http://unesdoc.unesco.org/images/0014/001402/140224e.pdf
Persons with disabilities are not excluded from the general education system on the basis of disability, and that children with disabilities are not excluded from free and compulsory primary education, or from secondary education, on the basis of disability
Article 24, Education, Convention on the Rights of Persons with Disabilities
Montag, 8. Februar 2010
European Council: Decision to stop the Segregation!
Samstag, 6. Februar 2010
Taylor Morris' life: a sucess story from the US.
Donnerstag, 4. Februar 2010
Legal Expertise Prof Dr Riedel in regard of article 24 UN convention on the rights of persons with disabilities: download
Donnerstag, 28. Januar 2010
Mittwoch, 27. Januar 2010
Petition "European School for All" zugelassen.
Freitag, 22. Januar 2010
Donnerstag, 21. Januar 2010
Dienstag, 19. Januar 2010
Samstag, 16. Januar 2010
EP-Petition Commitee requests official answer from European Commission in regard of discrimination at the European Schools
Mittwoch, 13. Januar 2010
Gedanken einer Mutter
Ich mache mir so meine Gedanken wie wir Leben. Wir Eltern von Autisten leben
auf einer Insel. Vorher war diese steinig und öde. Ab und an schaute man zum
Festland rüber, es war weit weg.
Und nun ist diese Insel bewachsen, mit schönen Pflanzen, Tieren und Quellen.
Wenn ich nun zum Festland rüberschaue, ist der Abstand geringer, und ich
kann sogar ab und an dort hin. Es ist noch nicht regelmäßig aber es besteht
die Möglichkeit das ich evtl. dort hinziehen kann.
Das Leben mit unseren Kindern ist einfach, weil nur das Wesentliche zählt.
Wünsche und Ziele von uns sind ganz anders, als die der anderen. Es macht
unser Leben reich.
Dies alles kam mir in den Sinn, als ich las, wie weit J. schon ist. Das
Zusammensein mit unseren Kindern ist eine Quelle der Freude und es motiviert
weiter zu machen. Und ich freue mich das ich daran teilhaben darf.
Antje Plassmann
Montag, 4. Januar 2010
Prof. Dr. phil. Jutta Schöler, Erziehungswissenschaftlerin: Eine Schule für alle - Schluss mit der Sonderschule
Eine neue Studie der Bertelsmann-Stiftung über integrative Bildung ergab: Das deutsche Förderschulsystem ist teuer, ineffektiv und ungerecht. Und: Behinderte sollten in normale Schulen integriert werden. Ist das »Das Ende der Förderschulen?« Unter dieser Fragestellung blickt die DIE WELT auf den Ist-Zustand unseres Schulsystems, bei dem Deutschland im internationalen Vergleich noch immer einen Sonderweg beschreitet: Anders als in Ländern wie Italien, Spanien oder Schweden ist es an deutschen allgemeinbildenden Schulen derzeit noch immer die Ausnahme, Kinder mit geistiger oder körperlicher Behinderung in die Klassen zu integrieren. Dabei kommt eine vom Duisburger Bildungsforscher Klaus Klemm erarbeitete Studie ebenfalls zu dem Schluss, dass Sonderschulen die Entwicklung behinderter Kinder hemmen. Auch Gastkommentatorin Jutta Schöler fordert schon seit Jahren »eine Schule für alle«. Die Erziehungswissenschaftlerin und Pädagogin ist überzeugt: von inklusiver Bildung profitieren alle.
Wir leben in Deutschland in einer ver-rückten Welt. Als »normal« gilt: Behinderte Kinder werden – oft gegen den Willen ihrer Eltern – durch Verwaltungsentscheidung in eine Sonderschule geschickt, von deren Vorteilen viele Menschen nicht überzeugt sind. Verletzen diese Eltern ihre Erziehungspflichten? – Nein! – Sie können sich bisher gegen derartige Entscheidungen nur mit sehr großem Aufwand, guten Nerven und Unterstützung durch einen Rechtsanwalt wehren.
