Persons with disabilities are NOT excluded from ....

"the general education system on the basis of disability, and that children with disabilities are not excluded from free and compulsory primary education, or from secondary education, on the basis of disability"
Article 24 CONVENTION ON THE RIGHTS OF PERSONS WITH DISABILITIES

United Nations: Nordrhein-Westfalens Schulpolitik gerügt

Köln (kobinet) Der UN-Sonderberichterstatter für das Recht auf Bildung, Professor Vernor Muñoz Villalobos hat der Schulpolitik des Landes Nordrhein-Westfalen eine Rüge erteilt. "Wir beobachten, dass Inklusion als Ziel bezeichnet wird", sagte Muñoz auf dem Kongress "Eine Schule für Alle. Vielfalt leben!", der heute in Köln mit einem öffentlichen Programm zu Ende geht. Er sehe jedoch eine Asymmetrie zwischen Worten und Umsetzung. 

Was der UN-Berichterstatter diplomatisch ausdrückte, so die Veranstalter, heißt auf gut deutsch: Nordrhein-Westfalen kommt seiner Verpflichtung zum Aufbau eines inklusiven Bildungssystems nicht nach. Allen Plänen, das individuelle Recht jedes Kindes auf Inklusion zu bestreiten oder auf den St. Nimmerleins-Tag zu verschieben, erteilte Muñoz eine klare Absage. "Das individuelle Recht auf Inklusion ist ein unveräußerliches Menschenrecht." Auch mit anderen schulpolitischen Winkelzügen, die UN-Konvention zu umgehen, räumte Muñoz auf. Die besonders in Bayern und Baden-Württemberg von den Regierungen propagierten Außen- und Kooperationsklassen hätten mit Inklusion nichts zu tun. Verlangt sei gemeinsames Lernen. Inklusion sei nicht nur die Angelegenheit von Kindertagesstätten und Hauptschulen, sondern auch das Gymnasium sei in der Pflicht. 

Versuchen, das Sonderschulsystem so, wie es ist, zu erhalten, erteilte Muñoz eine Absage: "Das separierte Bildungssystem für Kinder und Jugendliche mit Behinderung muss überwunden werden." Überhaupt sei der Begriff der Bildung im Lichte der Menschenrechte zu überdenken. "Bildung ist kein Wettbewerb", mahnte Munoz, und auch nicht dafür da, die Probleme der Arbeitgeber zu lösen, sondern die Würde des Menschen voranzutreiben und zu schützen. Die Bundesländer seien nun in der Pflicht, Inklusionspläne für den kurz- und mittelfristigen Umbau des Schulsystems zu einem inklusiven Bildungssystem vorzulegen. sch
 

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