Persons with disabilities are NOT excluded from ....

"the general education system on the basis of disability, and that children with disabilities are not excluded from free and compulsory primary education, or from secondary education, on the basis of disability"
Article 24 CONVENTION ON THE RIGHTS OF PERSONS WITH DISABILITIES

Letter from Spanish Minister of Education to President of Petition Committee

We consider that, since the petitioner, Mr Wasilios Katsioulis, is himself disabled and is the father of an autistic child aged 10 years, the matter is doubly sensitive. We understand, therefore, the fact that he should consider it discriminatory that his child has not been admitted by a European School in Brussels and that he should ask for an inclusive education instead.

Angel Gabilondo Pujol
Spanish Minister of Education
17.06.2010

Petitionen 0146/2006 und 1402/2009

Sehr geehrte Frau XXX,

mein Schreiben vom 09.10. habe ich per Post versandt.

Zu den Argumenten der Europaeischen Kommission vom 02.09.2010 ist
weiter mit folgenden Gegenargumenten entgegenzutreten:

- auf Seite 3/9 beschreibt die Europaeische Kommission, dass die Europaeische Schule berechtigt sei sich fuer "nicht kompetent zu erklaeren": Der Petent weist die Mitglieder darauf hin, dass eine solche Handhabe der Kommission/der Schule dem Artikel 24 der UN Behindertenkonvention unmittelbar  w i d e r s p r i c h t, die einen Ausschluss eines Kindes auf Basis seiner Behinderung verbietet!

- Die Luxemburger Vereinbarung aus dem Jahre 1994 kennt die Jahre 2006 verabschiedete UN Behindertenkonvention noch nicht. Die Kommission bezieht sich somit auf ueberaltete Rechtsvorschriften, die die Inklusion lernbehinderter Schueler noch nicht vorsieht.

- Die sogenannte "SEN Beratungsgruppe" besteht aus selbsternannten Experten, die die Behinderung des Schuelers nicht in ausreichendem Masse beurteilen koennen, zumeist aus regulaeren Lehrern der Europaeischen Schule oder Inspektoren aus den Mitgliedslaendern, die sich lediglich auf die o.g. ueberalte Luxemburger Vereinbarung aus 1994 berufen, die die Inklusion explizit nicht vorsieht. Der Petent schlaegt vor jede Europaeische Schule mit ausreichend vielen Sonderpaedagogen in den jeweiligen Kernsprachen der jeweiligen Schulen zu belegen und zusaetzlich ein medizinisches Team aus Psychiatern, Neurologen, Psychologen sowie Verhaltensspezialisten (ABA) einzustellen, die die optimale Inklusion (n i c h t  Integration) sicherstellen. Eine SEN Beratungsgruppe und der Zwang Eltern unter Druck zu setzen sogenannte SEN Vereinbarungen zu unterschreiben wuerde sich dann eruebriegen!

- Gerade die Europaeischen Schulen tragen eine besonders hohe Verantwortung fuer die Inklusion (n i c h t   Integration) von behinderten Schuelern um die Eltern dieser Kinder nicht zu diskriminieren. Da sich die Europaeische Kommission auf ueberaltete Rechtsvorschriften wie die Luxemburger Vereinbarung aus dem Jahre 1994 beruft muss der Petent den Mitgliedern leider mitteilen, dass die Kommission dieser Verantwortung im Fall von Lernbehinderten Kindern in keinster Weise nachkommt, weil die Vereinbarung explizit die Exklusion dieser Kinder aus der sich als elitaer bezeichnenden Europaeischen Schule vorsieht. Wie die Mitglieder des PETI in Ihrer Sitzung vom 26.04.2010 jedoch bemerkt haben darf die Schule keine elitaere Aufgabe erfuellen, sondern muessen die Beschulung ALLER Kinder sicherstellen, sodass die bei der EU beschaeftigten Eltern benachteiligungdsfrei ihrer Aufgabe nachgehen koennen!
Dies trifft gerade fuer lernbehinderte Kinder in besonderem Masse zu, die regelmaessig keine Alternative in der Landessprache des Kindes am Arbeitsstandort der Eltern finden  k o e n n e n !!

- Das finden von Alternativen ist umsoweniger Moeglich als dass die EU Kommission bei der entsprechenden Suche weder logistisch noch finanziell die betroffenen Familien unterstuetzt. Der Petent wartet bis heute auf die Erstattung seiner Kosten - 2 Jahre danach ! XXX


- es ist nicht zutreffend, dass die alternative Schule in E. die notwendige Autismusadaption ABA anbietet!

- es ist nicht zutreffend, dass das Kind in ein angeschlossenen Internat haette aufgenommen werden koennen, desweiteren entspricht dies weder dem Eltern- noch dem Kinderwillen, allenfalls dem Wunsch der Kommission, die sich auf diese Weise der Inklusionsaufgabe entledigt ("Selektion durch Abschiebung in Sondereinrichtungen"). Der Petent moechte dem Petitionsausschuss nochmals dringend vorschlagen mehr Mitarbeiter mit hoher sozialer Kompetenz bei der Kommission einzustellen, denn Aussagen wie diese machen mehr als deutlich, dass die Kommission nicht so recht versteht wie sie mit dem Begriff Inklusion umgehen muss!

- Wie bereits im gestrigen Schreiben erwaehnt ist ein Behindertenanteil von 2,11% viel zu gering wenn bedacht wird, dass im Durchschnitt ca 7% der Kinder in der Bevoelkerung behindert sind. Es ergibt sich folglich ein Gap bei der Europaeischen Schule von ca 5% oder ca 1.250 behinderten Schuelern ! Die Europaeische Kommission hat also angesichts dieser Zahlen ueberhaupt keinen Grund sich auf bisherigen Erfolgen auszuruhen ! Sie sollte alles daran setzen das Gap von mehr als 1.000 Schuelern mit Behinderungen zu schliessen: dies wird nur durch eine neue Schulphilosophie und den Einsatz aller Adaptionen gelingen !

Beste Gruesse
Wasilios KATSIOULIS
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