Persons with disabilities are NOT excluded from ....

"the general education system on the basis of disability, and that children with disabilities are not excluded from free and compulsory primary education, or from secondary education, on the basis of disability"
Article 24 CONVENTION ON THE RIGHTS OF PERSONS WITH DISABILITIES

Fwd: Ares(2010)616002 - 22/09/2010

Sehr geehrter Herr XXX,

ich stelle leider fest, dass Sie meine Anfrage nicht beantwortet haben!

Im Rahmen des Petitionsverfahrens 1402/2009 hat die Europaeische Kommission die
Frage zu beantworten wann und mit welchen Adaptionen Kinder mit Autismus
in die Europaeische Schulen aufgenommen werden sollen um weitergehende Diskriminierungen
von Familien mit behinderten Kindern abzustellen.

Diese Frage ist n i c h t von den Schulleitungen sondern der Kommission zu beantworten,
was bisher ungeschehen ist.

In Bezug auf Ihre kurze Andeutung betreffend des Tones moechte ich mir erlauben
Ihnen mitzuteilen, dass Diskriminierungen - wie gegen unsere Familie geschehen -
immer zu einem Zustand fuehren, der von vielfaeltigen Gefuehlen gepraegt ist. Hierbei
spielt es auch keine Rolle, ob die Personen den EU Institutionen angehoeren oder
nicht. Um solche Diskriminierungen zu verhindern sollte die Kommission daher endlich
aktiv werden und die erforderlichen Massnahmen zur Inklusion angehen:

Ich moechte Sie nunmehr bitten dem Petitionsausschuss mitzuteilen, wann die
Kommission dafuer Sorge tragen wird, dass Familien mit lernbehinderten Kindern
nicht weiter diskriminiert werden. Der einzige Weg dorthin sind die Zuverfuegungstellung
der Methode applied behaviour analysis und TEACCH!

Hierfuer danke ich Ihnen - auch im Namen weiterer Betroffener - vorab !

Beste Gruesse

Wasilios KATSIOULIS

Vorenthalten behinderungsbedingt notwendiger Schuladaption durch die Europaeische Schule....



Email dated May 5th, 2009 from ABA Specialists (applied behaviour analysis) to European Schools:


"Dear XXX,

I am very surprized to see your email below.  I have several emails from you asking our institute to use our expertice and experience with L. to come and support your school by helping to train your teachers and integrate him into your classroom environment.  This is something we feel competent to be able to achieve with a few visits and time to develop a program for your specific environment. Based on your urging, our institute has gone to great lengths to get a consultant available to come and support you from Germany as soon as possible.  Now that the consult is just one day away, we get an email cancelling this appointment. 

L.s' behavior is controllable with the appropriate understanding of his motivation and with the use of appropriate reinforcement. However, to not give us a chance to show you that after all the organization and work involved in getting us there has been done is much more than unfortunate. It is counter-productive to Lukas' education and unfortunately in some eyes could be seen as a breech of professional ethics.

I am emailing to ask you to please reconsider your decision as the family finds themselves in a situation that has no reasonable alternative answer and your willingness to work with our consultant and program for another month or two is all it would take to show you what we can offer."



DISABILITY INTERGROUP MEETING WITH THE BELGIAN PRESIDENCY: 28 September 2010 at 14h00, European Parliament Brussels

Dear Disability Intergroup supporters

 

I would like to invite you all to the extraordinary meeting of the Disability Intergroup that will take place on 28 September 2010 at 14h00-15h00 at the European Parliament in Brussels (room JAN 6Q1), where the Belgian Secretary of State responsible for Persons with Disabilities Mr Jean-Marc Delizée will present the Belgian Presidency plans to advance the rights of persons with disabilities in the EU. This meeting is the part of Disability Intergroup initiative to host regular meetings with the EU Presidency of the moment for more visibility of disability in the Presidency programme.

 

EDF President Yannis Vardakastanis will also be speaking at the event. We will also have an opportunity to get a taste of the incoming Hungarian Presidency plans and get an update about the implementation of the Europe2020 agenda.

 

If you would like to attend the meeting, please contact our assistant Delphine le Maire (delphine.lemaire@edf-feph.org) before 23 September. If you require a visitor’s pass, please indicate your birthdate and place of residence. Please note that late registrations will not be accepted, as the European Parliament needs to have the list of people who require a visitor’s pass in advance.

