Persons with disabilities are NOT excluded from ....

"the general education system on the basis of disability, and that children with disabilities are not excluded from free and compulsory primary education, or from secondary education, on the basis of disability"
Article 24 CONVENTION ON THE RIGHTS OF PERSONS WITH DISABILITIES

Schmerzensgeld bei Diskriminierung

Die USA ist Europa in dieser Frage weit voraus: 


"Solange Diskriminierung nicht durch hohes Schmerzensgeld sanktioniert wird werden potentielle Diskriminierer kein Umfeld schaffen, dass diskriminierungsfrei ist, weil die Kosten hierfür hoeher sind als die zu zahlende Entschädigung !"


 - Wasilios Katsioulis, 29.10.2010

Definition der Kommission zum Inklusionsbegriff analog zum Artikel 24 UN BRK unzutreffend

Sehr geehrter Herr XXX (Stv Generaldirektor DG Admin),

die von der Kommission in Bezug auf den Artikel 24 der UN Behindertenkonvention gegebene Erklaerung (http://www.europarl.europa.eu/sides/getDoc.do?pubRef=-//EP//TEXT+WQ+E-2010-6008+0+DOC+XML+V0//DE&language=DE) trifft m.E. nicht zu:

"L'article 24 de la Convention implique que les systèmes d'enseignement généraux des États prévoient une offre scolaire pour tous les cas et non que chaque école doive accepter de scolariser tous les enfants quels que soient leur besoins spécifiques liés à leur handicap."

Selbstverstaendlich und m.E. ist unter Inklusion, nicht die Inklusion in einem Schulsystem, sondern die Inklusion in jeder einzelnen Schule gemeint, denn sonst waere dies
keine positive Veraenderung fuer Behinderte, die lediglich eine Sonderbeschulung vorsieht. Die Inklusion bedeutet ja gerade, dass Behinderte und Nichtbehinderte
GEMEINSAM beschult werden, um (sozial) voneinander zu lernen!

Ich schicke Ihnen zu dem Thema ein Video der Bundesfamilienministerin von der Leyen, die diesen Zusammenhang nochmals verdeutlicht, die von "Aufnahme geistig (richtig: lern-) behinderter Kinder in den Schulen spricht":

https://docs.google.com/leaf?id=0B8nJ_p9s-OXEMGQ5ZTg5MzktZTUzYy00MTViLTg0YzYtNDQ3NWI0MThmMmE2&sort=name&layout=list&num=50

Dass gerade die Europaeische Schule die Inklusion nach Artikel 24 nicht durchfuehren will ist auch wegen der damit verbundenen Diskriminierungen gegen die
Eltern dieser Kinder beim besten Willen nicht einzusehen!

Die Europaeische Schule sollte, wie vom Europaeischen Parlament gefordert, schnellstmoeglich sicherstellen ein inklusives Schulumfeld zu schaffen !

Bitte nehmen Sie zur Thematik auch folgende Artikel zur Kenntnis, die die herrschende Meinung einer Inklusion in jeder Schule stuetzen:

http://www.kobinet-nachrichten.org/cipp/kobinet/custom/pub/content,lang,1/oid,25153/ticket,g_a_s_t

http://www.taz.de/1/archiv/digitaz/artikel/?ressort=ln&dig=2010/10/23/a0022&cHash=2a25881588

http://www.kobinet-nachrichten.org/cipp/kobinet/custom/pub/content,lang,1/oid,25147/ticket,g_a_s_t

http://www.kobinet-nachrichten.org/cipp/kobinet/custom/pub/content,lang,1/oid,25007/ticket,g_a_s_t

http://www.kobinet-nachrichten.org/cipp/kobinet/custom/pub/content,lang,1/oid,24927/ticket,g_a_s_t

http://www.kobinet-nachrichten.org/cipp/kobinet/custom/pub/content,lang,1/oid,24614/ticket,g_a_s_t

http://www.kobinet-nachrichten.org/cipp/kobinet/custom/pub/content,lang,1/oid,24593/ticket,g_a_s_t

http://www.kobinet-nachrichten.org/cipp/kobinet/custom/pub/content,lang,1/oid,24355/ticket,g_a_s_t

http://www.kobinet-nachrichten.org/cipp/kobinet/custom/pub/content,lang,1/oid,24326/ticket,g_a_s_t

http://www.kobinet-nachrichten.org/cipp/kobinet/custom/pub/content,lang,1/oid,24289/ticket,g_a_s_t

