismus entwickelt. Werden die Prinzipien der angewandten Verhaltensanalyse richtig eingesetzt, kann das volle Potenzial des Kindes oder des Erwachsenen hervor gerufen und dadurch hohe Unterstützung im Alltag und im sozialen Leben geboten werden. 

Wissenschaftliche Studien über ABA (engl.: Applied Behavior Analysis), die seit den frühen 60er Jahren intensiv durchgeführt wurden, beweisen, dass ABA (auf deutsch: angewandte Verhaltensanalyse) nachhaltig unangemessene Verhaltensweisen abbauen kann. Ausserdem zeigen diese Studien, dass ABA im Unterrichten von allgemein, bekannten Defizite im Bereich von Kommunikation und Sozialverhalten, aber auch von konzeptuellen und akademischen Fähigkeiten wirkungsvoll ist. Seit den 70er Jahren kommen auch noch Studien über Verbal Behavior hinzu. Diese Studien und dadurch stammend auch noch effektivere Unterrichtsansätze beruhen vorwiegend auf dem Buch "Verbal Behavior" (Autor: B.F. Skinner, 1957). 

Forschungen in ABA/VB zeigen, dass ein hoher Prozentsatz der Kinder mit der Diagnose Autismus, aber auch mit ähnlichen Entwicklungsverzögerungen, mit intensivem Unterricht große Fortschritte machen kann. Einige Kinder auf dem autistischen Spektrum sind durch ABA/VB in der Lage, ein eigenständiges, erfülltes Leben zu führen. Ohne den intensiven Unterricht mit ABA/VB brauchen Kinder auf dem autistischen Spektrum später als Erwachsene eher kostenintensive Dienstleistungen, wie z.B. Aufenthalt in Gruppenheimen oder Institutionen. 

Inzwischen gibt es viele Kinder, die gezielt mit ABA/VB unterrichtet wurden, bei denen die Ärzte die Diagnose Autismus oder Zustand des autistischen Spektrums heute nicht mehr stellen würden. Dies zeigt, dass der Einsatz der Prinzipien von ABA/VB die Kinder darin unterstützt, ihre Defizite aufzuholen, sogar im sprachlichen Bereich. 

Letztendlich erhalten die Kinder die Fähigkeit und den Wunsch zu lernen und gute Ergebnisse dabei zu erzielen. Selbst, wenn manche Kinder nicht das "bestmögliche Ergebnis" mit altersgerechtem Entwicklungsstand in allen Bereichen erreichen; so ziemlich alle Kinder profitieren von intensiven ABA/VB Programmen. weiterlesen http://www.melodycenter.ch/german/links/abavb/beschreibung/