 

I would like to take this opportunity to inform you that the following events have already been scheduled for the near future:

 

25 November – Disability Intergroup meeting, Strasbourg

24 January – Disability Intergroup New Year’s cocktail, Brussels

 

There is probably going to be an extraordinary meeting of the Intergroup on the Disability Strategy 2011-2020 in late October-early November, but the exact date of it will depend on the timing of the release of the Strategy by the European Commission. You will be kept informed.

 

Looking forward to seeing many of you at the European Parliament on 28 September,

Die Selektionen an der Europaeischen Schule: perfide Diskriminierung !

Die Europaeische Schule (http://www.eursc.eu) betreut Kinder von Mitarbeitern aller Europaeischen Institutionen und wurde zu diesem Zweck am 12. April 1957 gegruendet. Sie unterrichtet in den Heimatsprachen der Kinder, die aus allen Europaeischen Staaten nach Bruessel, Luxemburg und anderen Staedten anreisen um fuer die EU zu arbeiten!

Ca 7 Prozent der Kinder werden mit einer Behinderung geboren oder im Laufe des Lebens behindert. Eine grosse Gruppe von ihnen ist lernbehindert. Was machen Mitarbeiter mit lernbehinderten Kindern, die fuer die Europaeische Union arbeiten wollen?

Sie haben Pech gehabt!

Denn die Europaeische Schule nimmt diese Kinder zwar pro forma fuer wenige Monate auf, um nicht wegen Diskriminierung verklagt zu werden und um ihre integrationsfaehigkeit zu "testen", aber wirft sie - im wahrsten Sinne des Wortes - nach wenigen Monaten aus der Schule hinaus (die Kinder haben die Schule 7 Tage nach dem Exklusionsbeschluss zu verlassen) ohne den Kindern und den so betroffenen Mitarbeitern der Institutionen eine echte Alternative in der Heimatsprache der lernbehinderten Kinder zu bieten. Selbes ist auch meiner Familie im vergangenen Jahr widerfahren: unser Sohn musste 8 Monate zu Hause bleiben, weil weder die Europaeische Schule noch die Europaeische Kommission, die fuer die Schule hauptverantwortlich zeichnet rechtzeitig fuer Ersatz gesorgt hatte.

Und nicht nur das: die Eltern lernbehinderter Kinder werden darueberhinaus auch finanziell diskriminiert, indem sie einen Teil der nun anfallenden Kosten fuer die oftmals hunderte Kilometer entfernt liegenden Schulalternativen tragen muessen, wozu viele gar nicht in der Lage sind, sodass sie faktisch gezwungen werden bei der Europaeischen Union Ihren Arbeitsplatz zu kuendigen.

Mitarbeiter von lernbehinderten Kindern, die aus weiter entfernten Mitgliedslaendern anreisen finden gar keine Alternativen fuer die Beschulung ihrer Kinder und muessen bereits aus diesem Grunde bei der EU kuendigen.

Viele erkranken schwer, denn jeder kann sich vorstellen, dass es nicht leicht ist aufgrund der Behinderung des eigenen Kindes in solche Lebensumstaende zu geraten, die mit laufender Unsicherheit verbunden ist.

Der Europaeische Ombudsmann hat mit einem Beschluss aus dem Jahre 2004 die Europaeische Kommission aufgefordert diese Diskriminierungen abzustellen und Regeln einzufuehren, die die Eltern lernbehinderter Kinder nicht weiter diskriminieren! Geschehen ist seitdem nichts, 6 Jahre danach!