http://www.kobinet-nachrichten.org/cipp/kobinet/custom/pub/content,lang,1/oid,24204/ticket,g_a_s_t

http://www.kobinet-nachrichten.org/cipp/kobinet/custom/pub/content,lang,1/oid,24148/ticket,g_a_s_t

http://www.kobinet-nachrichten.org/cipp/kobinet/custom/pub/content,lang,1/oid,24045/ticket,g_a_s_t

http://www.kobinet-nachrichten.org/cipp/kobinet/custom/pub/content,lang,1/oid,23993/ticket,g_a_s_t

http://www.kobinet-nachrichten.org/cipp/kobinet/custom/pub/content,lang,1/oid,23938/ticket,g_a_s_t


Beste Gruesse


An den Petitionsausschuss / Petition 1402/2009 / Artikel zur Inklusion

a) bitte nehmen Sie den beigefuegten Emailverkehr mit dem Praesidenten der Disability Intergroup Dr Kosa in Bezug auf die fehlerhafte Definition

des Begriffes Inklusion (Artikel 24 UN BRK), den die Kommission in Ihrer Antwort

http://www.europarl.europa.eu/sides/getDoc.do?pubRef=-//EP//TEXT+WQ+E-2010-6008+0+DOC+XML+V0//DE&language=DE

gegeben hat in die Petitionsunterlagen - 1402/2009 - auf: Inklusion betrifft jede EINZELNE Schule und NICHT ein SchulSYSTEM!

Daraus ergibt sich, dass auch die Europaeische Schule vom Artikel 24 UN BRK betroffen ist.


b) in Bezug auf die Schulinklusion uebersende ich Ihnen zahlreiche Arrtikel und moechte Sie bitten diese den Petitionsunterlagen beizufuegen (Ausdrucke sende ich postalich zu):


http://www.kobinet-nachrichten.org/cipp/kobinet/custom/pub/content,lang,1/oid,25153/ticket,g_a_s_t

http://www.taz.de/1/archiv/digitaz/artikel/?ressort=ln&dig=2010/10/23/a0022&cHash=2a25881588

http://www.kobinet-nachrichten.org/cipp/kobinet/custom/pub/content,lang,1/oid,25147/ticket,g_a_s_t

http://www.kobinet-nachrichten.org/cipp/kobinet/custom/pub/content,lang,1/oid,25007/ticket,g_a_s_t

http://www.kobinet-nachrichten.org/cipp/kobinet/custom/pub/content,lang,1/oid,24927/ticket,g_a_s_t

http://www.kobinet-nachrichten.org/cipp/kobinet/custom/pub/content,lang,1/oid,24614/ticket,g_a_s_t

http://www.kobinet-nachrichten.org/cipp/kobinet/custom/pub/content,lang,1/oid,24593/ticket,g_a_s_t

http://www.kobinet-nachrichten.org/cipp/kobinet/custom/pub/content,lang,1/oid,24355/ticket,g_a_s_t

http://www.kobinet-nachrichten.org/cipp/kobinet/custom/pub/content,lang,1/oid,24326/ticket,g_a_s_t

http://www.kobinet-nachrichten.org/cipp/kobinet/custom/pub/content,lang,1/oid,24289/ticket,g_a_s_t

http://www.kobinet-nachrichten.org/cipp/kobinet/custom/pub/content,lang,1/oid,24204/ticket,g_a_s_t

http://www.kobinet-nachrichten.org/cipp/kobinet/custom/pub/content,lang,1/oid,24148/ticket,g_a_s_t

http://www.kobinet-nachrichten.org/cipp/kobinet/custom/pub/content,lang,1/oid,24045/ticket,g_a_s_t

http://www.kobinet-nachrichten.org/cipp/kobinet/custom/pub/content,lang,1/oid,23993/ticket,g_a_s_t

http://www.kobinet-nachrichten.org/cipp/kobinet/custom/pub/content,lang,1/oid,23938/ticket,g_a_s_t

u.v.a

Beste Gruesse

Wasilios KATSIOULIS
_________________________________________________



Parlamentarische Anfrage Dr Kosa

http://www.europarl.europa.eu/sides/getDoc.do?pubRef=-//EP//TEXT+WQ+E-2010-6008+0+DOC+XML+V0//DE&language=DE


Inklusion könnte allen gut tun

Berlin (kobinet) Der Inklusionsforscher Andreas Hinz ist der Überzeugung, dass Inklusion allen gut tun könnte. Dies brachte er kürzlich in einem taz-Interview zur schulischen Inklusion zum Ausdruck. 

