Persons with disabilities are NOT excluded from ....

"the general education system on the basis of disability, and that children with disabilities are not excluded from free and compulsory primary education, or from secondary education, on the basis of disability"
Article 24 CONVENTION ON THE RIGHTS OF PERSONS WITH DISABILITIES

Fwd: Exclusions at the European Schools and negative impacts for officials with disabled children.

---------- Weitergeleitete Nachricht ----------
Von: KATSIOULIS Wasilios <wasilios.katsioulis@europarl.europa.eu>
Datum: 5. September 2009 10:51
Betreff: Exclusions at the European Schools and negative impacts for official with disabled children.
An: renee.christmann@eursc.org, harald.feix@eursc.org

Sehr geehrte Frau Christmann,

anders als bei anderen Klagern, deren Kinder von Schulexklusionen aufgrund ihrer Behinderung durch die Europaische Schule betroffen waren, haben Sie es in unserem Fall ("09-14") unterlassen der Nummer des Urteiles unseren Nachnamen hinzuzufuegen, wie dies bei Urteilen auf "europaeischer Ebene" Standard ist, siehe http://www.eursc.eu/index.php?id=200

Ich bin mit einer solchen Veroeffentlichung ohne die Benennung unseres Namens nicht einverstanden und nur unter Nennung unseres Namens einverstanden, denn unser sehr gut dokumentierter Fall (Vgl. www.noexclusion.com) ermoeglicht es dem Leser sich detaillierte Hintergrundinformationen zu unserem Fall der Schulexklusion zu beschaffen, was durch die Aussparung der Nennung unseres Namens ggf. verhindert wird.

Desweiteren habe ich in Bezug auf die Arbeit der Schulinternen Beschwerdekammer weitere Verbesserungsvorschlaege zu machen, die die Effektivitaet einer solchen schulinternen Rechtssprechung fuer die Zukunft wesentlich erhoehen wird:

Ich moechte anregen, nach der Rechtssprechung der schulinternen Beschwerdekammer (vgl. http://www.eursc.eu/index.php?id=192) den Weg vor eine zweite und ggf. dritte Instanz zu eroeffnen (z.B. bei nationalen Obergerichten oder dem Europaeischer Gerichtshof), damit Entscheidungen wie bei allen Gerichten dieser Welt auch ausgeurteilt werden koennen und Rechtsmittel offenstehen. (siehe hierzu auch: http://www.noexclusion.com/2009/09/veroeffentlichung-des-urteils-ohne.html)

Desweiteren moechte ich dringend anregen, dass alle Urteile, die Sie auf Ihrer Webseite veröffentlichen in alle Sprachen der EU uebersetzt werden, damit potentielle Bewerber bei den Europaeischen Institutionen, die behinderte Kinder haben, vorab und vor Ihrem Umzug an Ihren Arbeitsstandort auf das mit der Behinderung bestehende RISIKO und einer wahrscheinlichen bevorstehenden Exklusion durch die Europaeischen Schulen eindringlich hingewiesen werden. Ohne einen solchen Risikohinweis - durch die Veroeffentlichung der Urteile in allen Landessprachen - entsteht namlich der Eindruck, dass die Schule, die sich selber als Voreiter darstellt, jedes behinderte Kind betreuen koenne, was eindeutig nicht gegeben ist und was die 10 Exklusionen der letzten zwei Jahre bewiesen haben.

Wir beispielsweise sind durch Ihre vorlaeufige Entscheidung - die jetzt rechtskraeftig geworden ist - gezwungen den Arbeitsstandort Bruessel mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit aufzugeben und an einen alternativen Arbeitsstandort umzuziehen, der die Beduerfnisse meines Sohnes erfuellt. Ursache hierfür ist Ihre Entscheidung vom 30.04.2009. Einen entsprechenden Antrag habe ich bei der Administration des Euopaeischen Parlamentes gestellt. Die hiermit verbundenen Strapazen fuer die Familie duerften jedem einleuchten, und diese moegliichkeit wuerde sich auch nur fuer deutschsprechende Kinder ergeben, aber was macht ein behindertes Kind aus Polen, Spanien, Portugal, Tschechien oder Daenemark, Italien, dass behindert ist und aus Ihrer Schule "ausgewiesen" wurde? Ich hoffe sehr, dass Ihnen meine Oeffentlichkeitsarbeit helfen wird weiter darueber nachzudenken und ihr Bewusssein zu diesen Inklusionsfragen zu schaerfen.

Es bleiben folglich nur zwei Wege fuer die Europaeische Schule:

a) Sie integrieren ALLE Kinder, unabhaengig von Ihrer Behinderung und dem Grad Ihrer Behinderung oder sie
b) weisen eindeutig und eindringlich auf das mit der Einschulung bei der Europaeischen Schule bestehende Risiko einer Exklusion wegen einer Behinderung vorab und eindringlich hin (was allerdings wiederum bedeutet, dass Sie potentielle Mitarbeiter mit behinderten Kindern diskriminieren).

Welcher Weg von beiden der richtige ist, darauf weist jeden Menschen bereits der gesunde Menschenverstand hin, der sich in den Europaeischen Antidiskriminierungsrichtlinien wiederspiegelt: man kann nicht potentielle oder tatsachliche Mitarbeiter ausgrenzen nur weil diese Behinderte Kinder haben. Das Urteil des EuGH hierzu wurde Ihnen auch durch meinen Anwalt bekannt gemacht. Die Argumentation ihres Gerichtes, ich konnte nach Ihrer Exklusion vom 30. April weiterarbeiten ist falsch, denn ich bin mehrfach aufgrund der hiermit verbundenen Belastungen erkrankt und konnte teilweise nur von zu Hause aus arbeiten um meine Frau zu unterstuetzen weil mein Sohn monatelang aufgrund der Exklusion durch Sie gar nicht mehr zur Schule ging. Allein dieses Beispiel demonstriert anschaulich, wie wichtig es ist weitere Rechtsmittel gegen (fehlerhafte) Entscheidungen Ihrer Beschwerdekammer zu eroeffnen.

Bitte uebermitteln Sie mir und meinem Anwalt ferner auch schnellstmoeglich das Urteil in deutscher Sprache, damit wir dieses eingehend analysieren koennen und entsprechende Petitionsverfahren einleiten koennen.

Ich hoffe Sie nehmen jetzt aufgrund eines weiteren Falles einer Exklusion endlich die Arbeit auf die Europaeische Schule so umzustrukturieren, dass Alle Kinder unabhaengig von Ihrer Behinderung aufgenommen werden, denn uns bleibt nun nur noch der Gang zum Europaeischen Gerichtshof fuer Menschenrechte.

Mit freundlichen Gruessen

Wasilios KATSIOULIS
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