Persons with disabilities are NOT excluded from ....

"the general education system on the basis of disability, and that children with disabilities are not excluded from free and compulsory primary education, or from secondary education, on the basis of disability"
Article 24 CONVENTION ON THE RIGHTS OF PERSONS WITH DISABILITIES

Great Britain: High Court decision confirms rights of disabled children

The Equality and Human Rights Commission has welcomed a High Court ruling in July confirming that schools have to make reasonable adjustments for disabled children with conditions that give rise to behavioural problems.

The Commission part-funded the case acting on behalf of a nine-year old student who was excluded from his classroom at school, X, because of disruptive behaviour linked to his ADHD. When being removed from the classroom, the student JT scratched his teacher's arm and was excluded from the school. The school later acknowledged that this was an inappropriate way to work with a child with his condition. However, they argued that his behaviour in this incident amounted to a tendency to physically abuse other people and therefore was not covered under the Disability Discrimination Act (DDA).

The Judge upheld the Tribunal's decision that the school should have made reasonable adjustments under the requirements of the DDA to prevent the incident escalating in the first place. This included enlisting the support of a specialist team – which was available to the school – to provide adequate training for teachers to deal with disabled students, such as training in de-escalation techniques.

However, the Judge ruled that scratching amounted to a tendency towards physical abuse, so the specific incident itself was exempt from the DDA, however JT's condition of ADHD was not excluded from protection under the Act.

John Wadham, Group Director Legal, at the Commission said: 'This judgment sends a clear signal to schools that they must provide an appropriate teaching environment with the right support for children with special educational needs and not wait until an incident has taken place before doing so.

'Currently, the rate of exclusion of these children is unacceptably high – we need to prevent these exclusions happening. This judgment will help teachers do that by providing clarity about their responsibilities.

'However, the case has highlighted the need of further clarification on what aspects of a disability are excluded from the DDA and the Commission will seek to clarify this issue via the Government's new Equality Bill.'

The Commission part-funded the family's successful appeal against the school in the Special Education Needs and Disability Tribunal (SENDIST).

Read our press release for more information on the case <http://cecollect.com/ve/zs7958C70B28B6358x/stype=click/OID=50982016582594/VT=0> . 

Nach dem gestrigen Gespraech bei Kommissar Kallas

(...)

vielen Dank fuer unser gemeinsames Gepraech zu misslungenen Integration meines Sohnes Lucas an der Europaeischen Schule und der sich hieran anschliessenden Exklusion. Gestern abend erhielt ich schliesslich auch die deutsche Uebersetzung des Urteils.

Lassen Sie mich das Gespaech nochmals kurz zusammenfassen:

  • Ich habe der Europaeischen Kommission erklaert, dass die Integration Behinderter Kinder an Regelschulen nur dann gelingen kann und wird, wenn die auf die Behinderung zugeschnittene Adaption zur Verfuegung gestellt wird. Die Schule hat sich von Anfang an zwar niemals gegen diese fuer meinen Sohn notwendige Adaption ABA ausgesprochen - wie auch die Beschwerdekammer richtig ausgeführt hat - aber Sie hat diese notwendige Adaption (ABA) niemals in die Realitaet umgesetzt, sodass diese keinerlei positive Wirkung entfalten konnte (die eingestellten Sozialpaedagogen kennen kein ABA), was die Beschwerdekammer fehlerhafterweise in ihrer Entscheidung nicht beruecksichtigt hat und wodurch sie letztlich auch zu einem vollkommen falschen Ergebnis gekommen ist, die Schule haette meinen Sohn wegen seiner Behinderung nicht diskriminiert und es haette ein echter Integrationsversuch stattgefunden.
    Ich versuchte Ihnen dies so plastisch so darzustellen, dass es keinen Sinne mache, die "Rampe fuer den Rollstuhlfahrer nur bis zur 3 Stufen zu bauen aber die uebrigen 5 Stufen auszulassen. Jede Behinderung erfordert die eine individuelle Antwort (Adaption) und muss zeitgerecht (soll heissen sofort und nicht nach 5 Monaten) zur Verfuegung gestellt werden.
  • Viel schlimmer noch: 4 Tage bevor die ABA-Spezialisten auf Kosten des Europaeischen Parlamentes eintrafen (die Schule hatte zuvor die Kostenuebernahme unter Bezug auf die SEN Vorschriften verweigert) um der Schule das moegliche Integrationskonzept unter Einbeziehung von ABA zu erlaeutern, hat die Schule den Integrationsversuch ploetzlich und zu diesem Zeitpunkt unerwartet und nicht plausibel nachzuvollziehen, geschlossen und sich fuer "nicht kompetent" erklaert. Die Europaeische Kommission wolle die Europaeische Schule befragen, weshalb sie 4 Tage bevor die ABA Spezialistin in Bruessel eintrafen, ploetzlich die Integration von Lucas abgebrochen hat. Ich moechte Sie bitten mich ueber das Ergebnis dieser Befragung zu informieren, denn es muss unbedingt verhindert werden, dass sich soetwas bei notwendigen Adaptionen fuer behinderte Schueler wiederholt, wodurch weitere behinderte Schuler ausgegrenzt werden koennten.
  • Sie erklaerten mir daraufhin, dass die Verantwortung und die Entscheidungsgewalt darueber welche Adaptionen dem behinderten Kind zur Verfuegung gestellt werden ausschliesslich bei der Schule laegen. Ich habe Sie darauf hingewiesen, dass dies der Aussage der Schule sie sei "nicht kompetent" jedoch widerspraeche, denn es ist nicht schluessig sich einerseit "als nicht kompetent" zu bezeichnen und andererseits darueber bestimmen zu wollen, welche behinderungsbedingten Adaptionen notwendig seien und welche nicht. Ich habe darauf verwiesen, dass Eltern, die Ihr Kind seit Jahren kennen ueber wesentlich mehr Erfahrungen mit erfolgreichen Adaptionen (z.B. ABA) verfuegen als eine Schule, der es bisher nicht gelungen ist Kinder mit Lernbehinderungen erfolgreich zu integrieren. Nochmals moechte ich Ihnen nachdruecklich bestaetigen, dass wir mit der Methode ABA die besten Erfahrungen gemacht haben und nicht nur bei unserem Sohn glauben, dass durch die Anwendung dieser Methode (Gespraeche in SEN Meetings hierueber reichen nicht aus!) die Integration autistischer Kinder (auch bei der ES) gelingen kann und gelingen wird.
  • Uneins waren wir ueber die Auslegung der UN-Konvention fuer behinderte Menschen. Ich machte Sie darauf aufmerksam dass nach der Ratifizierung dieser Menschenrechtskonvention jede Schule verpflichtet sein wird jedes behinderte Kind zu foerdern und zu beschulen und alle erforderlichen Adaptionen zur Verfuegung zu stellen sind um dieses Ziel zu erreichen. Sie vertraten die Auffassung dass dies lediglich auf ein Schul"system" zutraefe aber nicht auf jede einzelne Schule. Da muss ich Sie nun kritisch fragen, wo dann der Vorteil der UN-Behindertenkonvention im  Verhaeltnis zur jetztigen Situation laege, wenn die Eltern keinen Rechtsanspruch gegenueber jeder einzelnen Schule haetten zur Inklusion ihrer (behinderten) Kinder haetten. Freiwillige Regelungen werden nicht effektiv helfen die heutige benachteiligende Situation abzustellen.
  • Auf Nachfrage Ihrerseits, ob Lucas nun eine Schule besuche erklaerte ich, dass es keinerlei deutsche Schule in Bruessel gebe auf die Lucas gehen koenne. Er wird aus diesem Grunde zur Zeit nicht beschult.
  • Weiter teilte ich Ihnen mit, dass ich bedingt durch die Exclusion meines Sohnes Lucas bei der Europaeischen Schule gezwungen werde meinen Arbeitsplatz in Bruessel aufzugeben und an einen neuen Standort zu wechseln. Mein Arbeitgeber, das Europaeische Parlament, hat sich mit diesem notwendig gewordenen Wechsel gestern einverstanden erklart. Voraussetzung hierfuer sei jedoch, dass ich dort eine geeignete Schule fur meine beiden Kinder finde und dass Lucas den erforderlichen Integrationshelfer zur Verfuegung gestellt bekommt. Sie haben mir zugesichert, dass Sie mir bei der Anmeldung behilflich sein werden, die schnellstmoeglich erfolgen sein soll.
  • (...)
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