"Bei Inklusion geht es darum, wie eine Gesellschaft sein muss, damit jeder drin sein kann. Fertig. Für Schule heißt das: Ein Kind muss niemanden beweisen, dass es der Teilhabe würdig ist. Das ist ein Menschenrecht. Die Schule, der Stadtteil, die Gesellschaft müssen beweisen, dass sie inklusionsfähig sind - dass sie Menschen in ihrer Verschiedenheit einbeziehen können", so Andreas Hinz in dem kürzlich erschienenen Interview. moh 

Link zum vollständigen taz-Interview
 


Quelle: http://www.kobinet-nachrichten.org/cipp/kobinet/custom/pub/content,lang,1/oid,25148/ticket,g_a_s_t

Inklusive Schulen in Berlin, Borken und Flensburg


.

Berlin/Bonn/Gütersloh (kobinet) Der "Jakob Muth-Preis für inklusive Schule" geht morgen nach Berlin, Borken und Flensburg. Das deutsche Schulsystem liegt beim gemeinsamen Lernen von behinderten und nicht behinderten Kindern im internationalen Vergleich noch zurück, teilten die Veranstalter des Wettbewerbs mit.

Die Heinrich-Zille-Grundschule in Berlin, die Montessori-Gesamtschule im nordrhein-westfälischen Borken und die Waldschule in Flensburg erhalten am Donnerstag für ihren vorbildlichen gemeinsamen Unterricht jeweils ein Preisgeld von 3.000 Euro. Projektträger des zum zweiten Mal vergebenen Preises sind der Beauftragte der Bundesregierung für die Belange behinderter Menschen, die Deutsche UNESCO-Kommission und die Bertelsmann Stiftung.

Das deutsche Förderschulsystem erweist sich häufig als Sackgasse für die weitere Entwicklung behinderter Kinder. Fast drei Viertel der Förderschüler bleiben ohne berufsqualifizierenden Schulabschluss. Größeren Erfolg verspricht die "inklusive Schule", wie sie auch die seit Anfang 2009 für Deutschland verbindliche UN-Behindertenrechtskonvention fordert. Nach einer repräsentativen Umfrage der Bertelsmann Stiftung gibt es in der deutschen Bevölkerung einen großen Rückhalt für Inklusion: 67 Prozent sprechen sich für gemeinsames Lernen von behinderten und nicht behinderten Kindern aus. sch

Die Bundesregierung hatte die gemeinsame Beschulung von Behinderten und Nichtbehinderten versprochen:

https://docs.google.com/leaf?id=0B8nJ_p9s-OXEMGQ5ZTg5MzktZTUzYy00MTViLTg0YzYtNDQ3NWI0MThmMmE2&sort=name&layout=list&num=50

Pressemitteilung Beauftragter Hubert Hüppe, Bertelsmann-Stiftung, UNESCO-Kommission zur Verleihung Jakob-Muth-Preis

"Jakob Muth-Preis für inklusive Schule" geht nach Berlin, Borken und Flensburg

Deutsches Schulsystem liegt beim gemeinsamen Lernen von behinderten und nicht behinderten Kindern im internationalen Vergleich zurück


Berlin/ Bonn/ Gütersloh, 25. Oktober 2010. Der "Jakob Muth-Preis für inklusive Schule" wird am kommenden Donnerstag an die Heinrich-Zille-Grundschule in Berlin, die Montessori-Gesamtschule in Borken (NRW) und die Waldschule in Flensburg verliehen. Für ihren vorbildlichen gemeinsamen Unterricht von behinderten und nicht behinderten Kindern erhalten die drei Schulen jeweils ein Preisgeld von 3.000 Euro. Projektträger des zum zweiten Mal vergebenen Jakob Muth-Preises sind der Beauftragte der Bundesregierung für die Belange behinderter Menschen, Hubert Hüppe, die Deutsche UNESCO-Kommission und die Bertelsmann Stiftung.

Gemeinsames Lernen von behinderten und nicht behinderten Schülerinnen und Schülern ist in Deutschland noch immer die Ausnahme. Die Inklusionsquote, der Anteil von Kindern mit Förder¬bedarf, die eine Regelschule besuchen, ist hierzulande im internationalen Vergleich äußerst gering. Im Jahr 2008 lag die Quote bei bundesweit 18,3 Prozent. In Spanien, Italien oder den skandinavischen Ländern besuchen dagegen fast alle Schüler mit sonderpädagogischem Förderbedarf eine allgemeine Schule. Unter den deutschen Bundesländern sind Schleswig-Holstein, Berlin und Bre¬men die Spitzenreiter.