Die Exklusionen laufen immer nach dem selben Muster ab: die Mitarbeiter mit lernbehinderten Kindern werden aufgefordert Antraege zur Einschulung bei der Europaeischen Schule zu stellen. Wenn Eltern Monate vorab bestimmte Wuensche stellen, wie das behinderte Kind in der Schule adaptiert werden muss, etwa mit einem Assistenten, der die fuer lernbehinderte Kinder erforderliche Methode TEACcH oder ABA kennt, wird darauf nicht eingegangen. Eltern bleiben monatelang im ungewissen. Kurze Zeit nach der Einschulung erfolgen schliesslich sogenannte SEN Meetings unter Fuehrung der sog. Inspektoren, die aus den Mitgliedslaendern kommen. Auch ein Psychologe ist anwesend um auszumachen, wie die Eltern reagieren! Dann werden die Eltern der lernbehinderten Kinder regelrecht gezwungen sog. SEN Vereinbarungen zu unterzeichnet, die der Schule da Recht einraeumt sich fuer "nicht kompetent" zu erklaeren. Sollten die Eltern diese "Vertraege" nicht unterzeichnen wollen rueckt fuer Sie das Ende des Schulbesuchs ihres Kindes und der Arbeit bei den Europaeischen Institutionen sehr nahe, denn die Kommission, die gleichzeitig fuer die Schule zustaendig ist, nutzt ihre Kanaele gezielt aus um Druck auf die einzelnen Mitarbeiter und ihren Arbeitgeber auszuueben. Nicht ohne Grund ist die Abteilung, die fuer die Schule zustaendig ist gleichzeitig fuer die Sicherheit bei der Kommission zustaendig! Schliesslich wird den Eltern einige Monate spaeter erklaert man sei "nicht kompetent" das Kind zu betreuen. Effektive Rechtsmittel vor nationalen Gerichten sind hiergegen nicht moeglich, weil nationale Gerichte - etwa die belgischen - nicht zustaendig sind. Vielmehr ist eine Sonderkammer zustaendig, deren Betrieb von der Europaeischen Kommission finanziert wird, die die Exklusionsbeschluesse regelmaessig abnickt.

Es geht auch anders!

Der Artikel 24 der UN Behindertenkonvention, den die Europaeische Schule nicht anerkennen will, schreibt vor, dass zunaechst alle Adaptionen fuer Kinder mit Lernbehinderungen angeboten werden muessen um sicherzustellen, dass die Kinder optimal betreut werden.

Schulvereinbarungen wie diese sind dann ueberfluessig, denn Exklusion sind explizit verboten!

Da die Europaeische Schule sich jedoch als "elitaerer Club" versteht, sind sie nicht bereit solche Adaptionen anzubieten: nur 5 Tage bevor die ABA Spezialisten in unserem Fall die Schule beraten sollten ist mein Sohn auf Grundlage des (unfreiwillig geschlossenen) Vertrages exkludiert worden.

Damit diese Diskriminierungen, im Namen der Europaeischen Union endlich ein Ende finden, habe ich ein Petitionsverfahren ins Parlament eingereicht, Praesident Buzek getroffen und versucht viele Menschen zu sensibilisieren!

Menschen mit Behinderungen gehoeren in die Mitte der Gesellschaft und das heisst auch in die Mitte der Europaeischen Schule !


Dienstaufsichtsbeschwerde - Ergaenzung

Sehr geehrter Herr XX,

die Dienstaufsichtsbeschwerde gegen XX, wird wie folgt erweitert:

ein mir vorliegender Beschluss des Europaeischen Ombudsmannes vom 27.02.2004 an den damaligen Kommissionspraesidenten Prodi kommt zu folgendem Ergebnis:

"The Commission should take the necessary steps to ensure that parents of SEN children who are excluded from the European Schools because of their degree of disability are not required to contribute to the educational costs of their children."

Bemerkung: Dass die Kommission nach der Beschwerde Nr 1391/2002/JMA nicht gehandelt hat ist der Europeischen Kommission anzulasten: Die Kommission hatte mehr als 6 Jahre Zeit die entsprechenden Regeln einzufuehren, die erforderlich sind um Mitarbeiter mit behinderten Kinder nicht weiter zu diskriminieren! Dies wurde jedoch bis heute - 6 Jahre danach - veraeumt !

Frau XX ist fuer dieses Versaeumnis, dass beim Beschwerdefuehrer nun zu einem Diskriminierungsschaden fuehrt als Abteilungsleiterin der "Europaeischen Schule" hauptverantwortlich !