Affolter-Therapie Therapie nach Affolter: Diese Therapiemethode kommt bei körper- und / oder mehrfachbehinderten und wahrnehmungsgestörten Kindern zu Anwendung. Die „geführte Interaktionstherapie" ermöglicht im Alltag eine angemessene, gespürte Interaktion mit der Umwelt (z.B. beim Essen). Lernen geschieht laut Frau Felicie Affolter in der Interaktion mit der Umwelt. Wahrnehmungsgestörte Kinder sind beeinträchtigt in dieser Interaktion und somit auch in der Informationsgewinnung. Die Affolter-Methode verhilft wahrnehmungsgestörte Kinder zu qualitativ angemessener Spürinformation, um Alltagsprobleme besser lösen zu können. Es werden Fortschritte in der gesamten Entwicklung möglich. Bei diesem Verfahren „begreifen" die Kinder Objekte und Situationen im wahrsten Sinne des Wortes. Unvollständige oder nicht stattgefundene Wahrnehmungs-prozesse werden wiederholt.
Musiktherapie ist der gezielte Einsatz von Klang und Musik im Rahmen der therapeutischen Beziehung zur Wiederherstellung, Erhaltung und Förderung seelischer, körperlicher und geistiger Gesundheit. Musiktherapie ist eine praxisorientierte Wissenschaftsdisziplin, die in enger Wechselwirkung zu verschiedenen Wissenschaftsbereichen steht, insbesondere der Medizin, den Gesellschaftswissenschaften, der Psychologie, der Musikwissenschaft und der Pädagogik Der Begriff „Musiktherapie" ist eine summarische Bezeichnung für unterschiedliche musiktherapeutische Konzeptionen, die ihrem Wesen nach als psychotherapeutische zu charakterisieren sind, in Abgrenzung zu pharmakologischer und physikalischer Therapie. Musiktherapeutische Methoden folgen gleichberechtigt tiefenpsychologischen, verhaltenstherapeutisch-lerntheoretischen, systemischen, anthroposophischen und ganzheitlich-humanistischen Ansätzen. Zur Ausübung der Musiktherapie wird ein Studium zum Dipl.-Musiktherapeuten (Universität oder Fachhochschule) oder eine anerkannte berufsbegleitende Ausbildung zum Musiktherapeuten vorausgesetzt. weiter lesen http://www.autismus-owl.de/index.php?option=com_content&task=view&id=35&Itemid=49
Sensorische Integration (SI) ist die sinnvolle Ordnung, Aufgliederung und Verarbeitung von Sinneserregungen im zentralen Nervensystem (ZNS), um dem Menschen eine adäquate Auseinandersetzung mit seiner Umwelt zu ermöglichen. Sinneswahrnehmungen erreichen in jedem Augenblick unser ZNS. Nicht nur von den Augen (Sehsinn), den Ohren (Hörsinn), der Nase (Geruchssinn) und der Zunge (Geschmackssinn) fließen uns Informationen zu, sondern auch über Berührung (taktiles System), Bewegung, Schwerkraft und Körperstellungen (vestibuläres und propriozeptives System). Für jede Handlung benötigen wir eine gute Organisation von Sinneswahrnehmungen. Erfolgt der Fluss der Empfindungen unorganisiert, d. h. im ZNS findet keine entsprechende Verarbeitung statt, so kann keine zielgerichtete und geplante Handlung auf die Umweltreize hervorgebracht werden. weiterlesenhttp://www.fruehbehandlung.de/ian_sens.htm
TEACCH – mehr als eine Methode zur Förderung von Menschen mit Autismus Dr. Anne Häußler 10/06. Auf der Suche nach effektiven Therapien für Kinder (und Erwachsene) mit Autismus stößt man auch im deutschsprachigen Raum immer häufiger auf den TEACCH Ansatz. Manchmal wird TEACCH unter den verhaltenstherapeutischen Maßnahmen genannt, manchmal als „Strukturhilfe" bezeichnet, mal zu den nicht-elektronischen Kommunikationshilfen gezählt und dann wieder als strukturiertes Übungsprogramm dargestellt. Nichts davon trifft es wirklich, denn jeder der genannten Versuche einer Einordnung stellt nur einen isolierten Aspekt des sehr vielschichtigen TEACCH Ansatzes in den Vordergrund. Ich möchte daher folgende Definition anbieten (wohl wissend, dass auch sie nicht alle Aspekte umfasst): „TEACCH ist ein ganzheitlicher pädagogisch-therapeutischer Ansatz, der die Besonderheiten von Menschen mit Autismus berücksichtigt und die Entwicklung individueller Hilfen zur Unterstützung des Lernens und zur selbstständigen Bewältigung des Alltags in den Mittelpunkt stellt. 
Der methodische Aspekt der Strukturierung und Visualisierung bildet dabei eine grundlegende Strategie in der Förderung, die sich auf alle Bereiche der Entwicklung bezieht."Verhaltenstherapie weiterlesen http://www.teamautismus.de/teatcch_ansatz/teatcch_ansatz_2.pdf
Auricula « Ich habe mein Leben lang versucht, Töne und Geräusche wie auch Worte dem Sinn nach zu begreifen. Heute weiss ich nur eins: Ich habe Angst vor allem, was mir zu Ohren kommt. Eindeutig kann ich Geräusche nicht zuordnen, geschweige denn verstehen. Sie regen mich nur auf, so dass ich meine Ohren zuhalte, damit ich sie nicht höre: Durcheinanderreden, laute Autos, Züge, Türenschlagen, elektrische Geräte, Styropor- oder Filzstiftquietschen, Feuerwehrautos ... alles regt mich auf. Die Wahrheit ist: ich bin wütend und am verzweifeln. " Simon P (Der Name wurde gändert) http://www.auricula.org/de/Auditionde.html
Kommunikation
PECS wurde vor 12 Jahren als einziges ergänzend/alternatives Trainingspaket entwickelt, welches Kindern und Erwachsenen mit Autismus und anderen Kommunikationsdefiziten ermöglicht, Kommunikation zu initiieren. Nachdem PECS zunächst nur im Autismus Programm von Delaware eingesetzt wurde, hat PECS weltweit Aufmerksamkeit wegen der Fokussierung auf die initiierende Komponente von Kommunikation erhalten. Für PECS benötigt man keine komplexen oder teuren Materialien. PECS wurde mit Pädagogen entwickelt, im Sinne von Betreuern und Familien, so dass PECS in unterschiedlichen Situationen angewendet werden kann. witerlesen http://www.kometh.net/_Download/einfuehrung.pdf 
Unterstützte Kommunikation Welche Rolle spielen Gespräche in Ihrem Leben? Worauf freuen Sie sich, wenn Sie nach einem anstrengendem Arbeitstag nach Hause kommen? Warum treffen Sie Freunde? Schimpfen Sie manchmal laut, wenn Sie wütend sind? Haben Sie das Gefühl, dass das ein wenig hilft, Ihre Wut zu verringern? Wie empfinden Sie Situationen, in denen Sie eine Frage haben oder ein Problem, aber niemand da ist, der Ihnen zuhören kann? 