Das deutsche Förderschulsystem erweist sich häufig als Sackgasse für die weitere Entwicklung behinderter Kinder. Fast drei Viertel der Förderschüler bleiben ohne berufsqualifizierenden Schul¬abschluss. Größeren Erfolg verspricht die "inklusive Schule", wie sie auch die seit Anfang 2009 für Deutschland verbindliche UN-Konvention über die Rechte von Menschen mit Behinderung fordert. Nach einer repräsentativen Umfrage der Bertelsmann Stiftung gibt es in der deutschen Bevölke¬rung einen großen Rückhalt für Inklusion: 67 Prozent sprechen sich für gemeinsames Lernen von behinderten und nicht behinderten Kindern aus.

"Wer Inklusion will, sucht Wege, wer sie verhindern will, sucht Begründungen", sagt Hubert Hüppe, Beauftragter der Bundesregierung für die Belange behinderter Menschen. "Die diesjährigen Ge¬winner des Jakob Muth-Preises und viele weitere Bewerberschulen haben inklusive Wege ge¬sucht. Sie sind gute Beispiele für andere Schulen, indem sie eindrucksvoll zeigen, wie eine Schule gestaltet werden kann, damit Kinder mit und ohne Behinderungen sie gemeinsam besuchen kön¬nen. Ihnen allen meinen herzlichen Glückwunsch."

"Inklusive Bildung weltweit ist ein zentrales Anliegen der UNESCO. Inklusion muss als übergrei¬fendes Prinzip sowohl die Bildungspolitik als auch die Bildungspraxis leiten", so Professor Chris¬toph Wulf, Vizepräsident der Deutschen UNESCO-Kommission. Inklusion erfordere, dass sich das Bildungssystem flexibel an die Bedürfnisse aller Kinder anpassen könne. "Um Bildungsgerechtig¬keit zu verwirklichen, muss unser Bildungssystem allen Kindern ermöglichen, in einem gemeinsa¬men Unterricht voll am schulischen Leben teilzuhaben. Dafür brauchen wir Vorbilder - wie unsere Preisträgerschulen - die zeigen, wie Inklusion lebendig gestaltet werden kann."

"Die Preisträgerschulen beweisen, dass Leistung und Gerechtigkeit im Bildungssystem keine Ge¬gensätze sind", betont Dr. Brigitte Mohn, Vorstandsmitglied der Bertelsmann Stiftung. "Inklusive Schulen können herausragende Leistungen im kognitiven, künstlerischen und sozialen Bereich hervorbringen. Daher müssen wir das Veränderungstempo in Deutschland deutlich erhöhen und beim gemeinsamen Lernen von behinderten und nicht behinderten Kindern international Anschluss finden."

Der Preis ist benannt nach einem Vorkämpfer und Wegbereiter des gemeinsamen Lernens von behinderten und nicht behinderten Kindern, dem Pädagogen Jakob Muth (*30. Juni 1927; + 24. Juni 1993). Mit der Auszeichnung wollen die Projektträger positive Beispiele für gemeinsamen Unterricht bekannt machen und zur Nachahmung anregen. Insgesamt hatten sich 113 Schulen aller Schulformen aus ganz Deutschland für den Jakob Muth-Preis beworben. Die Preisverleihung findet am 28. Oktober 2010 um 12.00 Uhr in der Berliner Bertelsmann Repräsentanz, Unter den Linden 1, statt.


Rückfragen an:  Ulrich Kober, Bertelsmann Stiftung, Telefon: 0 52 41 / 81-81 598

Katja Römer, Deutsche UNESCO-Kommission, Telefon: 0 228 / 60 49717

Benedikt Bünker, Büro Beauftragter der Bundesregierung für die
Belange behinderter Menschen, Telefon: 0 30 / 18 52 72 723


Hintergrundinformationen und Kurzporträts der Siegerschulen finden Sie unter www.jakobmuthpreis.de.


