Persons with disabilities are NOT excluded from ....

"the general education system on the basis of disability, and that children with disabilities are not excluded from free and compulsory primary education, or from secondary education, on the basis of disability"
Article 24 CONVENTION ON THE RIGHTS OF PERSONS WITH DISABILITIES

Europaeischen Schule: Diskriminierende Vertraege ("SEN Agreements")

Die Europaeische Schule (www.eursc.eu) schliesst exklusiv mit Eltern behinderter Kinder Vertraege ab, sogenannte "SEN Agreements"
in denen eine Klausel enthalten ist, die eindeutig dem Artikel 24 der UN Konvention ueber die Rechte Behinderter Menschen (UN BRK) widerspricht. 

Diese Klausel sieht zu Gunsten der Europaeischen Schule die Moeglichkeit vor, sich fuer inkompetent zu erklaeren und die wenigen 
wirklich behinderten Schueler, die meist nur eine leichte ADHS oder Dyslexie haben, zu exkludieren.

Nun sollte ich einen solchen Vertrag unterschreiben, weil meine Tochter auf die Foerderung durch einen Nachhilfelehrer angewiesen 
ist. Selbstverstaendlich war es noetig den Vertrag so zu korrigieren und die betreffende Klausel zu streichen, denn nach Artikel 24 UN BRK
duerfen Kinder mit Behinderungen nicht mehr exkludiert werden. 

Nachdem ich der Europaeischen Schule diesen so an die UN BRK angepassten Vertrag uebermittelt habe hat diese unmittelbar danach
die Hilfe durch die Nachhilfelehrerin entzogen, mit dem Argument der sog SEN Vertrag sei durch die Aenderungen nicht rechtskraeftig
abgeschlossen worden und es bestuende daher kein Anspruch auf die behinderungsbedingte Adaption.

Dies ist aber aus Artikel 24 II UN BRK nicht der Fall, weil alle Schulen die behinderungsbedingten Adaptionen zur Verfuegung stellen muessen
um behinderte Kinder nicht zu benachteiligen, was bei meiner Tochter nun seit letzten Donnerstag geschieht.

Ich habe der Schule sogar mitgeteilt, dass ich nun, nachdem mir mitgeteilt worden ist, dass diese Benachteiligungen nicht nur drohen sondern 
in Abstimmung mit dem stellvertretenden Generalsekretaer sogar sofort in die Tat umgesetzt worden sind, bereit waere trotz erheblicher 
Bedenken, aufgrund rechtswidriger Vertragsklauseln, die der Konvention widersprechen, einen neuen SEN Vertrag zu unterschreiben, der 
sogar diese rechtswidrigen Klauseln enthaelt.

Die Schule will nun pruefen, ob sie einen solchen neuen Vertrag schliessen will. Solange weigert sich die Europaeische Schule die 
Nachhilfelehrerin meiner Tochter zur Verfuegung zu stellen.

Dieses Beispiel zeigt auf welche Art und Weise Eltern behinderter Kinder vertraglich gezwungen werden, Vertraege zu unterzeichnen, durch
die sie von vornherein in eine benachteiligende Position gezwungen werden. Diese Vertraege sind daher diskriminierend und nach juengster
EuGH Rechtssprechung als nichtig einzustufen.

Im Zuge der Reformen fuer die Europaeische Schule wird es notwendig sein, von der "bad practice" abzugehen Eltern behinderter Vertraege
zu zwingen solche zu unterzeichnen, damit diese keine Nachteile erleiden.

Auch dies wird dem Behindertenausschuss am Dienstag vorgetragen werden muessen.
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