Persons with disabilities are NOT excluded from ....

"the general education system on the basis of disability, and that children with disabilities are not excluded from free and compulsory primary education, or from secondary education, on the basis of disability"
Article 24 CONVENTION ON THE RIGHTS OF PERSONS WITH DISABILITIES

Von einer Welt der Exklusion hin zu einer Welt der Inklusion !

Auschwitz-Birkenau war der Höhepunkt der Exklusion und der Diskriminierung von Menschen; vor 66 Jahren wurden die wenigen Überlebenden zumindest physisch von ihren Qualen befreit und durften wieder am Leben teilhaben!

Menschen auszugrenzen (zu exkludieren) heisst Menschen zu diskriminieren und sie nicht am gesellschaftlichen Leben teilhaben zu lassen, unabhaengig davon ob wir on Menschen auslaendischer Herkunft, Behinderte, Alte, Arme, Frauen, Menschen aufgrund ihrer sexuellen Neigung oder andere meinen, die nicht der „Standardvorstellung" entsprechen!


Die Exkludierten und Diskriminierten sind eine Mehrheit und keine Minderheit!


Diskriminierungen führen zu sozialen Spannungen und zu erheblichen wirtschaftlichen Nachteilen, denn es sind Mehrheiten und keine Minderheiten (wie zumeist unlogisch gedacht) betroffen!


Europa hat von den Ereignissen des Zweiten Weltkrieges gelernt und versucht sich zu vereinigen, dies geschieht jedoch bisher nicht auf der Ebene einer gemeinsamen Inklusionspolitik zwischen Menschen, denn die hierfuer notwendige Richtlinie zur Inklusion bisher ausgegrenzter Menschen, sogenannte Antidiskriminierungsrichtlinie, wird im Europaeischen Rat blockiert.


Antidiskriminierungspolitik stellt sicher, dass Menschen, die wegen ihres Merkmales (zB Behinderung) spezielle „Nachteils-„ausgleiche erhalten um am Leben in der Gesellschaft teilnehmen zu koennen. Ohne eine solche Politik bleiben, die Menschen ausgegrenzt, denn die Barrieren (z.B. Versicherungsvertraege, die Behinderte ausgrenzen) sind unueberbrueckbar!


Eine Antidiskriminierungspolitik ist nur dann effizient, wenn Sanktionen, die sicherstellen, dass nicht diskriminiert wird so hoch sind, dass potentielle Diskriminierer (zB ein Unternehmen) von sich aus die Antidiskriminierung als Vorteil erkennen:  denn nicht alle potentiellen Faelle von Diskriminierung koennen regulativ erfasst werden. Ein effizientes Sanktionsverfahren wuerde demgegenueber sicherstellen, dass jeder potentielle Diskriminierer von sich aus sein Verhalten so adaptiert, dass es nicht zu Diskriminierungen oder gar Exklusionen kommt.


Fuer den zivilen Rechtsverkehr ist dies bisher nur fuer die Buerger der Vereinigten Staaten von Amerika sichergestellt, denn dort fuehrt Diskriminierung leicht zu Millionenschweren Schadenersatzzahlungen und damit zu wirklichen Nachteilen fuer die Unternehmen, die sich entsprechend verhalten.


Auch wenn die aktuell blockierte Antidiskriminierungsrichtlinie viele gute Ansaetze zur Vermeidung von Diskriminierung in der Zivilgesellschaft enthaelt, so leider nicht einen effizienten Sanktionsmechanismus: Europa sollte hier von den Vereinigten Staaten von Amerika lernen und dementsprechend effizient fuer eine echte Inklusion seiner Buerger sorgen. Gleiches gilt auch fuer alle anderen Regionen, in denen es heute zu sozialen Spannungen kommt!

Barriers caused by discrimination block people, families, companies and societies! Overcome discrimination and free people, families, companies and societies!