W. http://www.noexclusion.com
W. http://www.disabilityright.com

Statut und Europaeische Schule

Sehr geehrter Herr XXX (Ombudsmann),

in Bezug auf Rechtsgrundlagen zu den diversen Beschwerdeverfahren sei noch folgendes zu ergaenzen:

aus dem Statut der Beamten der Europaeischen Institutionen geht aus Anhang VII, Artikel 3
ein grundsaetzlicher Anspruch auf Beschulung durch die Europaeischen Schulen hervor.

Gleiches ergibt sich aus der Schulkonvention der Europaeischen Schule und der Luxemburger Vereinbarung aus 1994.

Ich muss nochmals darauf hinweisen, dass die Europaeische Union diesen Anspruch bisher mangelhafterweise fuer Kinder mit Lernbehinderungen bei der Europaeischen Schule nicht ausreichend erfuellt hat, sodass den betroffenen Familien schwerwiegende Nachteile entstehen (Umzuege, Familientrennungen und Kosten).

Die materiellen und immateriellen Kosten sind mir bekanntermassen bis heute nicht erstattet worden.

Beste Gruese
Wasilios KATSIOULIS
_________________________________________________

cc: Petitionsausschuss

Letter from Spanish Minister of Education to President of Petition Committee

We consider that, since the petitioner, Mr Wasilios Katsioulis, is himself disabled and is the father of an autistic child aged 10 years, the matter is doubly sensitive. We understand, therefore, the fact that he should consider it discriminatory that his child has not been admitted by a European School in Brussels and that he should ask for an inclusive education instead.

Angel Gabilondo Pujol
Spanish Minister of Education
17.06.2010

Petitionen 0146/2006 und 1402/2009

Sehr geehrte Frau XXX,

mein Schreiben vom 09.10. habe ich per Post versandt.

Zu den Argumenten der Europaeischen Kommission vom 02.09.2010 ist
weiter mit folgenden Gegenargumenten entgegenzutreten:

- auf Seite 3/9 beschreibt die Europaeische Kommission, dass die Europaeische Schule berechtigt sei sich fuer "nicht kompetent zu erklaeren": Der Petent weist die Mitglieder darauf hin, dass eine solche Handhabe der Kommission/der Schule dem Artikel 24 der UN Behindertenkonvention unmittelbar  w i d e r s p r i c h t, die einen Ausschluss eines Kindes auf Basis seiner Behinderung verbietet!

- Die Luxemburger Vereinbarung aus dem Jahre 1994 kennt die Jahre 2006 verabschiedete UN Behindertenkonvention noch nicht. Die Kommission bezieht sich somit auf ueberaltete Rechtsvorschriften, die die Inklusion lernbehinderter Schueler noch nicht vorsieht.

- Die sogenannte "SEN Beratungsgruppe" besteht aus selbsternannten Experten, die die Behinderung des Schuelers nicht in ausreichendem Masse beurteilen koennen, zumeist aus regulaeren Lehrern der Europaeischen Schule oder Inspektoren aus den Mitgliedslaendern, die sich lediglich auf die o.g. ueberalte Luxemburger Vereinbarung aus 1994 berufen, die die Inklusion explizit nicht vorsieht. Der Petent schlaegt vor jede Europaeische Schule mit ausreichend vielen Sonderpaedagogen in den jeweiligen Kernsprachen der jeweiligen Schulen zu belegen und zusaetzlich ein medizinisches Team aus Psychiatern, Neurologen, Psychologen sowie Verhaltensspezialisten (ABA) einzustellen, die die optimale Inklusion (n i c h t  Integration) sicherstellen. Eine SEN Beratungsgruppe und der Zwang Eltern unter Druck zu setzen sogenannte SEN Vereinbarungen zu unterschreiben wuerde sich dann eruebriegen!

- Gerade die Europaeischen Schulen tragen eine besonders hohe Verantwortung fuer die Inklusion (n i c h t   Integration) von behinderten Schuelern um die Eltern dieser Kinder nicht zu diskriminieren. Da sich die Europaeische Kommission auf ueberaltete Rechtsvorschriften wie die Luxemburger Vereinbarung aus dem Jahre 1994 beruft muss der Petent den Mitgliedern leider mitteilen, dass die Kommission dieser Verantwortung im Fall von Lernbehinderten Kindern in keinster Weise nachkommt, weil die Vereinbarung explizit die Exklusion dieser Kinder aus der sich als elitaer bezeichnenden Europaeischen Schule vorsieht. Wie die Mitglieder des PETI in Ihrer Sitzung vom 26.04.2010 jedoch bemerkt haben darf die Schule keine elitaere Aufgabe erfuellen, sondern muessen die Beschulung ALLER Kinder sicherstellen, sodass die bei der EU beschaeftigten Eltern benachteiligungdsfrei ihrer Aufgabe nachgehen koennen!
Dies trifft gerade fuer lernbehinderte Kinder in besonderem Masse zu, die regelmaessig keine Alternative in der Landessprache des Kindes am Arbeitsstandort der Eltern finden  k o e n n e n !!