Sobald bei einem Kind eine Lernschwierigkeit, eine Sinnesschädigung oder eine Behinderung diagnostiziert wird, beginnt die Aussonderung. In deutschen Schulen wird bisher in der Regel nicht nach der notwendigen Unterstützung für dieses Kind am Wohnort gesucht, sondern: Es wird weggeschickt: In zumeist gut ausgestattete »goldene Käfige«, die sich Sonderschule oder Förderzentrum nennen. Ich kann gut verstehen, wenn Eltern verunsichert werden: Soll ihr Kind auf die kleine Klasse mit sechs bis zehn Schülerinnen und Schülern und speziell ausge-bildeten Sonderpädagoginnen und -pädagogen, die Therapien verzichten?
Was oft vergessen wird: Mit der Entscheidung für den Sonderkindergarten oder die Sonderschule beginnt ein Sonderweg, ein Leben in einer »Schonraumfalle« aus der nur sehr wenige Kinder wieder herauskommen. Lange Schulwege isolieren die Kinder. Sie können sich nicht am Vormittag verabreden für das Spiel am Nachmittag oder am Wochenende. Sie trauen sich nach einer gewissen Zeit nicht mehr auf den Spielplatz – weil sie dort niemanden kennen. Die anderen »ganz normalen« Kinder als Vorbild, Unterstützung und Partner kann kein Erwachsener – und sei er noch so gut ausgebildet – dem Kind mit den besonderen Lernproblemen ersetzen. Geschwisterkinder sind häufig überlastet, wenn sie für das Kind mit Behinderung die einzigen zuverlässigen Spielpartner sind.
Das muss nicht sein! Mit der Verabschiedung der UN-Konvention für die Rechte behinderter Menschen soll auch in Deutschland Realität werden, was in vielen anderen Staaten eine Selbstverständlichkeit ist: Alle Kinder lernen gemeinsam in einer Schule. Eine Klasse mit ca. 20 ganz »normalen« Kindern bietet für ein Kind mit einer Behinderung 20 Mal die Chance, eine Freundschaft in der Schule zu schließen und in der Freizeit weiter zu führen. Nicht die Kinder müssen zu den speziell ausgebildeten Lehrern gefahren werden, sondern: Die Sonderpädagoginnen und -pädagogen müssen in den Regelschulen die Kinder begleiten und dort im Unterricht mit allen anderen Lehrer/innen kooperieren. Viele Länder haben seit ca. 30 Jahren Erfahrungen gesammelt mit einem Schulsystem, wo kein Kind gegen den Willen seiner Eltern von der Schule abgewiesen werden darf, in die auch die Geschwister- oder Nachbarkinder gehen. Inzwischen gibt es auch etliche Schulen in Deutschland, die so arbeiten.
Konsequente Inklusion von Kindern mit Behinderung ist nicht teurer als das Nebeneinanderbestehen von Sonderschulen und Regelschulen. In den Köpfen der Menschen müssen sich die Vorstellungen verändern: Guter Unterricht bedeutet: Alle Kinder erhalten Lernangebote, die ihren Fähigkeiten und Interessen entsprechen und erleben das Lernen als etwas Positives, wofür sie sich auch nach der Schulzeit noch interessieren.
Alle Kinder sollten während der Pflichtschulzeit gemeinsam lernen dürfen – kein Kind darf beschämt, kein Kind ausgesondert werden. Dieses Recht haben die Schülerinnen und Schüler in Deutschland, die wegen unterschiedlicher Lernprobleme zu »Lernbehinderten« erklärt wurden, deshalb nicht die Schule am Wohnort besuchen dürfen und kaum Chancen auf einen »normalen« Schulabschluss haben. Das Recht auf ein Leben in der Gemeinschaft haben auch die wenigen, schwer behinderten Kinder: Je schwerer ein Kind behindert ist, umso notwendiger braucht dieses Kind und seine Familie die Anregungen und die Unterstützung der Gesellschaft.