Barriers caused by discrimination block people, families, companies and societies! Overcome discrimination and free people, families, companies and societies!
Wasilios Katsioulis, 29.01.2011

in other words:

Accessibility can increase the Usability and the overall quality. Accessibility can also be innovation! 
Sandra Uhlig, 29.01.2011


Inklusion ist keine Theorie: Feedback einer Mutter, deren Kind in der Europaeischen Schule beschult wird

vom 05.05.2009 (7 Tage nach Lucas Exklusion):

"Lieber Herr Katsioulis,
ich hatte mich ein bischen bei anderen Eltern informiert, ob Lucas sich denn gut eingelebt hat und die meisten Antworten waren durchaus positiv. Meine Tochter X ist sehr angetan und hat Lucas sehr lieb. Aber vielleicht koennten Sie auch mit anderen Eltern einen Kontakt herstellen, die koennten Sie vielleicht auch unterstuetzen oder wenigstens einen Meinungsaustausch haben?
Liebe Gruesse
X"

Was fuer alle Schulen gut ist, kann nicht fuer die Europ. Schule schlecht sein!


http://www.bundestag.de/presse/pressemitteilungen/2011/pm_1101281.html

Kinderkommission fordert inklusive Bildung in Schulen und Kindertagesstätten für alle Kinder


Am 26. März 2009 trat die UN-Behindertenrechtskonvention in Deutschland in Kraft und ist seither geltendes deutsches Recht. Die UN-Konvention ergänzt die allgemeinen Menschenrechte um die Perspektive von Menschen mit Behinderung.

Sie verfolgt ein vollkommen neues Leitbild: die Inklusion. Anders als die Integration, fordert die Inklusion die Anpassung der Gesellschaft an den Menschen mit seinen individuellen Bedürfnissen und nicht umgekehrt. Inklusion bezieht sich auf alle Menschen – sowohl auf benachteiligte Menschen, als auch beispielsweise auf Menschen mit einer Hochbegabung.

Vor allem aus Kindersicht ist es sinnvoll, alle Leistungen für Kinder – unabhängig, ob behindert oder nicht – entsprechend der „Großen Lösung“ unter dem Dach der Kinder- und Jugendhilfe zusammenzufassen. „Inklusion“ heißt aber auch, Kinder mit Behinderung und von Behinderung bedrohte Kinder so früh wie möglich entsprechend der Frühförderungsverordnung zu fördern.

Gemäß Artikel 24 UN-Behindertenrechtskonvention muss ein inklusives Bildungssystem geschaffen werden, bei dem Kinder mit Behinderungen von Anfang an selbstverständlich in das allgemeine Schulsystem einbezogen werden. Das gilt ebenso für die frühkindliche Bildung in Kindertagesstätten.

Die Kinderkommission hat sich intensiv mit dem inklusiven Ansatz befasst und auf der Grundlage von Expertengesprächen in ihrer Stellungnahme einen weitreichenden Forderungskatalog aufgestellt. Die Stellungnahme können Sie unter folgendem Link abrufen:

http://www.bundestag.de/bundestag/ausschuesse17/a13/kiko/Empfehlungen_und_Stellungnahmen/17-08_Stellungnahme_Kinder_mit_Behinderungen.pdf

Letter to the Disability Support Group in regard of the implementation of UN CRPD!

*** based on article 29 UN CRPD ***

Dear colleagues,


it seem to be necessary to enforce the link between DSGs work and the political level (Intergroup and other MEPs) systematically and to place e.g. regular meetings between DSG and the political level 5 (Top 7 e).

Reason for this opinion is the small or no progress in many points (see Top 2, Top 3, Top 4), which can not decided lonely by the administration within the framework of the statute: these are political questions in regard of the UN convention. The same situation exists in regard of the European School which will not be solved by any administration but only on the political level (as we see currently and in the past)!

For this reason it will be necessary (in my opinion) for the DSG to find a way of regular cooperation (as a independent body within the administration) and the political level. One way to do so could be to introduce petitions to the petitions committee (like mine in regard of the European School) in regard of all questions and necessary implementation of the UN CRPD within the European Institutions.

It cant be expected that the Institutions will be able to move these issues by themselves as we can see in the dramatic loss of staff within the Equal Opportunities Unit (resulting to a lack in disability expertise here!!). Top 4 shows clearly that the institutions go exactly into the opposite direction from what is necessary (implementation of the Un convention under given input of persons with disabilities, see article 27, article 29 UN CRPD) !

Best regards
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