Mit freundlichen Gruessen

Wasilios KATSIOULIS
_________________________________________________

cc: Pëtitionsausschuss

6 Jahre vergeudet !

Sehr geehrter Herr Generalsekretaer WELLE,
in Bezug auf meine Beschwerde vom 24.08.2010 nach Artikel 90 II und die diskriminierende Kostenbeteiligung in Hoehe von 5 Prozent an Schulkosten, die durch den Exklusionsbeschluss der Europaeischen Schule ausgeloest wurden, teile ich ergaenzend noch folgendes mit:
  • ein mir vorliegender Beschluss des Europaeischen Ombudsmannes vom 27.02.2004 an den damaligen Kommissionspraesidenten Prodi kommt zu folgendem Ergebnis:
    • "The Commission should take the necessary steps to ensure that parents of SEN children who are excluded from the European Schools because of their degree of disability are not required to contribute to the educational costs of their children."
    • Bemerkung: Dass die Kommission nach der Beschwerde Nr 1391/2002/JMA nicht gehandelt hat ist dem Beschwerdefuehrer nicht, allerdings der Europeischen Kommission sehr wohl anzulasten: Die Kommission hatte mehr als 6 Jahre Zeit dafuer !
  • X
Ich gehe aufgrund der eindeutigen Rechtslage (Artikel 24 UN BRK sowie Atrikel 13 EGV) und der offensichtlichen Untaetigkeit der Kommission nach dem Ombudsmannbeschluss vom 27.02.2004 davon aus, dass Sie der Beschwerde werden abhelfen koennen und auch in anderen Faellen, die von diskriminierenden Schulexklusionen betroffen sind auf jegliche Beteiligung an Schulkosten verzichten koennen.
Mit freundlichen Gruessen

Virtuelle oder reale Inklusion ?

An den Entscheidungen der Europaeischen Kommission in Bezug auf die Europaeische Schule laesst sich (meiner Meinung nach) KONKRET auch fuer den allgemeinen Fall der Behinderten in Europa festmachen, ob die Kommission es ernst meint mit der Inklusion!. 


Die bisher nicht erfolgte Umsetzung der Antidiskriminierungsrichtlinie macht dies ueberdeutlich mit fatalen Wirkungen auf den sozialen Zuammenhalt und die weitere oekonomische Entwicklung:


Reentry of Lucas Katsioulis into European School and reimboursement of material and immaterial demage

Sehr geehrte Frau XX,

ich stelle fest:
Sie haben auf meine Anfrage vom 3.2.2010 sowie 5.3.2010 nach zur Verfuegungstellung der fuer Autisten notwendigen Adaption ABA (applied behaviour analysis) u.a. nicht innerhalb angemessener Zeit reagiert. Ihr Angebot meinen Sohn bei der Europaeischen Schule zu beschulen ist daher als nicht ernsthaft einzustufen.

Da die Familie aufgrund der im Mai 2009 geschehenen Exklusion meines Sohnes durch die Europaeische Schule getrennt wurde bin ich wie angekuendigt nun gezwungen auch meine Tochter von der Europaeischen Schule Bruessel XX abzumelden. Sie wurde wie Ihnen bereits bekannt ist in einer neuen Schule in XX angemeldet.

Ich bedaure, dass Sie sich gegen die Inklusion lernbehinderter Kinder bei der Europaeischen Schule
entschieden haben und werde das Ziel politisch weiter verfolgen.

Desweiteren bitte ich um Mitteilung wann die Europaeische Schule/Europaeische Kommission bereit sein
wird die notwendigen Adaptionen verfuegbar zu machen. Das Beschwerdeverfahren zur Klaerung dieser bisher nicht beantworteten Fragen laeuft bereits.

Beste Gruesse

Wasilios KATSIOULIS
_________________________________________________

cc: Petitionsausschuss

Reentry of Lucas Katsioulis into European School

Sehr geehrte Frau XXX,

wie angekuendigt bin ich gezwungen meine Tochter zwecks Familienzusammenfuehrung von der Europaeischen Schule
abzumelden, falls Sie oder Herr XXX mir nicht bis


heute, 12.00 Uhr

versichert, dass die Europaeische Schule die bereits im Maerz 2010 angefragten Adaptionen fuer meinen an Autismus "leidenden" Sohn zur Verfuegung stellen wird und wann dies der Fall sein wird? Auf mehrfache Anfragen diesbezueglich haben Sie nicht reagiert.

Eine Anmeldung kann ich vorher nicht stellen, weil die Beschulung ohne die notwendigen Massnahmen nicht adaptiert ist. Ich wuerde dann riskieren, dass die Inklusion zum zweiten mal scheitert, weil die Europaeische Kommission (wie beim ersten mal) notwendige Autismus Adaptionen verweigert.

Dafuer haben Sie sicherlich Verstaendnis.

Artikel 24 UN BRK setzt voraus, dass die Schulen - und da darf die Europaeische Schule sicherlich keine Ausnahme machen - dass alle behinderungsbedingt notwendigen Adaptionen angeboten werden.

Da nicht allen Personen im Verteiler die Petition bekannt ist fuege ich diese bei.

Ich warte auf ihre Antwort.


Mit freundlichen Gruessen

Wasilios KATSIOULIS
_________________________________________________

cc: Petitionsausschuss

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