Wenn man diese Fragen beantwortet, wird deutlich, welch zentrale Rolle Kommunikation im Leben spielt: Viele der kleinen und großen Erlebnisse eines jeden Tages möchte man mit vertrauten Menschen teilen. Situationen, in denen niemand Zeit hat, über ein bewegendes Problem zu sprechen, können sehr bedrückend sein. 

Wie muss jemand empfinden, dem die Möglichkeit, eigene Eindrücke, grundlegende Bedürfnisse und brennende Fragen mitzuteilen, nicht gegeben wird? Welche Erfahrungen sammelt eine Person, die regelmäßig nicht verstanden wird und irgendwann den Versuch aufgibt, sich anderen mitzuteilen? 

Kommunikation ist ein Grundbedürfnis des Menschen! Unterstützte Kommunikation hat das Ziel, mit den Menschen, deren Kommunikationsbedürfnis größer ist als die lautsprachlichen Fähigkeiten, andere Wege zu finden, um eine effektive und zufriedenstellende Verständigung zu ermöglichen. weiterlesen http://www.uk-beratungsstelle.uni-halle.de/grundlagen2.php

 Bei der Gestützten Kommunikation (Facilitated Communication) handelt es sich um eine Methode aus dem Spektrum der Unterstützten Kommunikation, die es manchen Menschen mit schweren kommunikativen Beeinträchtigungen ermöglicht, durch gestütztes Zeigen z.B. auf Objekte, Bilder oder Buchstaben zu kommunizieren. 

Der/die StützerIn gibt physische, verbale und emotionale Hilfestellungen. Durch die körperliche Stütze werden neuromotorische Probleme verringert und funktionale Bewegungsmuster trainiert. Das Training kann bis zum unabhängigen Zeigen, der selbständigen Nutzung eines Kommunikationsgerätes und zur Erweiterung von Handlungskompetenzen führen. 

Bereits in den 70er Jahren des letzten Jahrhunderts gab es in der Bundesrepublik erste Erfahrungen damit, dass eine physische Hilfestellung autistischen Menschen dazu verhelfen konnte, sich schriftsprachlich mitzuteilen (F. Uebelacker, D. Zöller). Doch bekannt wurde diese Vorgehensweise erst durch die Arbeit der australischen Therapeutin Rosemary Crossley. Sie gab der Methode, die sie bei schwer kommunikationsgestörten Menschen mit unterschiedlichen Diagnosen einsetzen konnte, den Namen "Facilitated Communication" (wörtlich: "erleichterte Kommunikation"). weiterlesen http://www.fc-netz.de/fc_netz/gestuetzte_kommunikation.html

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