Persons with disabilities are NOT excluded from ....

"the general education system on the basis of disability, and that children with disabilities are not excluded from free and compulsory primary education, or from secondary education, on the basis of disability"
Article 24 CONVENTION ON THE RIGHTS OF PERSONS WITH DISABILITIES

Keine Inklusion ohne die richtige Adaption !

Behinderte Kinder sollen bald nach dem Willen des Artikels 24 der UN Konvention für Menschen mit Behinderungen nicht mehr aus Regelschulen ausgeschlossen werden dürfen. Dies ist eine gute Absicht, die Menschen mit Behinderungen von Anfang an in die Mitte der Gesellschaft stellen wird und der Diskriminierung in einer modernen Gesellschaft entgegen wirken wird. Schubladendenken wird der Vergangenheit angehören und für Alle, die früher nie mit Behinderten zu tun hatten, wird die Inklusion eine echte Chance bieten, die heute in den Köpfen noch immer fest verankerten Vorurteile zu überwinden, gemeint sind Eltern und Lehrer, die früher nie etwas mit behinderten Kindern zu tun hatten und nun in der besonderen Verantwortung stehen die Inklusion erfolgreich mitzugestalten, denn ohne Adaptionen geht es nicht!

Menschen mit Behinderung brauchen häufig eine Hilfestellung (Adaption) um gleichberechtigt am Leben teilnehmen zu können, etwa einen Rollstuhl; Gehorlose Menschen brauchen andere Hilfsstellungen als Sehbehinderte. Jede Behinderung braucht eine massgeschneiderte Adaption, die individuell anzupassen ist an die Bedürfnisse des jeweiligen Menschen. Die Inklusion von Kindern mit Lernbehinderungen in Regelschulen braucht besondere Adaptionen. So ist häufig ein persönlicher Assistent nötig, um es dem (lernbehinderten) Kind zu ermöglichen individuell zu lernen. Ein autistisches Kind brauchte in der Regelschule vielleicht auch einen Assistenten, um die Kommunikation zu anderen Kindern zu erleichtern. Hat das Kind zusätzlich Verhaltensauffälligkeiten, wird es nötig sein, dem Assistenten zusätzliche Aus- und Fortbildungen in speziellen Verhaltenstherapien zu ermöglichen, die es diesem wiederum ermöglicht, die behinderungsbedingte Verhaltensstörung positiv zu "begleiten" und so die Inklusion erst zu ermöglichen.

Lehrer, Assistenten und die Schulleitung müssen gemeinsam mit den Eltern an einem Strang ziehen um die Inklusion zu ebnen. Kinder hingegen haben es da viel leichter ihre Fähigkeiten und Grenzen untereinander schnell auszumachen und sich an die neue Situation anzupassen: Eine Inklusion behinderter Kinder an Regelschulen kann nur daran scheitern, dass Erwachsene nicht die richtigen Adaptionen zur Verfügung stellen werden. Damit das nicht passiert brauchen wir für jede individuelle Behinderung Inklusionskonzepte für Regelschulen mit den jeweils erforderlichen Adaptionen und den individuellen Anpassungen.


Bremens Schulen werden inklusiv

http://www.kobinet-nachrichten.org/cipp/kobinet/custom/pub/content,lang,1/oid,21502/ticket,g_a_s_t

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