Über Prof. Dr. phil. Jutta Schöler
Jutta Schöler lehrte von 1980 bis 2006 als Professorin am Institut für Erziehungswissenschaft der Technischen Universität Berlin. Seit Beginn ihrer Berufstätigkeit beteiligte sie sich an dem Versuch, dass das Schulsystem Kinder nicht wegen unterschiedlicher Leistungen trennt. Das bedeutete Anfang der 60er Jahre Beteiligung an der Einführung eines freiwilligen 10. Schuljahres für Hauptschüler und seit 1964 Beteiligung an der Planung der Gesamtschulen. Die Mutter zweier Töchter begleitete Integrationsprojekte in Österreich und nach der Wende in Brandenburg. Sie publizierte zahlreiche Aufsätze, Zeitschriften- und Buchveröffentlichungen zum Thema »Gemeinsamer Unterricht«. Ihr aktuelles Buch: »Alle sind verschieden. Auf dem Weg zur Inklusion in der Schule« ist 2009 im Beltz-Verlag erschienen.
Donnerstag, 31. Dezember 2009
Thank you @All !
I wish all of you an excellent start into the new year with lots of happiness and sucess and hope that our societies will continue sucessful the way of inclusion of people with disAbilities in 2010.
There are still a lot of obstacles, physical and nonphysical ones, we need to overcome to reach this goal, but with your common support it will be possible and therefore real!
The UN convention on the rights of people with disAbilities is an excellent manual for all of us, which barriers are between the current situation and the inclusion of all people with a disAbility!
Best wishes from Brussels
Wasilios Katsioulis
Auf dem Weg zur inklusiven Gesellschaft im neuen Jahr 2010.
"Bekannte Menschen wie Bill Gates, George Soros und Abdulah al Saud, König von Saudi Arabien, Carla Bruni Sarkozy, Vitali Klitschko und die bekannten Europaabgeordneten Matthias Groote, Richard Corbett, Claude Moraes, Jutta Steinrück, die Vizepraesidentin des Europaparlamentes Rodi Kratsa, Helga Truepel, Mary Honeyball, die seit Jahren für die Inklusion behinderter Kinder bei den Europäischen Schulen kämpft, Harlem Desir, Jo Leinen, Konstanze Krehl, die Abgeordneten aus Deutschland Silvia Schmidt, Volker Beck, Renate Künast, Helene Jarmer, Kajo Wasserhoevel, Josef Philip Winkler und Niels Annen, Sigmar Gabriel, Ulrich Kasparick, Christel Hummel, Ralf Stegner, Christoph Matschie, Kurt Beck und Monika Griefahn, Gernot Erler, sowie Kerstin Griese sind der Facebook Gruppe zur Inklusion behinderter Menschen an Regelschulen bereits beigetreten. Auch die seit Jahren auf diesem Gebiet tätigen Organisationen European Disability Forum und Inclusion Europe sind beigetreten und entwickeln fleissig Programme zur Inklusion", so Wasilios Katsioulis, der Gründer der Facebookgruppe. "Nachdem mein Sohn im Mai 2009 die Europäische Schule verlassen musste habe ich erkannt, dass der Ausschluss behinderter Kinder nicht nur nachteilig auf diese wirkt, sondern auf die ganze Gesellschaft, die so die Chance verpasst, früh zu lernen mit behinderten Menschen umzugehen. Mittlerweile gehören bereits mehr als 600 Menschen der Facebookgruppe an, ein toller Erfolg, aber in Wirklichkeit sind es vielmehr, die wollen, dass Behinderte endlich in die Mitte der Gesellschaft rücken. Dies muss in den Schulen bereits beginnen", fordert Wasilios Katsioulis. moh
Donnerstag, 24. Dezember 2009
Meine kleine Weihnachtsgeschichte: Inklusion für Europa!
in den selben Schulen (1), in der selben Nachbarschaft und in der selben Arbeitsstelle. Mit den erforderlichen Hilfsangeboten (Adaptionen) wird das auch gehen! Ohne diese definitiv nicht. Die Politik muss dafür Sorge tragen, dass diese Infrastruktur an allen Orten verfugbar wird, so wie dies von der UN Konvention über die Rechte Behinderter Menschen gefordert wird, die vor allem von behinderten Menschen ausgehandelt wurde.
Kein Wunder dass sich einige Parteien so vehement gegen die Inklusion behinderter Menschen richten, denn die vollständige Inklusion wird Geld kosten.(3)
Welche positiven Folgen hat die Inklusion auf die Gesellschaft?