- Das finden von Alternativen ist umsoweniger Moeglich als dass die EU Kommission bei der entsprechenden Suche weder logistisch noch finanziell die betroffenen Familien unterstuetzt. Der Petent wartet bis heute auf die Erstattung seiner Kosten - 2 Jahre danach ! XXX


- es ist nicht zutreffend, dass die alternative Schule in E. die notwendige Autismusadaption ABA anbietet!

- es ist nicht zutreffend, dass das Kind in ein angeschlossenen Internat haette aufgenommen werden koennen, desweiteren entspricht dies weder dem Eltern- noch dem Kinderwillen, allenfalls dem Wunsch der Kommission, die sich auf diese Weise der Inklusionsaufgabe entledigt ("Selektion durch Abschiebung in Sondereinrichtungen"). Der Petent moechte dem Petitionsausschuss nochmals dringend vorschlagen mehr Mitarbeiter mit hoher sozialer Kompetenz bei der Kommission einzustellen, denn Aussagen wie diese machen mehr als deutlich, dass die Kommission nicht so recht versteht wie sie mit dem Begriff Inklusion umgehen muss!

- Wie bereits im gestrigen Schreiben erwaehnt ist ein Behindertenanteil von 2,11% viel zu gering wenn bedacht wird, dass im Durchschnitt ca 7% der Kinder in der Bevoelkerung behindert sind. Es ergibt sich folglich ein Gap bei der Europaeischen Schule von ca 5% oder ca 1.250 behinderten Schuelern ! Die Europaeische Kommission hat also angesichts dieser Zahlen ueberhaupt keinen Grund sich auf bisherigen Erfolgen auszuruhen ! Sie sollte alles daran setzen das Gap von mehr als 1.000 Schuelern mit Behinderungen zu schliessen: dies wird nur durch eine neue Schulphilosophie und den Einsatz aller Adaptionen gelingen !

Beste Gruesse
Wasilios KATSIOULIS
_________________________________________________


an den Ombudsmann

Sehr geehrter Herr XX,

sollte ich bis zum 15 Oktober 2010 nichts vom Europaeischen Parlament in Bezug auf die laengst ueberfaellige Kostenerstattung der bereits angefallenen Kosten (ca XXXXX Euro) hoeren, duerfen Sie das Ombudsmann Verfahren gegen das Europaeische Parlament einleiten.

In Bezug auf die Kostenerstattung ab dem 01.10.2010 habe ich ebenfalls nichts gehoert.

Wie Sie aus der vorhergehenden Email entnehmen koennen, besteht offensichtlich beim Europaeischen
Parlament keine konkrete Absicht die Empfehlungen des Ombudsmannes in Bezug auf Kostenerstattungen, die durch Schulexklusionen entstehen zu regeln.

Ich moechte Ihnen auch mitteilen, dass XXX.

Beste Gruesse

Wasilios KATSIOULIS

Letter to the Disability Support Group

Dear Colleagues,

as the project XX is a ""a person-centred management system" it should include every meassure to avoid ANY kind o discrimination (compare with my comments in one of the last DSG meetings)!

It is obvious that the school exclusions at the European Schools leads to financial discrimination of affected families, in our case e;g. i need to cover a second rent in the city where my son goes to school now. I have therefore costs of around XXX Euro per month, which are currently not covered by any EP or EC rule.

The European Ombudsman recommended last year within my complaint against the European Commission to install rules and meassures to avoid such kind discrimination.

I strongly recommend therefore to complete the list of action within the project XX with the necessary steps the Ombudsman recommended to avoid also any kind of discrimination in regard of disability discrimination as an outcome of school exclusions from the European Schools, otherwise Project 42 can not be titled as a "a person-centred management system" !

These financial compensations could be paid as a disability allowance (e.g. analogue to the German "persoenliches Budget"):

i need to underline that such a treatment has nothing to do with "positive discrimination" but is a measure to avoid any kind of discrimination by elimination of extra expenses which arise because of a disability!

a nice weekend to all

Wasilios KATSIOULIS
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