Barrieren, die Menschen im täglichen Leben finden, hindern sie ein unbeschwertes und damit qualitatives Leben zu fuhren; Behinderte finden nicht nur allgemeine Barrieren vor sich, sondern zusaetzliche Barrieren physischer und nicht physischer Art. Erst der Abbau dieser Barrieren wird zur Inklusion fuhren, d.h. zu einem barrierefreien nebeneinander von allen Menschen in der Gesellschaft. Wenn dieser Prozess bereits in der Schule begonnen hat, dann entstehen erst gar keine gegenseitigen Barrieren in den Kopfen. Das Nebeneinander wird selbstverständlich sein und die Adaptionen und Hilfsmittel in den Klassen werden es auch sein. Die UN Behindertenrechtskonventionen definiert das Ziel zu diesem barrierefreien Nebeneinander von Menschen ohne und mit Behinderungen, nun muss die Politik die notwendigen Adaptionen gestalten, die dieses Ziel auch erreichen lasst.
Inklusion findet auf allen Ebenen statt: die Lander Osteuropas wurden nach der politischen Wende Osteuropas in die Europaische Union aufgenommen um ein gutes Nebeneinder und ohne Konflikte (also ohne Barrieren) zu erreichen. Dies ist das beste Mittel für Frieden und Einheit, wie wir es seit dem Ende des Zweiten Weltkrieges in Europa sehen:
(1) http://www.noexclusion.com
Dienstag, 22. Dezember 2009
Sonntag, 20. Dezember 2009
EU Petitionsausschuss beraet ueber die Petition 'Diskriminierung Europaeische Schule'
Samstag, 19. Dezember 2009
Neue Praxis und Regeln notwendig
Donnerstag, 17. Dezember 2009
EU-subsidised 'European Schools' must now respect non-discrimination
European Schools
EU-subsidised 'European Schools' must now respect non-discrimination
In its vote on the EU budget today, the European Parliament approved a Greens/EFA amendment demanding that the 14 so-called "European Schools" (which receive EU financing) must respect non-discriminatory principles. This follows the denial of access to an autistic pupil at the European School Brussels II.
UK Green MEP Jean Lambert, Member of the EP Committee on Employment and Social Affaires said:
"I am pleased that the European Parliament has insisted on non-discrimination and equal opportunities to be respected in European Schools in order for them to qualify for EU subsidies. No child should be denied an education in a
Press Officer
The Greens/EFA in the European Parliament
Tel: Brussels +32 2 2841667 / Strasbourg +33 3 88174375
Mobile: +32-485-241622
Fax: 0032 2 2844944
christopher.coakley@europarl.europa.eu
Grüne setzen diskriminierungsfreien Zugang zu Europaschulen durch
Europäische Schulen:
Zum heute verabschiedeten Haushalt für die 14 von der EU kofinanzierten Europäischen Schulen erklärt die Europaabgeordnete Elisabeth Schroedter, Vizepräsidentin des Beschäftigungs- und Sozialausschusses:
Ich freue mich, dass es mit der heutigen Abstimmung zum Haushalt 2010 gelungen ist, die Europaschulen an die Grundsätze der Nichtdiskriminierung und Chancengleichheit zu binden. Sonst können sie die EU-Zuschüsse nicht in Anspruch nehmen.
Die 14 von der EU kofinanzierten Europäischen Schulen sind nun endlich verpflichtet, Zugangshindernisse für behinderte Schülerinnen und Schüler zu beseitigen. Anlass für diesen wichtigen Zusatz im EU-Haushalt war der Fall des autistischen Kindes Lucas Katsioulis, dem der Zugang zur Europäischen Schule Brüssel II im Stadtteil Woluwé verwehrt wurde.
Gemeinsames und barrierefreies Lernen wird so für Alle möglich. Kein Kind kann mehr vom Unterricht ausgeschlossen werden. Das ist uns deshalb besonders wichtig, weil die Europäischen Schulen eine Vorbildfunktion gegenüber allen Schulsystemen in der EU haben. Seit Anfang Dezember 2009 ist die EU der UN-Konvention über die Rechte behinderter Menschen beigetreten. Diese fordert von ihren Mitgliedern einen diskriminierungsfreien Zugang für behinderten Menschen zu allen Bildungssystemen."




















